Nur der SV Erlenbach konnte die DJK stoppen

Wintercup: Goldhammer-Elf zeigt sich in starker Verfassung – Eisige Temperaturen in Stockstadt

Mit einem klaren 3:0 Sieg im Finale gegen die DJK Aschaffenburg sicherte sich der Bezirksoberligist SV Erlenbach beim zweiten Winter-Cup in Stockstadt den Turniersieg. Im Spiel um Platz drei behielt der Titelverteidiger Alemannia Haibach gegen Viktoria Kahl ebenfalls klar mit 2:0 die Oberhand. Obwohl über beide Turniertage nur rund 150 Zuschauer den Weg in das Waldstadion fanden, zeigte sich der Organisator und erste Vorsitzende des SV Stockstadt, Michael Bathon, mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden: „Die Mannschaften haben für den Stand der Vorbereitung durchweg gute Leistungen geboten. Lediglich die Zuschauerresonanz war nicht ganz zufriedenstellend, was wohl aber an den eisigen Temperaturen lag.“

Nur dank des besseren Torverhältnisses setzte sich der SV Erlenbach in der Vorrunde der Gruppe A gegen den Topfavoriten Alemannia Haibach durch. Nach Siegen über den TSV Keilberg (1:0) und den Gastgeber SV Stockstadt (6:0) traf die Baier-Elf im vorletzten Gruppenspiel im direkten Duell auf den Landesligisten. Nach dem 1:1 Remis stand der Finaleinzug der Erlenbacher fest, da Haibach gegen Keilberg (3:0) und Stockstadt (3:1) nur sechs Tore erzielte und einen Gegentreffer hinnehmen musste.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte der Kreisligist DJK Aschaffenburg in der Gruppe B. Im Anschluss an das Auftaktremis (1:1) gegen Viktoria Kahl feierte die Elf von Coach Marcus Goldhammer überraschende Erfolge gegen Schollbrunn (1:0) und den Bezirksligisten Hösbach-Bahnhof (3:2). Da der Bezirksoberligist Kahl gegen den Ligakonkurrenten Schollbrunn nicht über ein 1:1 hinaus kam, qualifizierten sich die Jugendkraftler überraschend für das Finale gegen Erlenbach.

Im kleinen Finale präsentierten sich die Haibacher gegen den langjährigen Landesliga-Konkurrenten Kahl als die klar bessere Elf und sicherten sich durch Treffer von Marco Trapp und
Alexander Grod den dritten Platz. Trotz zwei Spielklassen Unterschied steckte die DJK Aschaffenburg im Endspiel gegen Erlenbach nie auf, allerdings sorgte SVE-Torjäger Sebastian Göbig schon im ersten Durchgang mit zwei Toren für klare Verhältnisse. Nach dem Seitenwechsel war es Niclas Strugarov, der mit dem 3:0 für den SVE den Endstand herstellte.

Winter-Cup Stockstadt in Zahlen:

Gruppe A: Alemannia Haibach – SV Stockstadt 3:1, SV Erlenbach – TSV Keilberg 1:0, Alemannia Haibach – TSV Keilberg 3:0, SV Erlenbach – SV Stockstadt 6:0, Alemannia Haibach – SV Erlenbach 1:1, TSV Keilberg – SV Stockstadt 1:1; Tabelle: 1. SV Erlenbach, 7 Punkte, 8:1 Tore, 2. Alemannia Haibach, 7, 7:2, 3. TSV Keilberg, 1, 1:5, 4. SV Stockstadt, 1, 2:10;

Gruppe B: Viktoria Kahl – DJK Aschaffenburg 1:1, SC Schollbrunn – Spvgg Hösbach-Bahnhof 1:0, Viktoria Kahl – Spvgg Hösbach-Bahnhof 1:0, SC Schollbrunn – DJK Aschaffenburg 0:1, Viktoria Kahl – SC Schollbrunn 1:1, Spvgg Hösbach-Bahnhof – DJK Aschaffenburg 2:3; Tabelle: 1. DJK Aschaffenburg, 7 Punkte, 5:3 Tore, 2. Viktoria Kahl, 5, 3:2, 3. SC Schollbrunn, 4, 2:2, 4. Spvgg Hösbach-Bahnhof, 0, 2:5;

Spielszene aus der Vorrundenbegegnung Viktoria Kahl - DJK Aschaffenburg

Spiel um Platz 3: Alemannia Haibach – Viktoria Kahl   2:0

Endspiel: SV Erlenbach – DJK Aschaffenburg   3:0

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Kirchzeller Berufung zurückgewiesen: 600 Euro Geldstrafe rechtskräftig

Bezirkssportgericht Unterfranken bestätigt Urteil der Aschaffenburger Sportrichter

Eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro wurde mit Urteil vom 29. September 2011 gegen den Miltenberger Fußball A-Klassisten Kickers Kirchzell ausgesprochen (wir berichteten). Nachdem Kirchzeller Fans am 05. Juni 2011 beim Relegationsspiel in Miltenberg gegen den BSC Schweinheim II Pyrotechnik gezündet und ein Schmähplakat mit der Aufschrift „BFVerbrecher“ gezeigt hatten, wurde den Kickers vom Kreissportgericht (KSG) Aschaffenburg grob unsportliches Verhalten ihrer Fans und die Verletzung der Platzordnung zur Last gelegt. Gegen dieses Urteil legten die Verantwortlichen der Kirchzeller Berufung ein, so dass der Vorfall vom Bezirkssportgericht (BSG) Unterfranken erneut behandelt wurde.

Aus dem Urteil des BSG Unterfranken vom 07. Februar 2012 geht nun hervor, dass die Argumentation der Kickers, dass es nicht nachgewiesen sei, dass die Pyrotechnik von Kirchzeller Fans gezündet wurde, so nicht greift. Nach der Rechtssprechung des Verbandssportgerichts sei der Begriff des „Anhängers“ sehr weit zu fassen. Es sei zum Beispiel nicht die Mitgliedschaft im betroffenen Verein notwendig. Laut der Rechtssprechung reicht schon die offensichtliche Unterstützung eines Vereins oder die Platzierung auf dem Sportplatz aus, um Zuschauer einem Verein als dessen Anhänger zuzuordnen. Neben der Aussage des Schiedsrichters zählte für die Berufungsinstanz vor allem auch die Tatsache, dass sich die verantwortlichen Personen, welche die Bengalos zündeten, hinter einem Plakat mit dem Aufdruck „Kirchzell“ aufhielten. Bereits das KSG Aschaffenburg hatte diesbezüglich gleichgelagert argumentiert.

Als „Haarspalterei“ bezeichneten die Bezirkssportrichter dagegen das Vorbringen der Kickers-Verantwortlichen hinsichtlich der Aufschrift des Schmähplakats. Die Kirchzeller hatten bemängelt, dass im Urteil des KSG Aschaffenburg die Aufschrift „BFV-Verbrecher“ dargestellt wurde. Korrekt sei allerdings der Aufdruck „BFVerbrecher“ gewesen. Zusammenfassend kommt das BSG zu dem Ergebnis, dass der Unterschied für die rechtliche Würdigung letztendlich bedeutungslos sei. Deutliche Kritik übte das BSG in seiner Urteilsbegründung an der Vereinsvertretrern der Kickers Kirchzell. Nach Auffassung der Sportrichter wäre es von Seiten der Verantwortlichen des A-Klassisten notwendig gewesen, sofort Gegenmaßnahmen einzuleiten, um die für jedermann ersichtliche Pyrotechnik und das Transparent zu unterbinden. Das BSG führte aus, dass es für die Funktionäre zumindest zumutbar gewesen sei, auf die Fans im Kirchzeller Block zuzugehen und diese aufzufordern, entsprechende Unsportlichkeiten zu unterlassen. Nach den Feststellungen vor Ort sei dies aber nicht einmal ansatzweise geschehen.

Auch gegen das verhängte Strafmaß gab es im Berufungsverfahren keine Bedenken. Zum einen habe der Verein Kickers Kirchzell für das Fehlverhalten seiner Zuschauer einzustehen, außerdem seien die Verantwortlichen der Kickers für ihr Unterlassen auch selbst in die Verantwortung zu nehmen. Abschließend wurde nochmals darauf hingewiesen, dass gegen die Kickers erst vor kurzem eine deutliche Strafe wegen des Boykotts gegen Türk Erlenbach verhängt wurde und der Verein nun wieder massiv auffällig wurde. Daher bestand von Seiten des BSG, unter Würdigung aller Gesamtumstände, kein Grund das Urteil des KSG Aschaffenburg zu korrigieren. - Jörg Albert

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Info: Der Fall Kickers Kirchzell

Bereits seit rund einem Jahr müssen sich die hiesigen Sportgerichte wiederholt mit dem FC Kickers Kirchzell befassen. Der Ausgangspunkt war ein Heimspiel des damaligen Kreisklassisten Kirchzell gegen den Türk FV Erlenbach am 19. September 2010. Im Verlauf der Partie kam es zu Tumulten und Ausschreitungen, die eindeutig von Seiten der Türken provoziert wurden. Diesbezüglich sprach das KSG Aschaffenburg gegen den Türk FV Erlenbach eine Geldstrafe von 200 Euro, eine Strafe von 120 Euro gegen Trainer Gündogdu und zwei Spielersperren aus.

Nachdem die Verantwortlichen der Kickers erhebliche Sicherheitsbedenken für die Austragung des Rückspiels äußerten, kam es im Vorfeld zu mehreren Gesprächen mit Verbandsvertretern. Außerdem wurden den Türken Auflagen für die Durchführung der Partie erteilt. Trotzdem traten die Kirchzeller nicht in Erlenbach an und machten somit ihre öffentliche Boykott-Ankündigung wahr. Nachdem Kirchzell in erster Instanz vom KSG Aschaffenburg mit 1000 Euro Geldstrafe und sechs Punkten Abzug bestraft wurde, reduzierte das BSG Unterfranken die Strafe auf 750 Euro und drei Punkte.

Schließlich mussten die Kickers am Ende der Saison ein Relegationsspiel gegen den BSC Schweinheim II um den Klassenerhalt bestreiten. Nachdem die Begegnung mit 1:3 verloren ging und der Abstieg der Kirchzeller besiegelt war, zündeten Anhänger der Kickers unmittelbar vor dem Abpfiff Pyrotechnik und breiteten ein Schmähplakat mit der Aufschrift „BFVerbrecher“ aus. Ein erneutes Sportgerichtsverfahren brachte dem A-Klassisten eine Geldstrafe von 600 Euro ein.

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„Wir wollen kein Auffangbecken von Gewalttätern und Schlägern sein“

Spielgruppentagung: Gewaltdelikte weiter ein großes Problem im Fußballkreis – Uwe Westphal als neuer Spielgruppenleiter vorgestellt

Mit einem neuen Gesicht in Reihen der Spielgruppenleiter konnte der Kreisspielleiter des Fußballkreises Aschaffenburg, Adolf Weis, zu Beginn der Winter-Spielgruppentagung am vergangenen Donnerstag im vollbesetzten Sportheim des FC Viktoria Mömlingen aufwarten. Der 51-jährige Uwe Westphal aus Aschaffenburg betreut seit dieser Saison die Gruppe Kahl und betonte bei seiner Vorstellung, dass er sich nicht als Kontrolleur, sondern als Dienstleister der Vereine sieht. Der selbstständige Kaufmann ist seit sechs Jahren als Schiedsrichter aktiv, sein Stammverein ist der FSV Teutonia Obernau. Am Vortag wurde Westphal bereits bei der ersten Tagung in Heigenbrücken den dort anwesenden Fußball-Funktionären vorgestellt. Neben den üblichen Tagesordnungspunkten stand auch wieder das Thema Gewalt im Mittelpunkt.

Im Rahmen der Vorstellung der BFV-Aktion „Pro Amateurfussball“ gab Weis bekannt, dass der FC Hösbach und der SV Viktoria Aschaffenburg, aufgrund von hervorragenden Kooperationsmaßnahmen mit einheimischen Schulen, mit Preisen ausgezeichnet werden. Weis zeigte sich erfreut, dass es in der Vorrunde bislang keine witterungsbedingten Spielausfälle zu verzeichnen gab. Außerdem musste noch keine Elf, aufgrund von mehr als drei ausgefallenen Begegnungen, aus dem laufenden Spielbetrieb ausscheiden. Gleichzeitig erinnerte Weis aber auch an die Spielabbrüche in Krausenbach und Röllfeld und forderte die Vereinsvertreter auf, dass in der Rückrunde der Ruf des Aschaffenburger Fußballkreises nicht weiter beschädigt wird.

Von bislang 332 Sportgerichtsfällen berichtete der Vorsitzende des Kreissportgerichts Aschaffenburg, Reinhard Staab. „Ich habe die Befürchtung, dass wir in diesem Jahr die Vorjahresgrenze an sportlichen Vergehen nochmals überschreiten werden“, sprach Staab eine düstere Prognose aus. Bereits 7000 Euro an Geldstrafen mussten die Vereine in der Vorrunde bezahlen. Acht Spielabbrüche in einer Halbserie, davon fünf aufgrund von Gewaltdelikten und massiven Bedrohungen des Unparteiischen, sprechen eine deutliche Sprache. „Ich betone in aller Deutlichkeit, dass der Schiedsrichter nicht warten muss, bis es einschlägt. Er kann die Begegnung schon bei massiven Bedrohungen abbrechen“, so Staab. Zum ersten Mal in seiner Laufbahn als Sportrichter musste Staab in der Vorrunde mit seinem Gremium ein Platzverbot gegen ein Vereinsmitglied aussprechen. „Wir sind kein Auffangbecken von Gewalttätern und Schlägern. Ich empfehle ihnen, sich rechtzeitig von entsprechend auffälligen Personen zu trennen“, lautete das abschließende Statement von Staab.

Von großen Personalproblemen berichtete der Kreisschiedsrichter-Obmann, Reinhold Greubel. Laut Greubel mussten die 250 Unparteiischen seit dem Saisonstart im vergangenen August 2410 Partien leiten. „Unsere Schiedsrichter reichen hinten und vorne nicht mehr aus“, lautete die Wasserstandsmeldung von Greubel. Insbesondere im Bereich der 30- bis 40-jährigen Referees fehlen ganze Jahrgänge, daher forderte der Obmann die Funktionäre auf, gerade ehemalige Aktive für das Schiedsrichterwesen zu werben. Sehr zufrieden zeigte sich Greubel mit dem Verlauf der bisherigen Hallenrunde: „Man sieht, dass es auch bei uns sehr fair zugehen kann. Bislang gab es nicht eine rote Karte.“

Als Termine für die neue Saison gab Weis bekannt, dass die Runde am 04./05. August 2012 beginnen und am 25. Mai 2013 enden soll. Die Relegationsspiele werden in der Zeit zwischen dem 24. Mai und 13. Juni 2012 durchgeführt. Das Halbfinale des Landkreispokals Miltenberg wird am 16. Juli ausgetragen, das Endspiel ist für den 28. Juli vorgesehen. Der Ü 40 Cup wird am 16. Juni durch den SV Vorwärts Kleinostheim veranstaltet, der „Erdinger Cup der Meister“ findet am 01. Juli in Steinfeld oder Eibelstadt statt. - Jörg Albert


Geplanter Ablauf der Relegationsspiele:

Relegation um den Aufstieg/Verbleib in der Kreisliga:
Spiel 1: Tabellenzweiter Kreisklasse 3 – Tabellenzweiter Kreisklasse 1;
Spiel 2: Tabellenzweiter Kreisklasse 2 – Tabellenzwölfter Kreisliga;
Spiel 3: Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2;

Der Sieger aus Spiel 3 spielt in der Saison 2012/2013 in der Kreisliga;


Relegation um den Aufstieg/Verbleib in der Kreisklasse:
Freilos: Tabellenzweiter A-Klasse 2;
Spiel 1: Tabellenzweiter A-Klasse 1 – Tabellenzweiter A-Klasse 3;
Spiel 2: Tabellenzweiter A-Klasse 4 – Tabellenzweiter A-Klasse 5;
Spiel 3: Tabellendreizehnter Kreisklasse 1 - Sieger Spiel 1;
Spiel 4: Tabellendreizehnter Kreisklasse 2 – Tabellenzweiter A-Klasse 2;
Spiel 5: Tabellendreizehnter Kreisklasse 3 - Sieger Spiel 2;

Die Sieger aus den Spielen 3 bis 5 spielen in der Saison 2012/2013 in der Kreisklasse;


Relegation um den Aufstieg/Verbleib in der A-Klasse:

Freilos: Tabellenzweiter B-Klasse 2;
Spiel 1: Tabellenzweiter B-Klasse 1 – Tabellenzweiter B-Klasse 3;
Spiel 2: Tabellenzweiter B-Klasse 4 – Tabellenzweiter B-Klasse 5;
Spiel 3: Tabellenzweiter B-Klasse 6 – Tabellenzweiter B-Klasse 7
Spiel 4: Sieger Spiel 1 – Tabellenzweiter B-Klasse 2;
Spiel 5: Sieger Spiel 2 – Sieger Spiel 3
Spiel 6: Sieger Spiel 4 – Sieger Spiel 5

Die Sieger aus den Spielen 4 bis 6 spielen in der Saison 2012/2013 in der A-Klasse.

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Starke Zellerauer holen sich die unterfränkische Futsal-Krone. -

Futsal: FC Bürgstadt scheitert im Halbfinale – Kaum Zuschauer in Elsenfeld. -

Obwohl die unterfränkischen Futsal-Meisterschaften am vergangenen Samstag mit der Sparkassen-Arena in Elsenfeld einen würdigen Rahmen boten, die Organisation des Veranstalters Viktoria Mömlingen in den höchsten Tönen gelobt und interessanter, spannender Futsal-Sport gezeigt wurde, blieben wieder einmal die Zuschauer aus. Nur die mitgereisten Fans des Rhöner Kreisklassisten DJK Salz sorgten in der Halle für Stimmung. „Futsal wird von den Fans einfach nicht so anerkannt wie der normale Hallenfußball“, hatte der unterfränkische Bezirksspielleiter Dieter Carl auch eine passende Erklärung für das Desinteresse der Fans parat. Mit dem Bayernligisten Würzburger FV kürte sich letztendlich die Mannschaft zum Titelträger, die während des gesamten Turniers nur einen Gegentreffer hinnehmen musste. Die Vertreter vom bayerischen Untermain, Viktoria Mömlingen, der FC Bürgstadt und der FV Klingenberg, zeigten gute Leistungen und sorgten sogar für die ein oder andere Überraschung.

In der Gruppe A setzte sich der Main-Spessarter Kreisligist SV Eußenheim klar durch. Mit insgesamt vier Siegen aus vier Spielen gab es am Gruppensieg der Elf von Dominic Schalling nichts zu deuteln. Bürgstadt qualifizierte sich hinter Eußenheim für den zweiten Halbfinalplatz, während Mömlingen als Tabellenvierter in der Vorrunde ausschied. Klar dominiert wurde die Gruppe B vom Landesligisten FT Schweinfurt, der sich mit zehn Punkten und 8:0 Toren souverän den ersten Platz in der Gruppe B sicherte. Der Bayernligist Würzburger FV musste, neben dem 0:0 gegen Schweinfurt, auch gegen den starken A-Klassisten FV Klingenberg ein 1:1 Remis hinnehmen. Der FVK um die beiden Trainer Mustafa Alici und Kemal Özer hätte sich mit einem Sieg im vorletzten Gruppenspiel gegen Schweinfurt sogar noch für das Semifinale qualifizieren können, doch am Ende gingen den Klingenbergern die Kräfte aus.

Bedanken konnten sich die Spieler des FT Schweinfurt bei ihrem Keeper Dominik Biemer, dass der Miltenberger Kreisklassist FC Bürgstadt im Semifinale nicht schon das Aus für die Freien Turner bedeutete. Nachdem die Freien Turner bereits in der ersten Minute in Führung gingen, erhöhte Bürgstadt nach dem Wechsel deutlich das Tempo und zog ein regelrechtes Powerplay auf. Gleich zweimal scheiterte der Bürgstädter Spielertrainer Alex Kaiser in den beiden letzten Spielminuten mit einem Sechsmeter an Biemer und vergab so die große Chance für den FCB das Endspiel zu erreichen. Für klare Verhältnisse sorgte der WFV dagegen im zweiten Halbfinale gegen Eußenheim. Bereits zum Seitenwechsel hatten Andreas Ganzinger und Leutrin Gjemajli den Bayernligisten mit 2:0 in Führung gebracht, Michael Hertlein sorgte in der letzten Minute für den 3:0 Endstand, so dass die Zellerauer das Endspiel komplettierten.

Eine ausgeglichenene Partie sahen die Zuschauer im Endspiel zwischen dem FT Schweinfurt und dem Würzburger FV. Erst gegen Ende der Begegnung liessen bei den Schweinfurtern die Kräfte nach, so dass drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Michael Hertlein den WFV mit 1:0 in Führung brachte. In der Schlussminute erzielte der Torschützenkönig des Turniers, Andreas Ganzinger, den 2:0 Endstand, was zugleich den unterfränkischen Futsal-Titel für den Würzburger FV bedeutete. Somit qualifizierten sich die Zellerauer für die bayerischen Futsal-Meisterschaften, die am 4. Februar in Bogen ausgetragen werden. Neben dem Torschützenkönig Andreas Ganzinger wurde mit Robin Dieterich (DJK Salz) auch der beste Keeper des Turniers ausgezeichnet. - Jörg Albert

Unterfränkische Futsal-Meisterschaft in Zahlen:

Gruppe A: Viktoria Mömlingen – FC Bürgstadt 0:6, TV Oberndorf – SV Eußenheim 1:2, DJK Salz – Viktoria Mömlingen 0:0, FC Bürgstadt – TV Oberndorf 1:0, SV Eußenheim – DJK Salz 1:0, TV Oberndorf – Viktoria Mömlingen 0:1, SV Eußenheim – FC Bürgstadt 1:0, DJK Salz – TV Oberndorf 3:0, Viktoria Mömlingen – SV Eußenheim 0:1, FC Bürgstadt – DJK Salz 2:1;
Tabelle: 1. SV Eußenheim, 12 Punkte, 5:1 Tore; 2. FC Bürgstadt, 9, 9:2; 3. DJK Salz, 4, 4:3; 4. Viktoria Mömlingen, 4, 1:7; 5. TV Oberndorf, 0, 1:7;

Gruppe B: FT Schweinfurt – Würzburger FV 0:0, TSV Rannungen – FV Klingenberg 1:1, SG Eltmann – FT Schweinfurt 0:2, Würzburger FV – TSV Rannungen 2:0, FV Klingenberg – SG Eltmann 3:0, TSV Rannungen – FT Schweinfurt 0:4, FV Klingenberg – Würzburger FV 1:1, SG Eltmann – TSV Rannungen 0:1, FT Schweinfurt – FV Klingenberg 2:0, Würzburger FV – SG Eltmann 4:0;
Tabelle: 1. FT Schweinfurt, 10 Punkte, 8:0 Tore; 2. Würzburger FV, 8, 7:1; 3. FV Klingenberg, 5, 5:4, 4. TSV Rannungen, 4, 2:7, 5. SG Eltmann, 0, 0:10;

Halbfinale: SV Eußenheim – Würzburger FV 0:3, FC Bürgstadt – FT Schweinfurt 0:1;

Sechsmeterschießen um Platz 3: FC Bürgstadt – SV Eußenheim 4:3;

Finale: FT Schweinfurt – Würzburger FV 0:2;

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Michael Fecher verlängert in Mönchberg

Wie vom Pressesprecher des Fußball-Bezirksligisten VfL Mönchberg, Reinhold Schneider, mitgeteilt wurde, verlängerte der Trainer des VfL, Michael Fecher, seinen Vertrag vorzeitig bis zum Ende der Saison 2012/2013. Der momentane Co-Trainer Roger Berninger beendet dagegen sein Engagement nach der laufenden Runde und wird durch Thomas Ratschker ersetzt. Gleich drei Neuzugänge werden den Mönchberger Kader nach der Winterpause verstärken. Während Michael Hausdörfer und Christian Kaufmann nach halbjährigen Gastspielen beim SV Erlenbach und Eintracht Eschau wieder zu den Grün-Weissen zurück kehren, kommt mit Keeper Dominik Kalthof (FC Kleinwallstadt) ein neuer Spieler nach Mönchberg.

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Schiedsrichter bedroht - Abbruch gerechtfertigt

Sportgerichtsurteil: 150 Euro Geldstrafe für Türk Miltenberg und zwei Spiele Sperre für Serkan Ebrem

Bereits zum wiederholtem Mal musste sich das Kreissportgericht Aschaffenburg in dieser Saison mit einem Spielabbruch auf einem Sportplatz am bayerischen Untermain auseinandersetzen. Die Sportrichter verhandelten in der Besetzung Reinhard Staab, Marco Maier und Manfred Amrhein die Vorkommnisse bei der Kreisklassenbegegnung zwischen dem TuS Röllfeld und Türk Miltenberg, die am 18. September ausgetragen wurde. Die Partie war damals nach Tumulten beim Stand von 7:0 für Röllfeld in der 68. Spielminute abgebrochen worden. Anschließend kam es auf dem Platz und vor dem Vereinsheim der Röllfelder zu einer derartigen Massenkeilerei zwischen türkischen Fans, Ordnern und Röllfelder Zuschauern, dass die Polizei mit fünf Streifenwagen anrücken musste. Am Tag nach den Vorkommnissen war der damalige Trainer der Türken, Seckin Okutun, von seinem Amt zurückgetreten.

Wie aus dem Bericht von Schiedsrichter Klaus Deitrich (Vielbrunn) hervor ging, ahndete er unmittelbar vor dem Abbruch ein Stürmerfoul eines türkischen Spielers mit Freistoß für Röllfeld. Nachdem ihn der Miltenberger Akteur für seine Entscheidung kritisierte, wollte Deitrich den Spieler wegschicken. Die Aufforderung wurde allerdings von diesem ignoriert und es formierten sich zwei weitere Türken um den Unparteiischen, welche angeblich ebenfalls sofort begannen, den Referee lautstark zu beschimpfen. Deitrich gab weiter an, dass ihm die türkischen Spieler derart nah gekommen seien, dass er „rückwärtsgehend ausweichen musste“. Zwischenzeitlich hätten sich insgesamt sechs bis sieben Türk-Spieler um ihn aufgebaut. Außerdem sei eine Person, welche einen Trainingsanzug des Türk FV Miltenberg getragen habe, mit aufgestreckten Armen auf ihn zugekommen und hätte ihn nach hinten geschoben. Obwohl Klaus Deitrich in dieser Situation drei Röllfelder Ordner und Seckin Okutun zu Hilfe gekommen waren, gelang es nicht, die aufgebrachten Spieler von ihm abzudrängen. Nachdem der Unparteiische, der nach eigenen Angaben schon rund 50 Meter ausgewichen war, für einen kurzen Moment stehen blieb, wurde er vom Keeper der Türken, Serkan Ebrem, angerempelt, so dass er rückwärts zu Boden stürzte. Anschließend gelang es Deitrich den Sportplatz zu verlassen und unter Begleitung von Röllfelder Ordnern in das Sportheim zu gehen.

Laut einer schriftlichen Stellungnahme des Türk FV Miltenberg kam es nach dem angesprochenen Stürmerfoul in der 68. Spielminute nicht zu Rudelbildungen, sondern lediglich zu Diskussionen zwischen Klaus Deitrich und insgesamt drei Miltenberger Akteuren, darunter auch Keeper Serkan Ebrem. Ebrem sei „ohne irgendwelche handgreifliche Ambitionen“ auf Deitrich zugegangen, der nach Ansicht der Miltenberger überfordert war und nach hinten auswich. Hierbei sei er über den Fuß eines Röllfelder Spielers gestolpert, welchen er übersehen hätte. Im weiteren Verlauf sei Deitrich theatralisch zu Boden gefallen, um den Eindruck zu erwecken, dass er von Ebrem geschubst worden sei. Von Seiten des Türk FV Miltenberg wurde außerdem moniert, dass Deitrich von Beginn der Partie an mit der Leitung überfordert gewesen sei und Fingerspitzengefühl, Neutralität und Fairness vermissen ließ. Gleichzeitig entschuldigten sich die Verantwortlichen der Miltenberger aber auch für die Eskalationen und betonten, dass wegen der Vorfälle auch mehrere intensive Gespräche mit der Mannschaft geführt wurden.

Im Rahmen einer mündlichen Verhandlung am 27. Oktober 2011 verwies Klaus Deitrich auf die Angaben in seinem schriftlichen Bericht und betonte, dass er zunächst vom Linienrichter der Türken mit beiden Händen an seiner Brust weggeschoben wurde. Angesprochen auf die Rolle von Serkan Ebrem räumte Deitrich ein, dass es lediglich zu einer „Bauch an Bauch“ Berührung gekommen und er daraufhin rückwärts umgefallen sei. Ein aktives Wirken von Ebrem bestätigte Deitrich nun nicht mehr. Serkan Ebrem äußerte, dass er den Schiedsrichter lediglich beruhigen und auf keinen Fall berühren wollte. Zudem hätte er Klaus Deitrich gebeten, das Spiel doch weiter zu pfeifen. In seinem Schlusswort gab ein Vereinsvertreter des Türk FV Miltenberg an, dass der verantwortliche Auslöser für den Spielabbruch der türkische Linienrichter gewesen sei und dieser mittlerweile aus dem Verein ausgeschlossen wurde.

In seiner Urteilsbegründung stellte das Kreissportgericht fest, dass der Spielabbruch durch Klaus Deitrich gerechtfertigt war. Dies sei insbesondere deswegen der Fall gewesen, weil der Schiedsrichter nachvollziehbar ernsthaft seine körperlichen Unversehrtheit bedroht sah. Aufgrund dem Verhalten seiner Spieler und seines Schiedsrichter-Assistenten war dem Türk FV Miltenberg der Spielabbruch im vollen Umfang anzulasten. Positiv auf das Strafmaß wirkte sich aus, dass sich die verantwortlichen Vereinsvertreter der Miltenberger vom Auftreten ihrer Spieler distanzierten und außerdem zur vollständigen Aufklärung des Sachverhaltes beitrugen. Letztendlich wurde der Türk FV Miltenberg zu 150 Euro Geldstrafe verurteilt. Des weiteren erging gegen Serkan Ebrem wegen unsportlichem Verhalten eine Sperre von zwei Spielen und die Begegnung wurde mit X:0 für den TuS Röllfeld gewertet. - Jörg Albert

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„Die erhoffte positive Wirkung blieb aus“

Auch in der Vorrunde der aktuellen Saison kam es wieder zu mehreren Vorfällen im Fußballkreis Aschaffenburg. Unser Mitarbeiter Jörg Albert stellte dem Vorsitzenden des KSG Aschaffenburg, Reinhard Staab, drei Fragen zur aktuellen Entwicklung.

Herr Staab, in der gerade abgelaufenen Vorrunde der Saison 2011/2012 kam es im Fußballkreis Aschaffenburg wieder zu einigen Spielabbrüchen und Gewaltvorfällen. Wie sehr beunruhigen sie persönlich die Vorkommnisse ?

Ich denke, dass jeder Spielabbruch der wegen Gewalteinwirkung vollzogen wird, nicht nur Kopfschütteln bei dem interessierten Zeitungsleser hinterläßt, sondern auch bei mir auf völliges Unverständnis stößt und zugleich tiefe Enttäuschung auslöst. Mich beunruhigt im Besonderen die Entwicklung in der Gestalt, dass diese wiederkehrenden Eskalationen Spuren auf dem Fußball im Allgemeinen, aber auch im Besonderen auf die Schiedsrichter und deren Organ hinterlassen. Wenn die Vereine nicht bereit sind, im großen Stil gegen solche Delikte wirkungsvolle Vorkehrungen zu treffen, werden sie letztendlich die Suppe selbst auslöffeln müssen.

Man hat das Gefühl, dass die Vorkommnisse in unserem Fußballkreis mit jeder Spielzeit zunehmen. Ist das nur ein subjektiver Eindruck oder bestätigen die Zahlen der Sportgerichtsfälle diesen Trend ?

Die vorhandenen Zahlen bestätigen eindeutig diesen Trend. Im Spieljahr 2011/2012 mußten wir uns bereits mit sechs Spielabbrüchen beschäftigen, die allesamt mündlich verhandelt wurden. Die Anzahl der sogenannten schweren Vergehen nahmen in den letzten Jahren permanent zu. Dabei muss man allerdings feststellen, dass innerhalb des BFV landesweit bei weitem nicht so viele Ausschreitungen aufgrund von Gewalt und Rassismus abzuhandeln sind, wie sie im Fußballkreis Aschaffenburg immer wieder auftreten. Vorkehrungen seitens der Funktionsträger wurden in mehreren Veranstaltungen getroffen. Die erhoffte positive Wirkung blieb allerdings aus.

Gerade von der B-Klasse bis in die Kreisklasse, also in den untersten Ligen, scheint es immer wieder Probleme zu geben, während es ab der Kreisliga aufwärts deutich weniger gravierende Vorfälle gibt. Gibt es aus ihrer Sicht für dieses Phänomen eine Erklärung ?

Eine absolut treffende Erklärung kann ich nicht liefern. Ich vermute, dass in den von Ihnen angesprochenen unteren Ligen bei Spielern und Verantwortlichen eine gewisse Gleichgültigkeit auftritt und somit die allgemeine Unzufriedenheit aus dem Spiel heraus, durch Vergehen, wie zum Beispiel Einsatz von Gewalt, ausgedrückt wird. Es gibt viele Beweggründe, die das eine oder andere Mal auch spielentscheidend sein können. Die Unbeherrschtheit von Spielern und Betreuern spielen im gleichen Maß ebenfalls eine ganz entscheidende Rolle.

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Kommentar zum Sportgerichtsurteil:

Eine Fortbildung der besonderen Art

Man hat nie ausgelernt. Diese gut gemeinte Floskel begleitet den Menschen meist durch sein gesamtes Leben. Und selbst wenn man nach einigen Lebensjahren über ein breitgefächertes Repertoire an Schimpfwörtern und Beleidigungen verfügt, gibt es für den Main-Echo Sportreporter eine wöchentliche sonntägliche Fortbildung der besonderen Art, die man auf den einheimischen Fußballplätzen genießen kann.

Für einen vergleichsweise niedrigen Eintrittspreis erlebt man Referenten aus den verschiedensten Gesellschaftsbereichen. Sowohl der selbstständige Unternehmer, der gutsituierte Beamte, wie auch der Hartz IV-Empfänger, ja selbst die rüstige Rentnerin legen sich auf den Sportplätzen mächtig ins Zeug, um dem anwesenden Publikum die neuesten Variationen an abfälligen Bezeichnungen für die Mitmenschen zu präsentieren. Besonders originell sind hierbei meistens die Titel für die Unparteiischen, sowie für die gegnerischen Spieler und Fans.

Als besondere Höhepunkte können Ausschreitungen, Kampfhandlungen und sonstige Eskalationen bezeichnet werden, die in den letzten Jahren auf den Amateursportplätzen am bayerischen Untermain Hochkonjunktur haben. Der gemeine Fußballfan kann sich somit den weiten Weg in die Frankfurter Commerzbank-Arena sparen, um selbsternannte Hooligans im Mini-Format live bewundern zu können.

Doch schauen wir uns das Phänomen des Kreisklasse-Hools einmal etwas näher an. Worin liegt die Motivation, sich auf dem Sportplatz extrem daneben zu benehmen und sämtliche Regeln des Anstands zu vergessen ? Ist es der alltägliche Frust, weil der Job zu stressig ist oder die Ehefrau zu Hause das Sagen hat ? Ist es der mit zunehmender Spieldauer steigende Alkoholpegel ? Oder ist es einfach der Frust über die Leistung der eigenen Mannschaft ? Die Ursachen sind wohl vielschichtig.

Insgesamt muss man sich vor Augen führen, von was wir hier überhaupt reden. Es geht um Amateurfußball in den untersten Klassen. Es geht um ein Hobby, das den Spielern, den Zuschauern und auch dem Schiedsrichter Spaß machen soll. Und es geht um Respekt, den man eigentlich allen Beteiligten zollen sollte. Und auch in Sachen Respekt hat man nie ausgelernt.

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TSV Neuhütten und Klaus Hildenbeutel trennen sich

Wie der TSV Neuhütten mitteilte, gehen der Fußball-Kreisligist und Trainer Klaus Hildenbeutel nach dem Saisonende getrennte Wege. Nach dreijähriger erfolgreicher Zusammenarbeit sucht Hildenbeutel eine neue Herausforderung. Zur kommenden Runde werden Neuhütten und der TSV Wiesthal fusionieren. Ein Nachfolger für Hildenbeutel steht noch nicht fest.

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Ein Jahr Denkpause nach Schlägerei auf dem Sportplatz

Sportgerichtsurteil: FV Klingenberg schließt Gewalttäter vom Spielbetrieb aus

Die Welle der massiven Gewaltdelikte auf den Sportplätzen im Fußballkreis Aschaffenburg reißt auch weiterhin nicht ab. Zuletzt musste sich das Kreissportgericht unter dem Vorsitz von Reinhard Staab mit einem Zwischenfall beim Verbandsspiel zwischen dem FV Klingenberg II und der DJK/TSV Stadtprozelten II in der Fußball B-KIasse, Gruppe 7, beschäftigen.

Die Begegnung, die am 08. Oktober 2011 ausgetragen wurde und mit einem 7:0 Sieg für Stadtprozelten endete, wurde von einem Ausraster eines Klingenberger Spielers in der 41. Spielminute überschattet. Wie aus den Beobachtungen des Schiedsrichters hervor ging, schlug ein zuvor eingewechselter türkischer Akteur des FVK ohne erkennbaren Grund mehrere Male mit der Faust auf seinem Stadtprozeltener Gegenspieler ein, bis dieser schließlich zu Boden ging. Der Schiedsrichter führte weiter aus, dass der Gewalttäter mehrere Male mit massiver Wucht gegen den Körper seines Opfers trat, selbst als dieses bereits wehrlos auf dem Platz lag. Erst als mehrere Mitspieler eingriffen und den Übeltäter vom Spielfeld drängten, beruhigte sich die Situation. Folgerichtig wurde der Schläger vom Unparteiischen mit der roten Karte des Feldes verwiesen, zudem ließ der Referee den Klingenberger Spieler vom Sportgelände entfernen.

Wie aus einer Stellungnahme des FV Klingenberg zu entnehmen war, soll der Stadtprozeltener Spieler den FVK-Kicker vor dessen Ausraster angeblich durch verbale Aussagen und mehrmaliges am Trikot ziehen provoziert haben. Allerdings wurde schon in der ersten Klingenberger Stellungnahme das Verhalten des eigenen Spielers deutlich missbilligt. Aufgrund aller vorliegenden Fakten lag nach Ansicht der Sportrichter ein gezieltes und vorsätzliches Gewaltdelikt vor. Insbesondere wurde dem Schläger vorgeworfen, dass er durch sein massives Vorgehen die zu befürchtenden Verletzungen mit eventuell gravierenden Folgen billigend in Kauf nahm. Daher wurde der Gewalttäter mit einer Sperre von einem Jahr und zudem 250 Euro Geldstrafe unter Vereinshaftung verurteilt.

Deutliche Worte sprach der erste Vorsitzende des FV Klingenberg, Michael Scholz: „Wir distanzieren uns als Verein deutlich von den Gewalttätigkeiten. Allerdings können wir das Verhalten von Einzelnen leider nicht beeinflussen.“ Von Seiten des FVK wurde laut Scholz gegen den Spieler eine vereinsinterne Disziplinarmaßnahme ausgesprochen: „Er wurde von unserem Spielbetrieb ausgeschlossen und wird nicht mehr im Trikot des FV Klingenberg auflaufen.“ - Jörg Albert

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„Wir stehen nicht da, wo wir stehen wollen“

Alemannia Haibach: Sportvorstand Torsten Redeker spricht Klartext und schildert die Gründe für die derzeitige Misere des Landesligisten

Nach 18 absolvierten Spieltagen in der Fußball Landesliga Nordbayern steht der einzige Vertreter aus dem Fußballkreis Aschaffenburg, der SV Alemannia Haibach, derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz. Vor der Saison wurde in Haibach das Ziel „Ein Platz zwischen Eins und Acht“ ausgegeben, was die direkte Qualifikation zur neuen Bayernliga Nord bedeuten würde. Nach dem ersten Saisondrittel lag die Mannschaft von Trainer Joachim Hufgard noch im Soll, bevor in den letzten sechs Begegnungen ein Leistungstief folgte und nur ein magerer Punkt eingefahren werden konnte. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit dem Vorstand Sport- und Spielbetrieb der Haibacher, Torsten Redeker, über den bisherigen Verlauf der Saison und die Aussichten für die kommenden Spiele.

Herr Redeker, mittlerweile ist die Vorrunde in der Landesliga Nordbayern beendet und die Alemannia hat neun Punkte Rückstand auf den achten Tabellenplatz. Sind Sie mit der momentanen Situation zufrieden ?

Nein, ich bin derzeit auf keinen Fall zufrieden. Wir hatten vor der Runde eine klare Zielsetzung und die haben wir zu diesem Zeitpunkt nicht erfüllt. Allerdings werden wir alles versuchen, um schnellmöglichst die Wende einzuleiten, dass wir wieder erfolgreich sind.

Was sind die Gründe, warum die Mannschaft gerade in den letzten Wochen nicht an die starken Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen kann ?

Zum einen haben wir vor dieser Runde viele neue Spieler zu unserem Kader hinzubekommen und ich denke, dass die Umstrukturierung, viele Neue in die Stammmannschaft zu integrieren, letztendlich nicht so einfach ist. Zum anderen haben wir uns die schwere Aufgabe unter die ersten acht Mannschaften zu kommen, vielleicht insgesamt auch etwas einfacher vorgestellt. Außerdem haben wir gerade in den Auswärtsspielen, mit Ausnahme der Begegnung im Bamberg, nie den Rhythmus gefunden, den wir uns vorstellen. Gerade die letzten Spiele haben dann auch gezeigt, dass die Mannschaft momentan sehr verunsichert ist und gewisse Dinge einfach so nicht funktionieren.

Sie haben angesprochen, dass nach der sehr erfolgreichen letzten Saison der Kader im Sommer mit zahlreichen Neuzugängen aufgerüstet wurde. Hat die Mannschaft den großen Umbruch nicht verkraftet ?

Wir haben uns vor der Runde sicher auf neue Wege begeben, gerade auch in der Hinsicht, was in diesem Jahr durch die Regionalliga-Reform alles möglich ist. Wir haben auch alles getan, dass die Mannschaft schnellmöglichst zusammen wächst. Das es heutzutage allerdings nicht so einfach ist, acht oder neun neue Spieler schnell zu integrieren, ist im Fußball eine normale Sache. Zusammenfassend kann ich sagen, dass wir nicht da stehen, wo wir stehen wollen. Und da gilt es jetzt den Hebel anzusetzen.

Es erstaunt, dass die Mannschaft gerade in den Pokalbegegnungen über sich hinaus wächst, während im Ligaalltag immer wieder gegen die vermeintlich einfachen Gegner Punkte gelassen werden. Gibt es aus ihrer Sicht hierfür eine Erklärung ?

Den Leistungsunterschied sollte es so eigentlich nicht geben, da wir die klare Zielvorgabe hatten, dass wir im Ligaalltag unsere Ziele erreichen. Der Pokalwettbewerb wurde von uns nicht als so immens wichtig erachtet. Das die Mannschaft sich im Pokal an starken Gegner immer wieder hochzieht und ihr wahres Leistungsvermögen abruft, sollte man nicht überbewerten. Ich glaube, dass wir gegen Mannschaften die technisch und spielerisch nicht so stark sind, oftmals nicht die notwendige Willenskraft und Zielstrebigkeit an den Tag legen, um bestehen zu können. Wenn wir dann ein Gegentor kassieren, haben wir momentan in der Mannschaft noch nicht die gewünschte Hierachie, um ein Spiel wieder gerade biegen zu können. Unsere Elf muss einfach begreifen, dass wir in dieser Runde oftmals über den Kampf in das Spiel finden müssen. Wir haben viele gute Fußballer, nur im Kollektiv haben wir es bisher zu selten gezeigt, was in der Mannschaft steckt.

Am Sonntag steht die Begegnung beim Schlusslicht SV Pettstadt an. In insgesamt acht Auswärtsbegegnungen hat es bisher sieben Niederlagen gesetzt. Wie wollen sie und Trainer Hufgard die Mannschaft in Pettstadt wieder in die Erfolgsspur zurück führen ?

Uns muss allen klar sein, dass das Spiel beim Tabellenletzten der Beginn einer Wende sein kann. Unser Trainer Jogi Hufgard hat einen sehr guten Zugang zur Mannschaft und trainiert mit den Spielern hochkonzentriert und mit großem Einsatz. Ich habe am vergangenen Montag klare Worte an die Mannschaft gerichtet und aufgezeigt, um was es in dieser Runde geht. Die Mannschaft steht nun in der Pflicht und muss alles geben, um in Pettstadt zu gewinnen.



Steckbrief Torsten Redeker:
Alter: 49
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Haibach
Beruf: Polizeibeamter
Funktion: Vorstand Sport- und Spielbetrieb
Saisonziel: direkte Qualifikation für die Bayernliga Nord

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Systemumstellung auf die Raumdeckung als Erfolgsrezept

Türk Erlenbach: 24 Spiele in Folge ungeschlagen -

Mit der beeindruckenden Serie von 24 Spielen ohne Niederlage ist der Türk FV Erlenbach die Mannschaft der Stunde im Fußballkreis Aschaffenburg. Nachdem die Türken am Ende der Saison 2007/2008 aus der Kreisliga abgestiegen waren, schickt sich die Elf von Trainer Ferit Gündogdu in dieser Runde an, den Wiederaufstieg in überlegener Art und Weise zu realisieren. Trotz widrigster Bedingungen im Umfeld, insbesondere des roten Hartplatzes als Hauptspielfeld, zeigt die türkische Elf derzeit überragende Leistungen. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit dem ersten Vorsitzenden und Pressesprecher der Erlenbacher, Süleyman Sahin, und Trainer Ferit Gündogdu über den bisherigen Verlauf der Saison und die kommenden Begegnung.

Herr Sahin, der Türk FV Erlenbach steht nach den ersten elf Spielen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Kreisklasse und ist der erste Herbstmeister im Fußballkreis Aschaffenburg. Ist ihre Mannschaft auf dem Weg in die Kreisliga überhaupt noch stoppen ?

Sahin: Wir denken von Spiel zu Spiel und werden auf jeden Fall auf dem Boden bleiben. Eigentlich wollten wir zu Beginn der letzten Rückrunde eine neue Mannschaft aufbauen und in dieser Saison nicht unbedingt aufsteigen. Wir haben zwar gehofft, dass wir vorne mitspielen können, aber dass es so sensationell läuft, dass haben wir nicht gedacht.

Was sind die Gründe, warum es für Türk Erlenbach in dieser Saison bisher so gut läuft ?

Sahin: Die Mannschaft hat das Spielsystem, das Trainer Gündogdu vorgibt, angenommen und verinnerlicht. Es sieht für die Zuschauer zwar nicht sehr spektakulär aus, weil wir nur mit einer Spitze spielen, aber es ist sehr effektiv. Überhaupt ist Ferit Gündogdu ein Glücksfall für den Verein, weil er mit Herzblut bei der Sache ist.

Herr Gündogdu, ihre Abwehr hat mit bisher erst sechs Gegentreffern die mit Abstand am wenigsten Tore in der Kreisklasse kassiert. Woher kommt die Leistungssteigerung der Defensive im Vergleich zu den vergangenen Jahren ?

Gündogdu: Erstens habe ich unsere Abwehr vom Spiel mit dem Libero auf die Raumdeckung umgestellt. Außerdem sind unsere Verteidiger sehr gut ausgebildet und wir spielen eine spezielle Raumdeckung mit eigenen Laufwegen. Dieses System bringen wir auch schon unseren Nachwuchsspielern bei den A-Junioren bei.

Am kommenden Sonntag steht mit dem Gastspiel beim SC Freudenberg eine schwere Auswärtsbegegnung auf dem Programm. Mit welcher Marschroute geht der Türk FV Erlenbach in diese Partie ?

Gündogdu: Wir wollen natürlich drei Punkte holen. Allerdings ist der SC Freudenberg seit Jahren ein problematischer Gegner für uns, so dass wir sie auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen werden. Insbesondere bei Standards und mit ihren Diagonalpässen auf den langen Pfosten sind sie sehr gefährlich. Wir wollen ihnen unser Spiel aufdrängen und sie mit Raumpressing unter Druck setzen.

Welche Mannschaften schätzen sie als die stärksten Konkurrenten im Aufstiegskampf ein ?

Gündogdu: Freudenberg ist definitiv ein starker Konkurrent, denn sie verfügen über die nötige Erfahrung. Auch Heimbuchenthal hat eine sehr starke Mannschaft, mit der auf jeden Fall zu rechnen ist. Außerdem habe ich noch Röllfeld mit seiner starken Defensive und Bürgstadt auf der Rechnung.

Wenn wir die Zeit bis zum 20. Mai 2012 vordrehen. Was macht Süleyman Sahin nach dem letzten Saisonspiel gegen Eintracht Kleinheubach ?

Sahin: Nachdem wir schon am letzten Sonntag den Klassenerhalt gefeiert haben, mit 33 Punkten steigt man normalerweise nicht mehr ab, hoffe ich, dass wir nächstes Jahr im Mai die Meisterschaft feiern können. Ich bin aber eher jemand der kleine Brötchen backt und trotz aller Euphorie bis zum Schluss auf dem Boden bleibt. Anmerken möchte ich noch, dass beim Fußball generell der Sport und die Fairness im Mittelpunkt stehen sollten, auch wenn ab und zu die Emotionen hoch kochen.

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„Wir werden sicher kein Harakiri spielen“

TuS Röllbach: Steenken trifft in Rottendorf auf seinen Kumpel und Schreck auf seine Trainingspartner

Mit der Begegnung zwischen dem Meisterschaftsfavoriten TSV Rottendorf und dem aktuellen Tabellenführer TuS Röllbach kommt es in der Fußball Bezirksliga Unterfranken 1 am zwölften Spieltag zum absoluten Spitzenspiel. Ein besonderes Ereignis dürfte die Partie für den Röllbacher Maximilian Schreck darstellen, der studienbedingt dienstags beim TSV Rottendorf trainiert und am Wochenende wieder für seinen Heimatverein die Kickschuhe schnürt. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich vor dem richtungsweisenden Spiel mit dem Röllbacher Trainer Marc Steenken, der mit dem Coach des TSV Rottendorf, Marco Amrehn, sehr gut befreundet ist.

Herr Steenken, der TuS Röllbach grüßt nach dem ersten Drittel der Saison als Tabellenführer. Gibt es aus ihrer Sicht überhaupt irgendetwas am bisherigen Saisonverlauf zu bemängeln ?

Das einzige was ich zu beanstanden habe, ist unsere Verletzenliste. Derzeit fehlen uns mit Alexander Grimm (Muskelfaserriss), Steffen Rohmann (Bänderriss im Knie), Christian Wolz (Muskelfaserriss) und Fabian Wolf (Bänderverletzung) mehrere wichtige Spieler. Zudem kann Marco Wolf momentan nur in der zweiten Mannschaft spielen. Daher ist es für mich umso überraschender, dass wir derzeit so stark auftreten.

In den letzten Jahren ist ihre Mannschaft fast schon traditionell immer relativ schwach in die Saison gestartet. Warum hat der Auftakt in diesem Jahr bisher sehr gut geklappt ?

Wir haben in dieser Saison einen breiten Kader von 18 Spielern, die ich alle, einschließlich des Ersatzkeepers, bedenkenlos einsetzen kann. Außerdem ist unser großes Plus die Kompaktheit, jeder rennt für jeden und die Mannschaft hält fest zusammen. Ein weiterer Punkt ist, dass sich mit Nicolai Weiss und Fabian Wolz zwei Jugendspieler in die Stammelf gespielt haben und mit Nico Heckmann (vom TSV Amorbach) ein überragender Fußballer zu uns gestoßen ist.

Am Sonntag steht das Spitzenspiel beim TSV Rottendorf an. Mit welchen Erwartungen fahren sie zum erklärten Meisterschaftsfavoriten ?

Dadurch, dass wir am letzten Spieltag hochverdient gegen den TSV Lohr gewonnen haben, fahren wir mit einer breiten Brust und viel Selbstbewußtsein nach Rottendorf. Der TSV ist sicher die stärkste Elf der Liga, allerdings durchleben sie momentan ein kleines Tief. Unser Ziel ist es, dass wir aus Rottendorf ein Unentschieden mitnehmen.

Rottendorf ist zu Hause noch ungeschlagen und hat bisher erst einen Gegentreffer kassiert. Mit welchen Mitteln wollen sie das Bollwerk des TSV knacken ?

Rottendorf steht sicher unter einem größeren Druck wie wir. Wir werden aber sicher kein Harakiri spielen, sondern wollen aus einer gesicherten Abwehr diszipliniert agieren. Irgendwann werden wir in den neunzig Minuten dann Torchancen kriegen, die wir nutzen müssen.

Auch in diesem Jahr gibt es in der Bezirksliga 1 immer wieder kuriose Ergebnisse. Können sie das Phänomen „Bezirksliga 1“ erklären ?

Wie in den letzten Jahren kann man gegen jede Elf gewinnen, aber auch gegen jede verlieren. Es hängt sicher auch damit zusammen, dass die Mannschaften taktisch sehr gut geschult sind und es sehr schwer wird, wenn man einmal in Rückstand gerät. Vieles hängt wirklich von der Tagesform und der Konzentration auf dem Platz ab.

Ist in diesem Jahr beim TuS Röllbach der Aufstieg das erklärte Ziel ?

Nein, unser Ziel ist es, dass wir so lange wie möglich vorne bleiben wollen. Wir denken von Spiel zu Spiel und schauen nur auf uns. Allerdings ist es mir auch bewußt, dass es ganz schnell in die andere Richtung gehen kann. Daher ist es sicher beruhigend, dass wir jetzt schon 26 Punkte eingefahren haben.

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Heckmann zum "Bayern-Treffer" nominiert

Der Röllbacher Mittelfeldspieler Nico Heckmann ist in der Endausscheidung des "Bayern-Treffers" für den Monat September. Mit seinem Volleyschuss zur zwischenzeitlichen 2:1 Führung im Derby gegen den VfL Mönchberg stieß der ehemalige Amorbacher bis unter die letzten sechs Bewerber vor. Das Tor und die Abstimmung sind unter www.bfv.de zu finden. Es wird um fleißige Abstimmung für Heckmann und den TuS Röllbach gebeten.

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Pyros gezündet und Schmähplakat gezeigt: 600 Euro Strafe für Kirchzell

Sportgerichtsurteil: Vorkommnisse im Relegationsspiel ziehen erneut harte Strafe nach sich

Nach den Ereignissen rund um die Kreisklassenbegegnung zwischen dem FC Kickers Kirchzell und dem FV Türk Erlenbach in der letzten Saison (wir berichteten), mussten die Kirchzeller Verantwortlichen in der vergangenen Woche erneut vor dem Kreissportgericht Aschaffenburg erscheinen. Verhandelt wurde dieses Mal das Verhalten einiger Kirchzeller Fans, denen von Seiten der Sportrichter vorgeworfen wurde, dass sie beim Relegationsspiel um den Aufstieg bzw. Verbleib in der Kreisklasse gegen den BSC Schweinheim II Pyrotechnik gezündet und ein Schmähplakat gezeigt hätten. Die Begegnung wurde am 5. Juni auf dem neutralen Platz des Miltenberger SV ausgetragen. Die Schweinheimer Reserve entschied die Begegnung damals mit 3:1 für sich und besiegelte somit den Abstieg der Kirchzeller in die A-Klasse.

Wie aus den Feststellungen von Referee Simon Marx (Großwelzheim) hervor ging, bemerkte das Schiedsrichter-Gespann beim Verlassen des Platzes, dass – deutlich sichtbar aus dem Bereich der Kirchzeller Fans - Pyrotechnik gezündet und ein Transparent (siehe Foto) mit dem Inhalt „BFVerbrecher“ aufgerollt wurde. Im Rahmen einer schriftlichen Anhörung distanzierte sich die Kirchzeller Vorstandschaft von den Vorwürfen. Den Funktionsträgern seien im Vorfeld weder die Pyrotechnik, noch das Plakat bekannt gewesen. Auch durch intensive Befragungen in den eigenen Reihen konnten der oder die „Täter“ nicht ermittelt werden.

Im Rahmen der mündlichen Verhandlung, unter dem Vorsitz von Reinhard Staab, bestätigte sich der geschilderte Sachverhalt nach Ansicht der Sportrichter völlig zweifelsfrei. Neben den Unparteiischen hatten auch Kreisspielleiter Adolf Weis und zwei neutrale Verantwortliche des Miltenberger SV die Pyrotechnik und das Transparent bemerkt. Die Vorfälle sollten sich erst unmittelbar vor dem Ende der Begegnung bzw. danach abgespielt haben. In seinem Schlusswort gab ein Kirchzeller Verantwortlicher an, dass der Verein nun wieder zum normalen Spielbetrieb zurück müsse. Zudem soll den eigenen Anhängern in einem Gespräch vermittelt werden, dass sich derartige Ereignisse künftig nicht wiederholen dürfen.

In ihrer Urteilsbegründung stellten die Sportrichter vor allem heraus, dass die „Produktion“ des Plakates wohl einige Vorlaufzeit in Anspruch nahm und daher nicht als Spontanaktion einzuordnen ist. Die Bezeichnung „BFVerbrecher“ wertete das KSG als einen diskriminierenden Angriff auf alle ehrenamtliche Mitglieder des Bayerischen Fußball-Verbandes. Zu Lasten der Kirchzeller wurde außerdem die völlige Untätigkeit der Vereinsverantwortlichen in der Hinsicht ausgelegt, dass es versäumt wurde, unmittelbar nach den Vorfällen wirksam einzugreifen, sowie die „Täter“ namentlich zu benennen und somit der Verantwortung des Sportgerichts zu unterstellen. Unter Würdigung aller Gesamtumstände wurde daher eine hohe Geldstrafe in Höhe von 600 Euro gegen die Kickers ausgesprochen. - Jörg Albert

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Röllbach bleibt weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze

Bezirksliga Unterfranken 1: Elsenfeld mit zweitem Sieg - Mönchberg weiter mit Aufwärtstrend

Mit einem 0:0 Remis beim Aufsteiger FG Marktbreit/Martinsheim hat der TuS Röllbach am achten Spieltag in der Fußball Bezirksliga Unterfranken, Gruppe 1, die Tabellenführung verteidigt. In einem, laut FG-Coach Andreas Süßmeier, relativ ausgeglichenen Spiel verlangte Marktbreit/Martinsheim dem Tabellenführer alles ab. Ein Aufatmen war in Elsenfeld nach dem 2:0 Sieg über die Haibacher Reserve zu hören. Florian Becker, sportlicher Leiter in Elsenfeld: "Der Sieg war nicht schön, aber wichtig." Weiter im Aufwärtstrend ist auch der VfL Mönchberg nach dem 2:0 im Aufsteigerduell gegen die SG Buchbrunn/Mainstockheim. "Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten wir im zweiten Durchgang die besseren Chancen auf unserer Seite", berichtete VfL-Sprecher Reinhold Schneider. Mit 0:3 musste sich der TSV Keilberg gegen den Tabellenzweiten TSV Rottendorf geschlagen geben und muss sich in der Tabelle vorerst weiter unten orientieren. "Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg für Rottendorf in Ordnung", gestand der Keilberger Vorsitzende Herbert Fleckenstein fair ein. - Ein verkorkster Samstag - so lautete das Fazit in Hösbach-Bahnhof. "Wir waren heute zu keiner Zeit richtig auf dem Platz. Güntersleben hat dann nach 30 Minuten richtig aufgedreht und verdient gewonnen", übermittelte der Berichterstatter der Bahnhöfer, Markus Ritter. - Jörg Albert

Elsava Elsenfeld - Alemannia Haibach II 2:0
Tore: 1:0 Helm (57.), 2:0 Klein (61.). - SR: Staudinger (Großwelzheim). - Zuschauer: 100.

VfL Mönchberg - SG Buchbrunn/Mainstockheim 2:0
Tore: 1:0 Kempf (37.), 2:0 Michael Ball (47., FE). - SR: Borde (Großostheim). - Zuschauer: 140.

SG Hettstadt - TSV Sulzfeld 1:2
Tore: 1:0 Cichon (57.), 1:1 Voit (58.), 1:2 Sebastian Otto (70.). - SR: Deboy (Großostheim). - Zuschauer: 70. - Gelb-Rot: Michel (84., TSV, wg
wiederholtem Foulspiel).

Post SV Sieboldshöhe - TSV Lohr 0:1
Tor: 0:1 Füller (90.).- SR: Simon (Pflaumheim). - Zuschauer: 60.

TSV Keilberg - TSV Rottendorf 0:3
Tore: 0:1 Büchs (28.), 0:2 Bilikan (60.), 0:3 Bilikan (75.). - SR: Endres (Münnerstadt). - Zuschauer: 100. - Rot: Torsten Zeuch (75., Keilberg, wg. Foulspiel).

FG Marktbreit/Martinsheim - TuS Röllbach 0:0
SR: Pfau (Frankenwinheim). - Zuschauer: 80.

Spvgg Hösbach-Bahnhof - TSV Güntersleben 0:4
Tore: 0:1 Geiger (39.), 0:2 Geiger (52.), 0:3 Stütz (82.), 0:4 Stütz (87.). - SR: Schmitt (Thulba). - Zuschauer: 100.

FC Eibelstadt - FV Karlstadt 2:0
Tore: 1:0 Holzhäuser (60.), 2:0 Holzhäuser (72.). - SR: Siebeneichler (Oberwerrn). - Zuschauer: 60.

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Samstagsspiele in der Bezirksliga:

TSV Sulzfeld - Post SV Sieboldshöhe 2:3
Wie schon in der Vorwoche in Karlstadt musste der TSV Sulzfeld einen frühen Platzverweis (19.) hinnehmen. "Trotzdem hat man nicht gemerkt, dass wir einen Mann weniger auf dem Platz haben", so Sulzfelds Pressesprecher Olaf Pfaffl. Nach dem Seitenwechsel verschliefen die Gastgeber die beiden ersten Minuten, so dass die Postler erneut in Führung gingen. "Nach der roten Karte gegen Zürlein haben wir eigentlich nur noch auf das Tor der Gäste gespielt. Ein 3:3 wäre nach meiner Ansicht gerecht gewesen", lautete das Fazit von Pfaffl. - Tore: 0:1 Zschalig (20., FE), 1:1 Sebastian Otto (26., FE), 1:2 Walter (32.), 2:2 Jörg Otto (45.), 2:3 Zürlein (47.). - SR: Hemrich (Urspringen). - Zuschauer: 100. - Rot: Ungetüm (19., TSV, wg. Foulspiels). - Gelb-Rot: Zürlein (57., PSV, wg. wiederholtem Foulspiel), Jörg Otto (90., TSV, wg. Meckerns).

FG Marktbreit/Martinsheim - TSV Rottendorf 0:4
Auch gegen den erklärten Titelfavoriten Rottendorf musste der Aufsteiger Lehrgeld bezahlen, wie FG-Coach Andreas Süßmaier berichtete: "Von den vier Gegentoren sind drei aus krassen individuellen Abwehrfehlern entstanden." Insbesondere nach dem 0:2 lockerte Marktbreit/Martinsheim seine Defensivbemühungen, so dass sich Rottendorf einige Räume zum Kontern boten. "Wir müssen jetzt möglichst schnell in unserem Abwehrverhalten dazulernen", lautete Süßmaiers Erkenntnis aus der Niederlage. - Tore: 0:1 Bader (13.), 0:2 Bader (34.), 0:3 Freund (40.), 0:4 Büchs (80.). - Schiedsrichter: Röthlein (Haßfurt). -  Zuschauer: 130. - Gelb-Rot: Wirsching (85., FG, wg. wiederholtem Foulspiel).

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Röllbach gewinnt verdient, aber glücklich

Nach dem 4:2 Derbysieg gegen den VfL Mönchberg übernimmt der TuS Röllbach in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken 1 zunächst die Tabellenspitze. Nach einem kapitalen Fehler des Röllbacher Keepers Kehl ging Mönchberg überraschend in Führung, bevor Alexander Grimm (37.) noch vor der Pause den Ausgleich herstellen konnte. Heckmann (70.) brachte den TuS erneut in Front, doch bereits im Gegenzug stellte Michael Ball (71.) seine Torjägerqualitäten unter Beweis und netzte zum 2:2 ein. Durch ein Eigentor von Schneider (79.) und den zweiten Treffer von Alexander Grimm (86.) wurde die Partie entschieden.

Bild mit Symbolcharakter: Mönchbergs Schneider liegt am Boden, während die Röllbacher über das 3:2 jubeln

Im zweiten Samstagsspiel der Bezirksliga setzte es für den TSV Keilberg eine 2:5 Niederlage beim TSV Sulzfeld. Nachdem Spielertrainer Zeuch (7.) die frühe Führung von Hilpert (4.) noch egalisieren konnte, brachten Spahn (30.) und Jörg Otto (50.) die Sulzfelder mit zwei Toren in Führung. Nach den Anschlusstreffer von Straub (54.) stellten Spahn (71.) und Sebastian Otto (76.) den 5:2 Endstand her.

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TuS Röllbach oder VfL Mönchberg ? Wer behält die Oberhand im Derby ?

Bezirksliga: Duell der beiden Nachbargemeinden – Spielt Röllbachs Torjäger Marco Wolf ?

Endlich ist es wieder soweit. Nachdem das Derby zwischen dem TuS Röllbach und dem VfL Mönchberg in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken 1 in den beiden letzten Jahren ausfiel, da Mönchberg in die Kreisliga Aschaffenburg abgestiegen war, dürfen sich die einheimischen Fußballfans in dieser Saison wieder auf ein echtes Nachbarschaftsderby freuen. Zwischen den beiden Spessartgemeinden liegen lediglich knapp drei Kilometer.

Obwohl Mönchberg in der noch jungen Saison bereits zwei deftige Niederlagen gegen Keilberg (0:7) und Rottendorf (2:6) kassierte, sieht der Trainer des TuS, Marc Steenken, den VfL auf Augenhöhe: „Der Ausgang der Partie ist völlig offen. Ich glaube, dass die Mannschaft gewinnen wird, die den Sieg unbedingt will.“ Sein Pendant auf Seiten des VfL, Michael Fecher, ist dagegen von der Favoritenstellung der Röllbacher überzeugt: „Wir sind klar in der Außenseiterposition. Röllbach ist ein ähnliches Kaliber wie Rottendorf. Und die haben sich bei uns bärenstark präsentiert.“ Überhaupt startete der TuS im Gegensatz zu den vergangenen Jahren bisher optimal. Mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen stehen die Röllbacher vor dem Derby auf dem dritten Tabellenplatz, mit Tendenz nach oben. „Ich möchte die ersten Spiele noch nicht überbewerten, allerdings sind wir in den letzten Jahren wesentlich schlechter gestartet“, ist Steenken mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Insbesondere auf seine Youngster wie Nico Weis, Fabian Wolf, Fabian Wolz und Mehmet Sagdic konnte sich der Diplom-Ingenieur verlassen: „Nachdem uns einige verletzte Stammspieler ausgefallen sind, haben unsere jungen Spieler die Lücken in den ersten Spielen mehr als geschlossen.“ Auch gegen Mönchberg kann der TuS nicht in Bestbesetzung antreten. Mit Steffen Rohmann, Co-Trainer Arno Hofmann (beide Bänderverletzung im Knie) und Christian Wolz (Muskelverletzung) fallen drei Spieler sicher aus. „Hinter dem Einsatz von Johannes Schwaab und Marco Wolf steht noch ein Fragezeichen“, so Steenken.

Angesprochen auf die 0:7 Auftaktniederlage in Keilberg bestätigt VfL-Coach Michael Fecher, dass seine Elf in manchen Situationen noch zu grün hinter den Ohren ist: „Gerade in der Viererkette müssen wir kompakter und aggressiver stehen.“ Im weiteren Saisonverlauf konnte der Aufsteiger gegen den Post SV Sieboldshöhe (3:1) und den TSV Lohr (1:1) mit starken Leistungen überzeugen, bevor es gegen Rottendorf die erwähnte 2:6 Heimniederlage in der vergangenen Woche setzte. Um das angestrebte Ziel Klassenerhalt erreichen zu können, kann sich der VfL kaum personelle Ausfälle erlauben, wie Fecher berichtet: „Unser Problem ist sicher die Breite unseres Kaders. Wenn wir komplett sind, dann sind wir in der Bezirksliga sicher konkurrenzfähig. Sobald einige Spieler ausfallen, dann bekommen wir Schwierigkeiten.“ Während Tobias Caps (Adduktoren) und Meikel Schmitt (Zerrung) im Derby nicht zum Einsatz kommen dürften, kehrt Marco Kirchgessner (Urlaub) wieder in den Kader zurück. Laut Fecher steht das Nachbarschaftsduell schon seit einigen Wochen auf der Tagesordnung bei den Gesprächen in der Mönchberger Kabine: „Meine Jungs fiebern dem Spiel schon seit unserem Aufstieg entgegen.“

Das sich die Rivalität zwischen den beiden Vereinen in den letzten Jahren gerade auch durch die gemeinsame Junioren-Fördergemeinschaft (JFG) Team Spessart deutlich verbessert hat, bestätigt der erste Vorsitzende des TuS Röllbach, Reinhold Zimlich: „Früher waren die beiden Mannschaften wie Hund und Katz. Die gemeinsame Jugendarbeit hat die Vereine zusammen geführt, so dass wir mittlerweile ein sehr gutes Verhältnis haben.“ Eines dürfte aber auch klar sein. Wenn Schiedsrichter Steffen Ehwald (Geldersheim) heute um 15 Uhr die Partie anpfeift, dann ist zumindest für 90 Minuten das gute Verhältnis auf dem Platz vergessen. - Jörg Albert


Röllbach/Mönchberg:
Der etwas andere Vergleich

Einwohnerzahl: 1753/2555
Gemeindefläche: 12,42/24,15 quadratkilometer
Bürgermeister: Rudi Schreck (CSU)/Thomas Zöller (Bürgerblock Mönchberg)
Fußballverein: TuS/VfL
Vereinsfarben: rot-weiß/grün-weiß
Gründungsjahr: 1929/1920
Abteilungen: Fußball, Tischtennis, Ski Gymnastik, Nordic Walking, Turnen, Volleyball, Badminton (Röllbach)/Fußball, Kunstrad, Leichtathletik, Turnen und Gymnastik, Tischtennis (Mönchberg)
bisher höchste Spielklasse: Bezirksliga/Bezirksoberliga
letzte Meisterschaft: 2005/2011
Saisonziel: vorne mitspielen/Klassenerhalt

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Schwalbe geht zum SC Schollbrunn

Mit dem 22-jährigen Stürmer Florian Schwalbe von Alemannia Haibach konnte der Fußball-Bezirksoberligist SC Schollbrunn kurz vor dem Ende der Transferperiode noch einen weiteren Neuzugang vermelden. Mit Schwalbe, der erst zur Saison 2010/2011 vom hessischen Verbandsligisten Sportfreunde Seligenstadt nach Haibach gewechselt war, soll die Personalmisere im Angriff der Spessarter behoben werden. Der Sportvorstand des SCS, Stefan Kohlroß, freute sich über den gelungenen Coup: „Wir konnten mit Florian Schwalbe einen Wunschspieler verpflichten und sind uns sicher, dass wir die Lücke, die uns durch den Abgang von Zajo Desic und den Ausfall von Sebastian Ott entstanden ist, geschlossen haben.“ Erfreut war Kohlroß auch über die unkomplizierte Abwicklung des Transfers von Seiten der Haibacher: „Durch das Entgegenkommen von Haibach und insbesondere deren sportlichen Leiter Torsten Redeker besteht sogar die geringe Chance, dass wir Schwalbe schon am Sonntag gegen Viktoria Kahl einsetzen können.“ - Jörg Albert

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Erneuter Paukenschlag: Göbig wechselt zum SVE

Nach der Verpflichtung von Trainer Jürgen Baier ist den Fußball-Bezirksoberligisten SV Erlenbach ein erneuter Coup auf dem Transfermarkt gelungen. Mit dem 26-jährigen Sebastian Göbig zogen die Erlenbacher einen Hochkaräter an Land, der noch in der Saison 2009/2010 neunmal für den FSV Frankfurt in der zweiten Fußball-Bundesliga auflief und in der vergangenen Runde 23 Einsätze für die Reserve der Bornheimer in der Regionalliga Süd absolvierte. Über die Verpflichtung von Göbig, der mit seiner Familie in Klingenberg wohnt, freute sich der Sportvorstand des SVE, Peter Rittger: „Der Sebastian ist ein feiner Kerl und für uns in jeder Hinsicht ein Glücksfall. Die Zusammenarbeit ist auf jeden Fall längerfristig angelegt.“ Der Mittelfeldspieler begann seine sportliche Laufbahn beim VfR Goldbach und wechselte anschließend zu den Junioren-Mannschaften von Viktoria Aschaffenburg und dem SV Darmstadt 98. Im Seniorenbereich schnürte Göbig für Viktoria Aschaffenburg, den SV Bernbach, Waldhof Mannheim und den FSV Frankfurt die Kickschuhe. Laut Peter Rittger sind die Personalplanungen des SVE für die kommende Saison somit abgeschlossen: „Wir hätten zwar gerne noch einen Innenverteidiger verpflichtet. Allerdings werden wir von uns aus nicht mehr aktiv.“ - ja

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Liebe Besucher,

am kommenden Wochenende beginnt die neue Fußball-Saison 2011/12. Da ich am ersten Spieltag leider anderweitig verhindert bin, wird es ausnahmsweise keine Berichterstattung zur Bezirksliga 1 geben. Ab dem zweiten Spieltag können sie jedoch die Berichte wieder in gewohnter Form nachlesen.

Unter dem Button der Bezirksliga können sie die Saisonvorschau und ein Interview mit dem Trainer des VfL Mönchberg, Michael Fecher, lesen. Im "Archiv" ist ab Mittwoch eine Reportage zur Vorbereitung der Haibacher Landesliga-Elf und eine Geschichte über drei ganz besondere Linienrichter hinterlegt.

Außerdem erscheint mit der aktuellen Ausgabe des Main-Echo am Mittwoch die Fußball-Sonderbeilage "Anpfiff" mit allen Informationen rund um die neue Saison.

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Ein Überraschungsgast in Leinach

Bezirks-Spielgruppentagung: Emotionaler BFV-Präsident fordert den Verband und die Vereine zur Geschlossenheit auf – Ritter wird Stellvertreter von Dieter Carl - Erfreulicher Rückgang bei den Tätlichkeiten

Verwundert schauten einige Vereinsvertreter der unterfränkischen Bezirksober- und Bezirksligisten aus der Wäsche, als sie am vergangenen Samstag Morgen zur Bezirks-Spielgruppentagung im Sportheim des FC Leinach eintrafen. Neben den erwarteten Funktionsträgern aus dem Fußball-Bezirk Unterfranken war mit dem Präsidenten des BFV und DFB-Vizepräsidenten, Dr. Rainer Koch, ein hochrangiger Gast vor Ort, den niemand erwartet hatte und der klare Worte sprechen sollte (siehe auch Interview).

In seinen Begrüßungsworten sprach der Bezirksvorsitzende, Rolf Eppelein, dem neuen Bezirksspielleiter Dieter Carl ein großes Lob aus: „So stellen wir uns einen aktiven Spielleiter vor.“ Eppelein stellte zudem die Attraktivität der neuen Landesliga Nordwest heraus, die der Bezirksoberliga nach der Saison 2011/2012 nachfolgen wird: „Die neue Klasse deckt fast ausschließlich unterfränkisches Gebiet ab. Es werden lediglich drei Vereine aus dem Grenzbereich Coburg und Bamberg dazu kommen.“ Im Anschluss stellte sich Dieter Carl in seinem neuen Wirkungskreis vor. Der 59-jährige verheiratete Familienvater war jahrelang als aktiver Fußballer, Trainer, Schiedsrichter und Funktionär aktiv, bevor er seit dem Jahr 2000 mehrere Funktionärsposten beim BFV durchlief. Die Ernennung zum Bezirksspielleiter stellt einen „absoluten Höhepunkt“ für Carl dar.

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„Ich will heute mit einigem Unsinn Schluss machen, der von wenigen erzählt wird“, lautete einer der ersten Sätze, mit denen sich BFV-Präsident Dr. Rainer Koch an die Versammlung wandte. „Ich möchte betonen, dass Dieter Carl nicht der Mann des Präsidenten ist, sondern von allen Kreisspielleitern und von einer breiten Basis in Unterfranken getragen wird“, entgegnete der 52-jährige üblen und völlig haltlosen Gerüchten, wonach er selbst Carl auf dem Posten des Bezirksspielleiters installiert hätte. In einer emotionalen Ansprache forderte Koch die Anwesenden auf, bei Meinungsverschiedenheiten das klärende Gespräch miteinander zu suchen und keine Aussagen zu tätigen, „ohne dies mit Fakten belegen zu können.“ Aufgrund der zurückliegenden Querelen um den Vorgänger von Carl, Christoph Hille, betonte Koch, dass es völlig normal sei, dass in einem großen Verband, wie es der BFV ist, immer mal wieder unterschiedliche Meinungen aufkommen. Allerdings solle dies nicht dazu führen, den anderen sofort „öffentlich zu verteufeln“. Koch sprach insbesondere den anwesenden ehemaligen Würzburger Kreisspielleiter und derzeitigen Fußball-Abteilungsleiter des Bezirksoberligisten Bayern Kitzingen, Bernd Burgis, an, der in einem Leserbrief in der Würzburger Main-Post den BFV-Präsidenten und seine Vorgehensweise im Fall „Bayern Hof“ heftig kritisiert hatte. „Kommt auf mich zu und redet mit mir. Aber schreibt keine Leserbriefe, die den Eindruck erwecken, dass der Verband und die Vereine gegeneinander arbeiten. Das entspricht nämlich nicht der Realität“, lautete die Botschaft des Juristen. Hocherfreut zeigte sich Koch über die Umsetzung der Spielklassenreform und die hervorragenden Zuschauerzahlen bei den Relegationsspielen. Abschließend äußerte sich Koch noch zum Thema Hille: „Ich habe noch nie irgendeine öffentliche Anmerkung zu Christoph Hille gemacht und möchte heute auch diesbezüglich einen Schlussstrich ziehen. Ich danke Christoph für seine großartige Arbeit und habe ihm auch persönlich gesagt, dass es aus meiner Sicht keinen Grund für ihn gab, beim BFV auszusteigen.“

Erfreuliche Zahlen präsentierte der Vorsitzende des Bezirks-Sportgerichts (BSG) Unterfranken, Hans Peter Heimbeck. Während das BSG im Vorjahr noch 245 Fälle bearbeiten musste, sank die Zahl diesmal auf 218 Verfahren, davon 28 Berufungsverhandlungen aus den unteren Ligen. Insbesondere im Bereich der Tätlichkeiten gab es einen enormen Rückgang auf 11 Vorfälle (2010: 37). Ein Raunen ging durch den Saal, als Heimbeck die Namen der Vereine verkündete, die in der Bezirksliga 1 ohne Spielersperren auskamen. Bei Germania Dettingen, dem TSV Amorbach, FC Kirchheim und BSC Schweinheim handelte es sich ausgerechnet um die Vereine, die am Ende der Saison abgestiegen waren.

„Ihr könnt sicher sein, das wir euch zu jedem Spiel die besten Schiedsrichter schicken, die Unterfranken zu bieten hat“, versprach Bezirks-Schiedsrichter-Obmann Norbert Kröckel den Anwesenden. Auch unter den Coaches gibt es schwarze Schafe, wie Kröckel berichtete: „Einige sehr verhaltensauffällige Trainer sind, gerade wegen ihrem Verhalten gegenüber den Schiedsrichtern, wiederholt in unser Visier geraten.“ Auch den Mangel an Unparteiischen sprach der unterfränkische Referee-Boss an: „Schön gerechnet fehlen uns mittlerweile rund 500 Aktive.“

In den letzten Tagesordnungspunkten gab Dieter Carl den Kreisspielleiter der Rhön, Michael Ritter, als seinen neuen Stellvertreter bekannt. Aufgrund der Termindichte wird in dieser Saison an Christi Himmelfahrt (Vatertag) ein kompletter Spieltag ausgetragen. Das Saisoneröffnungsspiel im Bezirk findet am 12. August, 18:30 Uhr, mit der Bezirksoberliga-Partie SV Rödelmaier – TSV Bergrheinfeld statt. Die Bezirksmeisterschaften im Hallenfußball werden am 22.01.2012 in Karlstadt (Ausrichter: TSV Karlburg) durchgeführt, die Futsal-Bezirksmeisterschaften organisiert die SG Strietwald am 29.01.2012. Als empfohlene Eintrittspreise wurden für die BOL 4,50 Euro (Bezirksliga: 4,00 Euro) für Männer und ermäßigt 2,50 Euro (Bezirksliga: 2,50 Euro) vorgeschlagen. - Jörg Albert

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Hintergrund: Der Fall Christoph Hille

Erhebliche Wellen schlug der Fall Christoph Hille seit dem Würzburger Landesliga-Stadtderby zwischen dem WFV und den Kickers am 19. September 2009. Gegen Hille, der zum damaligen Zeitpunkt Spielleiter des Bezirks Unterfranken und der Landesliga Nord in Personalunion war, wurde wegen „des Verdachts der Nichtmeldung des Abschießens von Knallkörpern“ von Seiten des Verbandes ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet. Fans des WFV hatten während der Begegnung zwei Knallkörper gezündet, die allerdings nicht auf dem Spielfeld gelandet waren. Hille soll nach der Begegnung den Schiedsrichter der Begegnung, Walter König, angewiesen haben, den Vorfall nicht zu melden, was er bis heute energisch bestreitet. Nachdem rund ein halbes Jahr nach dem Vorfall bekannt wurde, dass gegen langjährigen Funktionär ein Verfahren eingeleitet wurde, reagierte dieser prompt und trat am Ostersamstag 2010 als Spielleiter der Landesliga Nordbayern zurück. Schon damals übte der 65-jährige Rentner harsche Kritik an der Verbandsführung und insbesondere an BFV-Präsident Dr. Rainer Koch: „Mit den Vereinen hast du null Probleme, aber mit den Leuten im Verband. Die gaukeln nach außen hin eine heile Welt vor, aber die Stimmung bei den Mitarbeitern ist beschissen.“ Letztendlich wurde der Kürnacher vom Verbandssportgericht zu einer Geldstrafe von 250 Euro verdonnert. Trotz aller Umstände ließ sich Hille zunächst erneut für vier Jahre zum Bezirksspielleiter wählen, bevor er im April 2011 überraschenderweise auch seinen Rückzug von der unterfränkischen Bühne bekannt gab. Bei einer außerordentlichen Spielgruppentagung in Leinach griff der ehemalige Abteilungsleiter der Sparkasse Mainfranken wiederum die BFV-Führung und Dr. Rainer Koch scharf an: „Einige Meinungen sind nicht gefragt, Leute mit anderen Ansichten werden madig gemacht. Im BFV ist niemand bereit, diesem Herrn auch nur einmal zu sagen, dass er nicht alles tun und lassen kann, was er will.“ Als Nachfolger empfahl Hille damals seinen Nachfolger Dieter Carl (ja).

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„Ein Boykott ist niemals ein akzeptables Mittel“

Mit dem Vorsitzenden des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) und DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch konnte Dieter Carl den Vereinsvertretern der unterfränkischen Bezirksober- und Bezirksligisten einen hochrangigen Überraschungsgast in Leinach präsentieren. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich nach der Spielgruppentagung mit dem 52-jährigen promovierten Juristen, der hauptberuflich als Strafrichter am Oberlandesgericht München tätig ist.



Herr Dr. Koch, in ihrer heutigen Rede haben sie die anwesenden Vereinsvertreter um einen fairen Umgang miteinander gebeten. Haben sie die zurückliegenden Querelen im Fußballbezirk Unterfranken persönlich getroffen ?

Zunächst einmal halte ich es immer für den richtigen Weg, das man gemeinsam Lösungen sucht und offene Fragen kommunikativ löst. Es ist normal, das es in einem so großen Verband, wie es der bayerische Fußball-Verband ist, manchmal zu Meinungsverschiedenheiten kommt. Diese müssen aber besprochen und miteinander im Gespräch gelöst werden. Ich bin heute nach Leinach gekommen, um verschiedene Punkte zu erläutern und an der Basis direkt als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Da ich gestern beim Abschluss-Bankett der FIFA Weltmeisterschaft der Frauen in Frankfurt war, lag es nahe, heute in Würzburg aus dem Zug auszusteigen und nach Leinach zu kommen.

Ihr Führungsstil wurde vom ehemaligen unterfränkischen Bezirksspielleiter Christoph Hille unter anderem als „Demokratische Diktatur“ bezeichnet. Wie wollen sie den Verband und die Vereine wieder auf einen gemeinsamen Kurs bringen ?

Nach meiner Ansicht ist es eher der Auftrag anderer, diese Äußerung zu kommentieren. Ich sehe den BFV und seine Vereine im Moment als sehr gute Einheit und mich als einen Präsidenten, der gerade für die Basis da ist. Natürlich bestimme ich die Richtlinien der Verbandsarbeit. Dazu bin ich gewählt. Ich bin aber immer bestrebt, dass Veränderungen von den Vereinen mit entwickelt und auf den Weg gebracht werden. Weiter kann ich sagen, das von Seiten des BFV-Präsidiums jeder ernst genommen wird. Es wird jeder eine Antwort aus München bekommen, der sich mit einem Anliegen an uns wendet.

Nach der kommenden Saison 2011/2012 greift in Bayern die Spielklassenreform. Sind sie mit dem Ergebnis, welches der Verband gemeinsam mit den Vereinen erarbeitet hat, zufrieden ?

Ich glaube, das die Spielklassenreform eine der größten Leistungen ist, die in den letzten Jahren erfolgreich bewerkstelligt wurde. Es gab selten eine Reform, die so einvernehmlich und ohne Dauerzwist über die Bühne ging. Unsere Zielsetzung, das wir als Verband zusammen mit den Vereinen als „ein Team“ agieren wollten, hat voll und ganz gegriffen. Daher bin ich sehr glücklich und sehe die Spielklassenreform als einen großen und gemeinsamen Erfolg an.

Speziell der Fußballkreis Aschaffenburg fiel in den letzten Jahren immer wieder durch viele Sportgerichtsfälle und Vorkommnisse auf. Hat die BFV-Spitze ein besonderes Augenmerk auf die Fußballer vom bayerischen Untermain ?

Ich persönlich habe den Aschaffenburger Fußballkreis aus sportgerichtlicher Sicht nicht im Blick. Das ist auch nicht meine Aufgabe. Der Vorfall in der letzten Saison mit Kirchzell war sicherlich ärgerlich, allerdings kann das auch irgendwo anders passieren. Mich persönlich hat es nur geärgert, das die angebotenen Hilfestellungen nicht angenommen wurden und man in Kirchzell offenbar mit dem Kopf durch die Wand wollte.

Die von ihnen angesprochene Kreisklassen-Partie zwischen Kickers Kirchzell und Türk Erlenbach und der Spielboykott im Nachhinein erregten in der vergangenen Saison teilweise bundesweites Aufsehen. Haben sie den Fall persönlich verfolgt und wie ist ihre Meinung zu den Vorkommnissen ?

Ich kenne insgesamt zu wenig konkrete Einzelheiten und kann daher auch nicht viel zu dem Fall sagen. Wie ich schon gesagt habe, bedauere ich es sehr, dass die angebotene Hilfe nicht oder erst sehr spät angenommen wurde. Von Seiten unseres Verbandes und der Funktionäre vor Ort wurden im Vorfeld alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um den Konflikt zu moderieren. Die Verbandsspielrunde ist so angelegt, das man sich zweimal im Jahr trifft und gegeneinander spielt. Daher kann ein Boykott niemals ein akzeptables Mittel sein kann.

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Vorläufiger Spielplan der Bezirksliga Unterfranken 1:

Die ersten fünf Spieltage:

1. Spieltag (H), So., 14. August 2011, 15:00 Uhr
TSV Sulzfeld - SpVgg Hösbach-Bahnhof (Sa. 16:00)
TuS Röllbach - SG Buchbrunn-Mainstockheim
TSV Rottendorf - FV Karlstadt
Post SV Sieboldshöhe - FC Eibelstadt (Sa. 16:00)
TSV Keilberg - VfL Mönchberg
FG Marktbreit-Martinsheim 2006 e.V. - Elsava Elsenfeld
TSV Güntersleben - Alemannia Haibach II

2. Spieltag (H), So., 21. August 2011, 15:00 Uhr
Elsava Elsenfeld - TSV Keilberg
FC Eibelstadt - TSV Lohr
SG Hettstadt - TSV Rottendorf
FV Karlstadt - TuS Röllbach
SG Buchbrunn-Mainstockheim - TSV Güntersleben
Alemannia Haibach II - TSV Sulzfeld
SpVgg Hösbach-Bahnhof - FG Marktbreit-Martinsheim 2006 e.V.

1. Spieltag (H), Mi., 24. August 2011, 18:30 Uhr
TSV Lohr - SG Hettstadt

2. Spieltag (H), Mi., 24. August 2011, 18:30 Uhr

VfL Mönchberg - Post SV Sieboldshöhe

3. Spieltag (H), So., 28. August 2011, 15:00 Uhr
TSV Sulzfeld - FG Marktbreit-Martinsheim 2006 e.V. (Sa. 16:00)
TuS Röllbach - SG Hettstadt
TSV Rottendorf - FC Eibelstadt
TSV Lohr - VfL Mönchberg
Post SV Sieboldshöhe - Elsava Elsenfeld (Sa. 16:00)
TSV Keilberg - SpVgg Hösbach-Bahnhof
Alemannia Haibach II - SG Buchbrunn-Mainstockheim
TSV Güntersleben - FV Karlstadt

4. Spieltag (H), So., 4. September 2011, 15:00 Uhr
Elsava Elsenfeld - TSV Lohr
VfL Mönchberg - TSV Rottendorf
FC Eibelstadt - TuS Röllbach
SG Hettstadt - TSV Güntersleben
FV Karlstadt - Alemannia Haibach II
SG Buchbrunn-Mainstockheim - TSV Sulzfeld (Fr. 18:00) in Mainstockheim
FG Marktbreit-Martinsheim 2006 e.V. - TSV Keilberg
SpVgg Hösbach-Bahnhof - Post SV Sieboldshöhe

5. Spieltag (H), So., 11. September 2011, 15:00 Uhr
33 TSV Sulzfeld - TSV Keilberg (Sa. 16:00)
34 TuS Röllbach - VfL Mönchberg
35 TSV Rottendorf - Elsava Elsenfeld
36 TSV Lohr - SpVgg Hösbach-Bahnhof
37 Post SV Sieboldshöhe - FG Marktbreit-Martinsheim 2006 e.V.
38 SG Buchbrunn-Mainstockheim - FV Karlstadt
39 Alemannia Haibach II - SG Hettstadt
40 TSV Güntersleben - FC Eibelstadt

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Pressemitteilung des BFV zur Spielklassenreform

Im Zuge der Spielklassenreform zur Saison 2012/2013 hat der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes auf Vorschlag des Verbands-Spielausschusses die Namensgebung für die neuen bayerischen Amateurspitzenligen beschlossen. Die bayerische Regionalliga heißt dann offiziell "Regionalliga Bayern", die zweigleisige 5. Spielklassenebene gliedert sich in die "Bayernliga Nord" und die "Bayernliga Süd". Die fünf Landesligen teilen sich in die Gruppen, "Nordost", "Nordwest", "Mitte", Südost" und "Südwest".

Auf seiner Sitzung in Königsbrunn legte der BFV-Vorstand auch die Auf- und Abstiegsregelung der Bayernliga und Landesligen für das Qualifikationsjahr 2011/2012 fest. Für die neue Regionalliga Bayern, die mit 18 Mannschaft in die Saison 2012/2013 starten soll (max. Spielklassenstärke 2012/2013 = 22 Mannschaften), qualifizieren sich demnach (bei Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen des BFV):

Alle bayerischen Vereine, die in der Saison 2011/2012 in der Regionalliga Süd spielen Vereine der Bayernliga, die in der Abschlusstabelle (2011/2012) einen Tabellenplatz von 1 bis 9 einnehmen

Anmerkung: Auch der Tabellenzehnte der Bayernliga-Saison 2011/2012 qualifiziert sich direkt für die Regionalliga Bayern, wenn aus der 3. Liga kein bayerischer Verein in die Regionalliga Bayern absteigt und der Aufsteiger aus der Regionalliga Süd 2011/2012 aus Bayern kommt.

Die verbleibenden Regionalliga-Plätze werden in einer Qualifikationsrunde ausgespielt. Solange die maximale Spielklassenstärke von 22 Mannschaften nicht überschritten wird, steigen 3 Mannschaften auf.

An der Qualifikationsrunde nehmen teil:
Die sechs Bayernliga-Klubs, die in der Saison 2011/2012 hinter den bereits feststehenden Aufsteigern platziert sind, und die Meister und Tabellenzweiten der drei Landesliga-Spielgruppen.

Bitte beachten: Die Spielklassenstärke der Regionalliga Bayern kann aufgrund mehrerer Faktoren variieren. Diese sind zum Beispiel:

1. Mögliche bayerische Absteiger aus der 3. Liga
2. Nicht-bayerische Regionalliga-Mannschaften müssen aufgenommen werden (z.B. nach DFB-Vorgabe weitere 2. Mannschaften)
3. Aufstiegsverzicht nach sportlicher Qualifikation

Hier geht es zur Veröffentlichung des BFV mit allen genauen Regelungen. 

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Umsetzung der Spielklassenreform 2012/13 in Unterfranken

Der Bezirksspielausschuss Unterfranken hat die Änderungen durch die Spielklassenreform 2012/13 für den Bezirk beschlossen, der Bezirksausschuss hat diesen Beschluss in seiner Sitzung am Freitag, 01.07.2011 einstimmig bestätigt.

Auf der Grundlage, dass es ab der Saison 2012/13 durch die Spielklassenreform auf Verbandsebene und den Beschluss des Bezirksausschusses vom 13.05.2011 keine Bezirksoberliga mehr gibt und dem einmütigen Votum der Vereine aller vier Kreise, dem Kreisligameister ein direktes Aufstiegsrecht zu ermöglichen, setzte sich der Bezirksspielausschuss mit dem Modus für Unterfranken auseinander.

Der Beschluss beinhaltet im Einzelnen folgende Modalitäten:
Der Meister der Bezirksoberliga in der Saison 2011/12 (bei 16 Mannschaften) nimmt an der Qualifikationsrunde zur 5. Spielklassenebene (Bayernliga) teil. Bei einer Nichtqualifikation wird er in die 6. Spielklassenebene (Landesliga) eingegliedert. Die Plätze 2 bis 6 der BOL steigen direkt in die neue Landesliga auf.

Die Plätze 7 bis 10 der BOL spielen den Aufstieg mit den beiden Erstplatzierten der Bezirksligen aus. Hierbei spielen nach Auslosung die Plätze 7 und 8 der BOL gegen den jeweiligen Zweitplatzierten der Bezirksligen 1 und 2. Die Teams auf den Tabellenplätzen 9 und 10 spielen gegen die Meister der beiden Bezirksligen. Diese Spiele werden in Hin und Rückspiel ausgetragen. Der jeweilige Sieger steigt in die neue Landesliga auf, die Verlierer werden in die Bezirksliga eingegliedert. Die Sieger werden nach der Europacupregel ermittelt, wobei auswärts erzielte Tore bei Torgleichstand doppelt zählen.
Sollte es hierbei ebenfalls zu einem Gleichstand kommen, wird der Sieger im zweiten Spiel über eine Verlängerung und ggf. einem anschließenden Elfmeterschießen ermittelt. Die Auslosung erfolgt bei der Spielgruppentagung der Bezirksvereine am 16. Juli in Leinach. Die Plätze 11 bis 16 der BOL werden in die beiden Bezirksligen eingegliedert.

Vier Mannschaften je Bezirksliga steigen direkt in die Kreisligen ab. Die Sollzahl der beiden Bezirksligen beträgt je 15 Mannschaften.

Im darauffolgenden Jahr, in der Saison 2012/13, spielen die Bezirksligen mit jeweils 18 Mannschaften. Diese Ligenstärke soll durch die Abstiegsregelung in zwei Spieljahren wieder auf 16 Mannschaften gebracht werden.

Die Meister der sechs Kreisligen steigen direkt in die neue Bezirksliga auf. Die Zweitplatzierten der Kreisligen spielen mit der vor den jeweils direkten Absteigern liegenden Mannschaft der beiden Bezirksligen (Saison 2011/12) – in der Regel Rang 12 bei 16 Mannschaften – so viele freie Plätze aus bis die Sollstärke erreicht worden ist, mindestens jedoch einen. Die Sollzahl der Kreisligen beträgt je 15 Mannschaften.

Den Auf- bzw. Abstieg auf Kreisebene legen die vier Fußballkreise in einer Auf- und Abstiegsregelung eigenständig fest. Der Beginn des Spieljahres 2012/2013 wird auf das erste August-Wochenende, Zeitraum vom 03. bis 05.08.2012, festgelegt.

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Jürgen Baier übernimmt den SV Erlenbach

SVE: Ex-Profi wird Nachfolger von Armin Alexander

Einen echten Knaller präsentierte der Vorstand Sport des Fußball-Bezirksoberligisten SV Erlenbach, Peter Rittger, am gestrigen Sonntag. Mit dem ehemaligen Fußball-Profi und langjährigen Trainer Jürgen Baier (53) zog Rittger für den SVE einen hochkarätigen Coach an Land. Baier tritt in der Saison 2011/2012 die Nachfolge von Armin Alexander an, der künftig im Juniorenbereich des FSV Frankfurt tätig sein wird (wir berichteten). „Das Traineramt beim SV Erlenbach ist eine reizvolle Aufgabe für mich. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, drückte Baier seine Vorfreude auf sein neues Engagement aus. Der Vertrag wurde zunächst nur für die kommende Saison geschlossen. Nachdem der Klassenerhalt erst im Relegationsspiel gegen Augsfeld gesichert werden konnte, soll es, laut Baier, in der neuen Saison wieder aufwärts gehen: „Ich kenne den Leistungsstand der Mannschaft momentan zwar noch nicht. Allerdings sollten es in Erlenbach schon das Ziel und der Anspruch sein, sich unter den ersten sechs Mannschaften zu platzieren.“ Baier blickt auf eine langjährige Erfahrung als Profi-Fußballer und Trainer zurück. Als Spieler war der gebürtige Nürnberger bei der Spvgg Fürth, Fortuna Köln, Hannover 96, Viktoria Aschaffenburg, Kickers Offenbach und Darmstadt 98 aktiv. Im Anschluss an seine aktive Laufbahn übernahm der ehemalige Außenverteidiger Trainerposten bei Darmstadt 98 (Co-Trainer), beim FC Hösbach, TSV Mainaschaff, Teutonia Obernau, Alemannia Haibach und zuletzt Kickers Offenbach. Am Bieberer B erg trainerte der neue SVE-Coach zunächst für vier Jahre die U 19-Junioren und übernahm im Anschluss für zwei Spielzeiten die U 23-Nachwuchself des OFC.

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Die kleinen Fohlen holen sich den Eschauer Pott zurück

D-Junioren Pfingstturnier Eschau: Mönchengladbach ohne echten Konkurrenten – Offenbach leistet sich Bärendienst

Am Ende war es dann so, wie es alle erwartet hatten. Mit Borussia Mönchengladbach setzte sich bei der 42. Ausgabe des traditionellen D-Junioren Pfingstturniers in Eschau der große Turnierfavorit durch. Schon im Turnierverlauf kristallisierte sich kein echter Konkurrent für den Bundesliga-Nachwuchs heraus, was wohl auch daran lag, das sich der Titelverteidiger Kickers Offenbach mit fadenscheinigen Begründungen kurzfristig abmeldet und sich somit einen Bärendienst hinsichtlich der positiven Außendarstellung des Vereins geleistet hatte. Nachdem auch die JFG Kickers Bachgau ihre Meldung kurz vor dem Veranstaltungsbeginn zurückgezogen hatten, sprangen der VfR Nilkheim und der FC Bürgstadt in die Bresche. Trotzdem aller ärgerlichen Umstände zeigte sich Hauptorganisator Thomas Roscher mit der Veranstaltung hochzufrieden: „Das Turnier ging reibungslos über die Bühne. Insbesondere am Samstag hatten wir einen enormen Zuschauerzuspruch zu verzeichnen.“ Insgesamt rund 600 Besucher kamen an den beiden Turniertagen nach Eschau, um den U 13 Nachwuchs bei optimalen äußeren Bedingungen anzufeuern.

Mit drei Siegen und nur einen Gegentreffer setzte sich der Nachwuchs des Hessenliga-Aufsteigers Viktoria Aschaffenburg in der Gruppe 1 klar durch. Hinter der Schönbusch-Elf lief der SKV Mörfelden als Gruppen-Zweiter über die Ziellinie ein und qualifizierte sich für die Zwischenrunde. Nach Siegen über Elsenfeld (5:1) und Bürgstadt (1:0) musste sich der SKV nur den Aschaffenburgern knapp mit 1:2 geschlagen geben. Überraschend stark spielte der VfR Nilkheim in der Gruppe 2 auf. Die Nilkheimer, die in der Verbandsrunde ungeschlagen Meister wurden, holten aus den drei Vorrundenspielen die volle Ausbeute von drei Siegen und sicherten sich so souverän den Gruppensieg. Das der VfR-Nachwuchs trotzdem nicht mehr an der Zwischenrunde am Sonntag teilnahm, hatte einen einfachen Hintergrund. Aufgrund der kurzfristigen Teilnahme war es den Rasenspielern nur am Samstag möglich in Eschau zu spielen, so dass der spätere Finalist FC Hilchenbach der Nutznießer war und als Gruppendritter, gemeinsam mit dem Gastgeber JFG Untere Elsava – Eschau, in die Zwischenrunde einzog. Mit der imposanten Bilanz von neun Punkten und 14:1 Toren beherrschte Borussia Mönchengladbach die Vorrundengruppe 3. Nach zwei Erfolgen über die JFG Mömlingtal (4:1) und die JFG Elsavatal (3:0) fuhren die kleinen Fohlen gegen die JFG Mainlimes einen 7:0 Kantersieg ein. Da Mömlingtal, Elsavatal und Mainlimes in der Endabrechnung mit drei Zählern auf der Habenseite punktgleich waren, musste die Tordifferenz zu Gunsten der JFG Mömlingtal über die Einzug in die Zwischenrunde entscheiden.

Mit einer enormen und nicht erwarteten Leistungssteigerung überraschte der FC Hilchenbach in der Zwischenrunde am zweiten Turniertag. Nach dem 1:0 Sieg gegen Viktoria Aschaffenburg feierten die FCH-Kicker mit einem 4:1-Erfolg gegen Mömlingtal den Einzug in das Finale. Ihrer Favoritenstellung wurde dagegen die Borussia Mönchengladbach in der Gruppe 2 der Zwischenrunde gerecht. Ohne Gegentreffer und mit Siegen gegen die JFG Untere Elsava - Eschau (1:0) und den SKV Mörfelden (2:0) wurde die nächste Hürde in Richtung Turniersieg genommen.

Mit einem 1:0 Erfolg über Viktoria Aschaffenburg im Spiel um Platz fünf erreichte der Gastgeber JFG Untere Elsava – Eschau ein ordentliches Ergebnis im Gesamt-Klassement. Den dritten Rang sicherte sich der SKV Mörfelden mit einem 2:0 Sieg gegen die JFG Mömlingtal. Obwohl Mörfelden die Begegnung über weite Strecken diktierte, gelang es dem SKV lange Zeit nicht den Ball im Tor der JFG unterzubringen. Insbesondere der starke Keeper Patrick Bardon war kaum zu überwinden und musste sich letztendlich nur Kerem Denizgöcer (11.) und Jonas Weinhold (16., Foulelfmeter) geschlagen geben. Zu einer klaren Angelegenheit entwickelte sich das Finale zwischen Mönchengladbach und Hilchenbach. Die technisch starken und ballgewandten Borussen schnürten die Hilchenbacher von Beginn an in ihrer Hälfte ein, so dass die frühe Führung (3.), nach einem feinen Sololauf durch Rogerian Tiawa-Tata, die logische Konsequenz war. In der vierten und neunten Spielminute baute Luca Verkihlen den Vorsprung mit einem Doppelschlag weiter aus, bevor wiederum Tiawa-Tata (11.) noch vor dem Seitenwechsel auf 4:0 erhöhen konnte. Im zweiten Abschnitt konnte Hilchenbach die Partie offener gestalten, jedoch setzte Andre Beaujean (23.) mit dem Treffer zum 5:0 Endstand den Schlusspunkt. Der Coach der Gladbacher, Simon Netten, zeigte sich nach dem zweiten Turniersieg der Fohlen nach 1979 und 2009 hochzufrieden: „Meine Jungs haben in Eschau eine starke Leistung gezeigt und das Turnier verdient gewonnen.“ - ja

D-Junioren Pfingstturnier in Eschau in Zahlen:

Gruppe 1: Elsava Elsenfeld – SKV Mörfelden 1:5, FC Bürgstadt – Viktoria Aschaffenburg 0:2, Elsava Elsenfeld – Viktoria Aschaffenburg 0:3, FC Bürgstadt – SKV Mörfelden 0:1, Elsava Elsenfeld – FC Bürgstadt 1:0, Viktoria Aschaffenburg – SKV Mörfelden 2:1; Tabelle Gruppe 1: 1. Viktoria Aschaffenburg, 9 Punkte, 7:1 Tore, 2. SKV Mörfelden, 6, 7:3, 3. Elsava Elsenfeld, 3, 2:8, 4. FC Bürgstadt, 0, 0:4. - Gruppe 2: FC Hilchenbach – JFG Untere Elsava 0:2, JFG Vorspessart – VfR Nilkheim 1:3, JFG Untere Elsava – JFG Vorspessart 4:0, FC Hilchenbach – VfR Nilkheim 1:2, JFG Vorspessart – FC Hilchenbach 0:7, VfR Nilkheim – JFG Untere Elsava 1:0; Tabelle Gruppe 2: 1. VfR Nilkheim, 9 Punkte, 6:2 Tore, 2. JFG Untere Elsava, 6, 6:1, 3. FC Hilchenbach, 3, 8:4, 4. JFG Vorspessart, 1:14. - Gruppe 3: JFG Mainlimes – JFG Elsavatal 1:2, JFG Mömlingtal – Borussia Mönchengladbach 1:4, JFG Mömlingtal – JFG Mainlimes 1:2, Borussia Mönchengladbach – JFG Elsavatal 3:0, JFG Mainlimes – Borussia Mönchengladbach 0:7, JFG Elsavatal – JFG Mömlingtal 1:2; Tabelle Gruppe 3: 1. Borussia Mönchengladbach, 9 Punkte, 14:1 Tore, 2. JFG Mömlingtal, 3, 4:7, 3. JFG Elsavatal, 3, 3:6, 4. JFG Mainlimes, 3, 3:10.

Zwischenrunde Gruppe 1: Viktoria Aschaffenburg – FC Hilchenbach 0:1, Viktoria Aschaffenburg – JFG Mömlingtal 0:1, FC Hilchenbach – JFG Mömlingtal 4:1; Tabelle Gruppe 1: 1. FC Hilchenbach, 6 Punkte, 5:1 Tore, 2. JFG Mömlingtal, 3, 2:4, 3. Viktoria Aschaffenburg, 0, 0:2. - Zwischenrunde Gruppe 2: Borussia Mönchengladbach – JFG Untere Elsava 1:0, Borussia Mönchengladbach – SKV Mörfelden 2:0, SKV Mörfelden – JFG Untere Elsava 3:1; Tabelle Gruppe 2: 1. Borussia Mönchengladbach, 6 Punkte, 3:0 Tore, 2. SKV Mörfelden, 3, 3:3, 3. JFG Untere Elsava, 0, 1:4. - Spiel um Platz 5: Viktoria Aschaffenburg – JFG Untere Elsava 0:1. - Spiel um Platz 3: JFG Mömlingtal – SKV Mörfelden 0:2. - Endspiel: Borussia Mönchengladbach – FC Hilchenbach 5:0

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Erlenbach bleibt in der BOL: 1:0 Sieg gegen den FC Augsfeld

Relegation: Jens Mehrmann trifft für den SVE – Schlereth-Elf enttäuscht mit schwacher Leistung

Relegationsspiel um den Verbleib bzw. Aufstieg in die Fußball-Bezirksoberliga Unterfranken: SV Erlenbach – FC Augsfeld 1:0 (1:0)

Einmal ganz tief durchatmen und in der neuen Saison wieder von vorne anfangen. Nach einer nervenaufreibenden Saison bleibt dem BOL-Dino SV Erlenbach der bittere Gang in die Bezirksliga erspart. Mit dem 1:0 Sieg im Relegationsspiel gegen den Vizemeister der Bezirksliga 2, FC Augsfeld, hat die Truppe von Coach Armin Alexander im Nachsitzen den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Unterfranken geschafft. Nach dem Schlusspfiff in Karlstadt war den Spielern, Mannschaftsverantwortlichen und Fans des SVE die große Erleichterung deutlich anzusehen, während die Augsfelder Spieler und Anhänger wortlos mit hängenden Köpfen vom Platz schlichen. Bereits im Vorjahr war der FCA in der Relegation zur Bezirksoberliga am TSV Uettingen gescheitert.

Ob der Bedeutung der Begegnung bewußt, begannen beide Mannschaften die Partie nervös und verkrampft. Während sich Erlenbach nach einer Viertelstunde optische Vorteile erarbeiten konnte, blieb der hochgelobte Augsfelder Sturm um Torjäger Thorsten Schlereth nahezu ohne Wirkung. SVE-Kapitän Christian Beister, der die Defensive der Alexander-Buben mit einer überragenden Leistung organisierte, wurde mit seiner Abwehr kaum vor ernsthafte Probleme gestellt, so das der SVE mit zunehmender Spieldauer immer selbstbewußter wurde. Erste Warnschüsse auf die insgesamt wenig geforderten Keeper Hennrich (SVE) und Stober (FCA) gaben Jens Mehrmann (24.) und der Augsfelder Peter Hertel (32.) per Kopf ab. Jubeln konnten die zahlreich mitgereisten Erlenbacher Fans in der 38. Spielminute, als Mehrmann, nach einem Pass von Igor Stapp, die Kugel aus 10 Metern mit einem trockenen Schuss in die lange Ecke zur 1:0 Führung versenkte.

Speziell nach dem Wechsel kam die reifere Spielanlage des Bezirksoberligisten noch besser zur Geltung. Augsfeld fand in der Vorwärtsbewegung kein probates Mittel gegen die beiden dicht gestaffelten Erlenbacher Viererketten, die durch geschicktes Verschieben die Räume eng machten. Eine Schrecksekunde gab es in der 61. Minute für den SVE, als Schlereth eine Unachtsamkeit in der Abwehr zu seiner besten Chance nutzte und der Ball an den Erlenbacher Innenpfosten klatschte. Wie auch im ersten Durchgang blieben echte Torchancen Mangelware, Specht (63.) und Stapp (78.) verzeichneten für die Alexander-Elf noch die besten Möglichkeiten. Auch in der Schlussphase war bei Augsfeld kein echtes Aufbäumen gegen die drohende Niederlage zu erkennen, so dass der SV Erlenbach den Vorsprung sicher über die Zeit brachte.

Stimme zum Spiel:

Armin Alexander, Trainer SV Erlenbach: „Unser Ziel war es, das wir heute die aktivere Mannschaft sein wollten, was meine Spieler auch sehr gut umgesetzt haben. Augsfeld war heute eigentlich nur bei Standardsituationen gefährlich. Der Sieg war hochverdient, meine Elf hat heute gezeigt, zu welchen Leistungen sie im Stande ist.“ - Jörg Albert

SV Erlenbach: Hennrich, Schäfer (58. Strugarov), Höfer, Baldringer, Beister, Specht, Stapp, Neuberger (90. Kny), Becker, Eren, Mehrmann (77. Kocer). - Tor: 1:0 Mehrmann (38.). - SR: Wander (Helmstadt). - Zuschauer: 550 (in Karlstadt)

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Hobbach geht die Puste aus: SGE ist wieder in der Kreisklasse

Relegationsspiel: Prächtige Kulisse von 1200 Zuschauern umrahmt das Duell der Eschauer Ortsteile

SG Eichelsbach/Sommerau – SV Hobbach 5:3 (3:3) nach Verlängerung

Kaiserwetter, 1200 Zuschauer und acht Tore, inklusive Verlängerung. Den Besuchern des Relegationsspiels um den Aufstieg bzw. Verbleib in der Kreisklasse zwischen der SG Eichelsbach/Sommerau und dem SV Hobbach wurde am Donnerstag Nachmittag einiges in Eschau geboten. Nach einem verhaltenen und nervösen Beginn beider Seiten klingelte es nach 13 Minuten zum ersten Mal im Kasten des SV Hobbach. Thorsten May tankte sich über die linke Seite durch und spielte den Ball zum sträflich freistehenden Rene Pfeifer, der keine Mühe hatte, den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 für Eichelsbach/Sommerau zu versenken. Die Freude des Vizemeisters der A-Klasse 3 währte aber nicht lange, denn Ilbey Dinc (23.) nutzte ein Mißverständnis in der SGE-Abwehr zum zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich. Mit einem Doppelschlag des starken Spielertrainers Grimm (34.), der in der neuen Saison aus beruflichen Gründen wieder zu seinem Heimatverein TuS Klein-Welzheim wechseln wird, und May (37.) erwischte es Hobbach kurz vor der Pause eiskalt und kaum noch ein Zuschauer hätte einen Pfifferling auf den HSV gesetzt. Doch erstaunlicherweise lief bei Eichelsbach/Sommerau im zweiten Durchgang kaum noch etwas zusammen und Hobbach erarbeitete sich zunehmend mehr Spielanteile. Als logische Konsequenz stellten Fersch (60.) und Herrmann (68.) innerhalb von acht Minuten den Ausgleich für die Elf von Spielertrainer Andre Amrhein her. Auch in der Verlängerung wendete sich das Spiel abermals. Eichelsbach/Sommerau wirkte physisch und psychisch stärker, während die Kräfte bei den Hobbachern zusehends nachließen. In der 94. Minute setzte sich Timo Grimm energisch durch und traf aus rund sieben Metern nur den Innenpfosten des Hobbacher Kastens, der Routinier Osvaldo da Silva hatte aber keine Mühe den Ball aus kurzer Distanz zum vorentscheidenden 4:3 über die Torlinie zu bugsieren. Spätestens mit dem zweiten Treffer von Thorsten May (114.) zum 5:3 war die Messe für Hobbach gelesen. Somit spielt die SG Eichelsbach/Sommerau in der neuen Saison 2011/2012 in der Kreisklasse, während der SV Hobbach in die A-Klasse absteigt.

Stimmen zum Spiel:

Timo Grimm, Trainer SG Eichelsbach/Sommerau: „Ich bin überglücklich, dass wir den Aufstieg in die Kreisklasse gepackt haben. Meine Mannschaft heute eine Super Moral bewiesen, als sie in der Verlängerung wieder zurück gekommen ist.“

Manfred Herrmann, Vorsitzender SV Hobbach: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht, dass wir heute verloren haben. Insgesamt betrachtet war Eichelsbach/Sommerau stärker und hat verdient gewonnen.“

SG Eichelsbach/Sommerau: Lukas Pfeifer, Christian Müller, Schwebel, Sebastian Müller, Wölfelschneider, Wild, Rene Pfeifer, Grimm, May, Amrhein, Hein – da Silva, Markus Ballmann, Rollmann, Krug. -

SV Hobbach: Bachmann, Miltenberger, Franco, Ergül, Krott, Fersch, Mario Amrhein, Herrmann, Andre Amrhein, Dinc, Krug – Dauer, Vossler, Steinert, Messner, Bohlender. -

Tore: 1:0 Pfeifer (13.), 1:1 Dinc (23.), 2:1 Grimm (34.), 3:1 May (37.), 3:2 Fersch (60.), 3:3 Herrmann (68.), 4:3 da Silva (94.), 5:3 May (114.). - SR: Dittmeier (Großwelzheim). - Zuschauer: 1200 (in Eschau). - Gelbe Karten: da Silva – Miltenberger, Krott, Mario Amrhein, Herrmann, Dinc, Vossler, Steinert. - Gelb-Rot: Vossler (112., SV, wg. wiederholtem Foulspiel). - Jörg Albert

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Schock in letzter Minute: Keilberg verliert nach Verlängerung

Relegation: Augsfelder Torjäger Schlereth trifft dreimal – Zweite Chance für den TSV ?

Relegationsspiel um den Aufstieg in die Bezirksoberliga: TSV Keilberg – FC Augsfeld 3:5 (3:3) nach Verlängerung

Trotz einer starken Leistung im Relegationsspiel um den Aufstieg in die Bezirksoberliga musste sich der Vizemeister der Bezirksliga Unterfranken 1, TSV Keilberg, seinem Pendant aus der Bezirksliga 2, FC Augsfeld, nur knapp geschlagen geben. Bis zur 88. Minute führte die Elf von Torsten Zeuch mit 3:2, dann erzielte Matthias Hämmerlein den 3:3 Ausgleich, der Augsfeld die Verlängerung und schließlich auch den Sieg bringen sollte.

Schon nach elf Minuten brachte Markus Binsack den TSV mit einem 16-Meter-Freistoß in Front. „Die erste Viertelstunde gehörte ganz klar Keilberg“, wie der Pressesprecher des gastgebenden SV Eußenheim, Georg Kühl, bestätigte. Mit dem 1:1 Ausgleichstreffer durch Goalgetter Thorsten Schlereth übernahmen jedoch die Haßfurter das Zepter, speziell die starke Offensivabteilung des FCA brachte Keilberg immer wieder in Bedrängnis. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel war es jedoch Youngster Stefan Emmerich (46.), der mit einer Bogenlampe in den Winkel des Augsfelder Gehäuses die erneute TSV-Führung herstellte. Nun sollten sich die vorangegangenen Ereignisse noch zweimal wiederholen. Augsfeld drängte auf den 2:2 Ausgleich, den Schlereth (55.) nach einem blitzschnell vorgetragenen Spielzug wieder herstellte. Aber auch die Keilberger Antwort mit dem 3:2 durch Christian Vogt (75.) sollte nicht lange auf sich warten lassen, bevor kurz vor dem Abpfiff die Stunde des Matthias Hämmerlein (88.) zum 3:3 schlug. „Das war für Keilberg wirklich bitter“, berichtete Kühl. „Ich hatte den Eindruck, dass sie durch den späten Ausgleich einen Knacks bekommen haben.“ Nachdem die erste Halbzeit der Verlängerung noch torlos verlief, stellen Hümmer (108.) und Schlereth (114.) mit seinem dritten Treffer den 5:3 Endstand her. Keilberg wehrte sich zwar nach Kräften, doch körperlich und mental war die Elf von Zeuch gegen Ende an ihrem Limit angelangt.

Unter Umständen ist es möglich, dass Augsfeld mit dem Sieg direkt aufgestiegen ist und Keilberg noch eine zweite Relegations-Chance gegen den Tabellendreizehnten der Bezirksoberliga, SV Erlenbach, erhält, wie Bezirksspielleiter Christof Hille bestätigte: „Es hängt momentan alles von den Entscheidungsspielen zur Bayern- und Landesliga ab. Im Moment steht nur fest, dass entweder Augsfeld oder Keilberg nochmal gegen Erlenbach spielen. Vor Sonntag Abend wird es aber keine Entscheidung geben.“ Das im Vorfeld keine Regelung über die weitere Verfahrensweise getroffen wurde und die derzeitige Situation für alle beteiligten Vereine unbefriedigend ist, räumt Hille ein: „Die Verantwortlichen wissen Bescheid. Wir müssen jetzt einfach abwarten, wie sich die Situation entwickelt.“

Stimme zum Spiel:

Martin Ritter, Fußball-Abteilungsleiter TSV Keilberg: „Den Zuschauern wurde heute alles geboten, was man von einem Relegationsspiel erwartet. Uns hat leider das Quentchen Glück gefehlt, das wir letzte Woche gegen Lohr hatten. Trotzdem haben unsere Jungs toll gefightet und ein starkes Spiel abgeliefert. Thorsten Schlereth haben wir nicht in den Griff bekommen. Er ist ein toller Spieler, das muss man neidlos anerkennen.“ - ja

TSV Keilberg: Florian Madl – Klar (57. Sterk), Aulbach, Torsten Zeuch (83. Michael Zeuch), Brehm, Holzapfel, Lorenz Schimetka, Binsack, Stefan Emmerich, Vogt, Straub (70. Sebastian Madl). - Tore: 1:0 Binsack (11.), 1:1 Schlereth (22.), 2:1 Emmerich (46.), 2:2 Schlereth (55.), 3:2 Vogt (75.), 3:3 Hämmerlein (89.), 3:4 Hümmer (108.), 3:5 Schlereth (114.). - SR: Arnold (Waldberg). - Zuschauer: 600 (in Eußenheim). -

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Die Krönung einer traumhaften Saison

Relegationsspiel: Keilberg setzt gegen Augsfeld auf seine starke Abwehr

Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Bezirksoberliga: TSV Keilberg – FC Augsfeld (Donnerstag, 02. Juni, 17:30 Uhr, Sportgelände SV Eußenheim)

Der absolute Saisonhöhepunkt steht für den Vizemeister der Fußball-Bezirksliga Unterfranken 1, TSV Keilberg, mit dem Relegationsspiel gegen den FC Augsfeld auf dem Programm. Nachdem sich die Elf von Coach Torsten Zeuch erst am letzten Spieltag den Relegationsplatz gesichert hat, muss nun mit dem Vizemeister der Bezirksliga 2 ein dicker Brocken aus dem Weg geräumt werden, wenn man weiter im Rennen um den Aufstieg in die Bezirksoberliga bleiben will. Trotz der Bedeutung der Begegnung gibt sich Zeuch locker: „Wir gehen völlig unbeschwert in die Partie und haben nichts zu verlieren. Die Saison ist sowieso traumhaft für uns verlaufen, wir hätten nie damit gerechnet, dass wir den zweiten Platz erreichen.“ Mit einer überragenden Rückrunde, in der acht Siege, fünf Remis und nur eine Niederlage (1:3 in Rottendorf) eingefahren wurden, wurde der Grundstein zur Vizemeisterschaft gelegt, wie Zeuch bestätigt: „Wir haben es endlich geschafft konstant zu spielen und auch vorne unsere Chancen zu nutzen.“ Im Relegationsspiel kann Zeuch üersonell nicht aus dem Vollen schöpfen. Zumindest auf Angreifer Lukas Salg, der bereits im Urlaub weilt, muss der Keilberger Coach verzichten. Auch hinter dem Einsatz des angeschlagenen Dennis Kunkel steht noch ein Fragezeichen.

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde der FC Augsfeld Tabellenzweiter in der Bezirksliga 2. Nachdem die Elf von Trainer Dieter Schlereth im vergangenen Jahr in der Relegation am TSV Uettingen scheiterte, sicherte sich der Fußballclub aus dem Haßfurter Stadtteil diesmal mit einem Vorsprung von 24 Punkten auf den Dritten Unterspiesheim die Teilnahme an den Entscheidungsspielen. „Ein Aufstieg in die Bezirksoberliga wäre der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte“, erklärt der Sprecher der Augsfelder, Erich Schober. „Über Keilberg wissen wir nicht viel. Uns ist nur bekannt, dass sie wenig Tore bekommen, allerdings auch nicht so viele Tore schießen“ , so Schober weiter. Wie auch Torsten Zeuch glaubt Schober, dass die Begegnung völlig offen ist: „Ich denke, die Chancen stehen fünfzig zu fünfzig.“ Ein besonderes Augenmerk müssen die Keilberger auf den Sohn des Trainers, Thorsten Schlereth, legen. Der Kapitän und Torjäger, der schon vom FC Schweinfurt 05 umworben wurde, erzielte in der abgelaufenen Saison 22 Treffer. - ja

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In Eschau brennt die Luft: SGE trifft auf Hobbach

Entscheidungsspiel um den Aufstieg bzw. den Verbleib in der Kreisklasse: SG Eichelsbach/Sommerau – SV Hobbach (Donnerstag, 02. Juni, 16 Uhr, Sportgelände TSV Eintracht Eschau)

Derbystimmung pur erwartet die Zuschauer am Vatertag in Eschau, wenn um 16 Uhr das Relegationsspiel zwischen dem Vizemeister der Fußball A-Klasse Aschaffenburg 3, SG Eichelsbach/Sommerau, und dem Tabellendreizehnten der Kreisklasse 2, SV Hobbach, angepfiffen wird. Auch der oftmals zitierte Alfred Hitchcock hätte sich kaum ein besseres Drehbuch einfallen lassen können, wenn die beiden Eschauer Ortsteilvereine zum Showdown der Saison 2010/2011 auf dem Gelände des TSV Eintracht aufeinander treffen. Neben dem Lokalkolorit hat die Begegnung auch einen hohen sportlichen Reiz, denn im Vorfeld ist kein echter Favorit auszumachen. Keine guten Erfahrungen hat die SG Eichelsbach/Sommerau in der Vergangenheit mit Entscheidungsspielen gemacht. Sowohl am Ende der Saison 2001/2002 (2:5 gegen Heimbuchenthal), als auch 2008/2009 (1:3 gegen Röllfeld) scheiterte die SGE in der Saisonverlängerung. Diesmal hofft SGE-Coach Timo Grimm den Sprung in die Kreisklasse zu schaffen: „Ich denke, dass die Chancen fünfzig fünfzig stehen. Allerdings müssen wir die beiden Hobbacher Spitzen Amrhein und Ergül in den Griff bekommen.“ Der Kader der SG Eichelsbach/Sommerau ist nahezu komplett, lediglich Philipp Rüth (Knochenabsplitterung im Ellbogen) fällt verletzt aus. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den TSV Krausenbach verpasste der SV Hobbach am letzten Spieltag das rettende Ufer in der Kreisklasse 2. Da sich Krausenbach zu Hause gegen Kleinwallstadt durchsetzte, nutzte dem HSV auch ein 2:0 Sieg gegen Obernau nichts mehr. Ausschlaggebend für den dreizehnten Tabellenplatz war aber eine ausgesprochene Schwächephase in der Mitte der Saison. Gleich elfmal in Folge blieb die Truppe von Coach Andre Amrhein ohne Dreier, mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen konnten jedoch der FC Kleinwallstadt und die Sportfreunde Hausen auf Distanz gehalten werden. „Ich bin, was das Spiel gegen Eichelsbach/Sommerau angeht, sehr optimistisch. In den letzten Verbandsspielen hat unsere Elf gezeigt, welche Leistungen sie abrufen kann“, hofft der Vorsitzende der Hobbacher, Manfred Herrmann, auf den Klassenerhalt. Amrhein kann auf den kompletten Kader zurückgreifen, lediglich hinter dem Einsatz der beiden Schichtarbeiter Kurtulus Ergül und Ilbey Dinc steht momentan noch ein Fragezeichen. Der Sieger der Begegnung qualifiziert sich direkt für die Kreisklasse, während der Verlierer in der Saison 2011/2012 in der A-Klasse an den Start gehen muss. - ja

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Kirchzell erreicht Teilerfolg: Bezirksportgericht reduziert Strafe nach Boykott

Berufungsurteil: 750 Euro Geldstrafe und drei Punkte Abzug für die Kickers – Konfliktgespräch erfolgreich durchgeführt

Mit dem Berufungsurteil des Bezirksportgerichts Unterfranken (BSG) vom 22. Mai 2011 wurde nun ein sportjuristischer Schlusspunkt unter die Begegnungen der Fußball-Kreisklasse Aschaffenburg 3 zwischen dem Türk FV Erlenbach und den Kickers Kirchzell in dieser Saison gesetzt. Nachdem es am 19. September 2010 beim Hinspiel in Kirchzell zu massiven Ausschreitungen und Tumulten gekommen war (wir berichteten), waren die Kickers zum Rückspiel in Erlenbach nicht mehr angetreten. Den Boykott hatten die Verantwortlichen der Kirchzeller zuvor in einem offenen Brief an mehrere BFV-Funktionäre und sämtliche Vereine der Kreisklasse 3 angekündigt. Daraufhin verhängte das Kreissportgericht Aschaffenburg eine Geldstrafe von 1000 Euro, zudem sollten Kirchzell im laufenden Spielbetrieb sechs Punkte abgezogen werden. Nachdem die Vorstandschaft der Kickers gegen das Urteil des Kreissportgerichts in Berufung gegangen war, wurde die Strafe nun durch das Bezirksportgericht Unterfranken auf 750 Euro Geldstrafe und drei Punkte Abzug reduziert.

Wie aus dem Urteil des BSG hervor geht, monierten die Kirchzeller, dass es in erster Instanz zu keiner mündlichen Verhandlung gekommen war. Zudem seien die von Kreisspielleiter Dieter Carl und Gruppenspielleiter Adolf Weis erstellten Sicherheitskonzepte nicht ausreichend gewesen. Dadurch ließen sich die Kickers-Spieler nicht überzeugen, doch in Erlenbach anzutreten. Des weiteren wurde in der Berufungsschrift auch angeführt, das nach Meinung der Kickers-Verantwortlichen selbst Dieter Carl nicht von der „einhundertprozentigen Sicherheit der Begegnung“ überzeugt gewesen sein soll. Carl soll den Kickers angeraten haben, „in Sportkleidung anzureisen und nach dem Spiel in Kirchzell zu duschen.“ In der Gesamtschau betrachtet läge kein Spielboykott, sondern lediglich ein Spielausfall vor. Die Ahndung durch das KSG Aschaffenburg sei daher völlig überzogen und unverhältnismäßig. Im Rahmen der mündlichen Verhandlung vom 18. Mai 2011 wurde zusätzlich angeführt, das sich der gesamte Spielerkader der ersten und zweiten Mannschaft in einer Abstimmung dafür ausgesprochen habe, nicht mehr in Erlenbach anzutreten.

Auch unter Berücksichtigung aller angeführten Argumente der Kirchzeller befand das BSG, dass die Kickers „wissentlich und willentlich“ zum Verbandsspiel bei Türk Erlenbach nicht angetreten waren. Somit sei der Spielausfall vorsätzlich herbeigeführt worden. Das von Carl und Weis angedachte Sicherheitskonzept wurde als ausreichend erachtet, auch die im Vorfeld der Partie durchgeführten Gespräche mit Vertretern beider Vereine wurden entsprechend positiv bewertet. Daher war es nach Meinung der Würzburger Sportrichter nicht nachvollziehbar, dass der FC Kickers Kirchzell – sofern die vorgesehenen Sicherheitsvorkehrungen als nicht ausreichend betrachtet worden wären – im Vorfeld keine Nachbesserung verlangt hat. Hinsichtlich der von Dieter Carl getätigen Äußerungen wurde eine schriftliche Stellungnahme des Aschaffenburger Kreisspielleiters angefordert. Carl räumte ein, dass er die beschriebenen Aussagen sinngemäß getätigt hatte. Jedoch wollte Carl lediglich zum Ausdruck bringen, das es für die Kirchzeller Spieler nicht zwingend notwendig gewesen sei, das türkische Sportheim zum Umkleiden zu betreten. Vielmehr hätte mit diesem Vorschlag das direkte Aufeinandertreffen der Parteien vor und nach dem Spiel vermieden werden können, sofern dies erforderlich gewesen wäre. Wie aus der Urteilsbegründung weiter hervor geht, wurde den Kickers vom BSG positiv angerechnet, dass während der mündlichen Verhandlung eine Einsicht festzustellen war. Im Rahmen „fruchtbarer Rechtsgespräche“ hätten die Vereinsverantwortlichen sinngemäß geäußert, mit der Spielabsage einen Fehler gemacht zu haben. Dieser dürfe allerdings nicht als böswillig ausgelegt werden, sondern habe lediglich dem Schutz der eigenen Spieler gedient.

Unter Würdigung aller Umstände signalisierte Bereitschadft, das BSG das Urteil des KSG Aschaffenburg zu reduzieren, sofern im Nachgang zu der mündlichen Verhandlung – als gerichtliche Auflage - ein Konfliktgespräch zwischen den Vereinsvertretern von Kirchzell und Erlenbach statt finden würde. Da das Konfliktgespräch bereits am 20. Mai 2011 unter Leitung zweier BFV-Konfliktmanager erfolgreich durchgeführt wurde, wirkte sich die schnelle und vollumfängliche Erfüllung der Auflage für die Kickers strafmildernd aus und die Geldstrafe wurde um 250 Euro herab gesetzt. Zusätzlich werden Kirchzell nur drei anstatt sechs Punkte abgezogen.

Der sportliche Leiter der Kickers, Sebastian Breunig, wollte sich vor dem entscheidenden letzten Saisonspiel gegen den FC Heppdiel verständlicherweise nur zu den sportlichen Angelegenheiten äußern: „Unsere volle Konzentration gilt im Moment nur der Mission Klassenerhalt und dem Spiel gegen Heppdiel.“ Nach dem aktuellen Tabellenstand steht Kirchzell derzeit mit zwei Punkten Rückstand auf die Sportfreunde Schneeberg, die am Sonntag in Eschau antreten müssen, auf dem Abstiegs-Relegationsplatz. Da der SV Erlenbach II seine Mannschaft im Lauf der Rückrunde vom Spielbetrieb abgemeldet hat und die DJK Breitendiel sportlich schon abgestiegen ist, entscheidet es sich am abschließenden Spieltag nur noch, ob Kirchzell oder Schneeberg in der Relegation antreten müssen. - Jörg Albert

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Das Halbmond-Duell ist von gegenseitigem Respekt geprägt

A-Klasse 5: Türkisches Derby entscheidet über Meisterschaft und Relegation – Türk Wörth hat sich von Ali Kaynar getrennt

Ein echtes Highlight steht am 27. Spieltag in der Fußball A-Klasse Aschaffenburg, Gruppe 5, auf dem Programm, wenn sich die beiden türkischen Mannschaften aus Miltenberg und Wörth gegenüber stehen. Zwei Spieltage vor dem Saisonende führen die Miltenberger (66 Punkte) ungeschlagen die Tabelle an und haben derzeit einen Vorsprung von sechs Punkten auf den Tabellenzweiten TSK Wörth (60 Punkte). Der Dritte FV Klingenberg (55 Punkte) kann zwar den zweiten Platz, der zur Aufstiegs-Relegation berechtigt, noch erreichen, allerdings dürften die Chancen eher theoretischer Natur sein.

„Wir schätzen Türk Wörth sehr stark ein und wissen, dass sie eine sehr junge und laufstarke Elf haben“, zollt die Pressesprecherin des Türk FV Miltenberg, Marion Eisenberg, dem kommenden Gegner großen Respekt. Ein Blick in die Saisonstatistik der Miltenberger Türken verrät allerdings, dass es in dieser Saison noch keiner Mannschaft gelang, der Truppe von Coach Timucin Ayhan eine Niederlage beizubringen. In den bisherigen 26 Saisonspielen ging der Türk FV Miltenberg zwanzigmal als Sieger vom Platz und teilte sich nur sechsmal mit dem jeweiligen Gegner die Punkte. „In unserer Mannschaft herrscht ein sehr guter Teamgeist und die Jungs geben sich sehr diszipliniert. Unser Trainer Timucin Ayhan beherrscht es außerdem die Spieler bis in die Haarspitzen zu motivieren. Zudem steht unsere Defensive in dieser Runde sehr gut“, beschreibt Eisenberg das Miltenberger Erfolgsrezept. Speziell für Timucin Ayhan dürfte die Begegnung einen besonderen Stellenwert haben. Ayhan, der den Türk FV Miltenberg im zweiten Jahr trainiert, war zuvor 15 Jahre in Folge bei Türk Wörth als Trainer aktiv und gilt dort als eine Art Kultfigur. Trotzdem gibt es für den Spitzenreiter, der in Bestbesetzung antreten kann, am Sonntag nur eine Marschrichtung, wie Eisenberg bekräftigt: „Wir wollen auf jeden Fall drei Punkte holen und dann die Meisterschaft feiern.“

Eine klare Kampfansage rief auch der erste Vorsitzende des Türk TSK Wörth, Hakan Celikten, für das türkische Derby aus: „Für uns gibt es nur ein Ziel. Wir wollen gegen Türk Miltenberg auf jeden Fall gewinnen.“ Trotzdem schätzt Celikten die derzeitige Tabellensituation realistisch ein: „Eigentlich sind die Miltenberger schon durch. Wir gehen momentan davon aus, dass wir die Relegation spielen werden.“ Nach der Auffassung von Celikten dürfte das letzte Saisonspiel, dass der Türk FV Miltenberg gegen den Tabellendrittletzten Schneeberg II austragen muss, kein allzu großes Problem für den Meisterschaftskonkurrenten darstellen. Ein Problem gab es dagegen offenbar mit dem bisherigen Trainer Ali Kaynar, von dem sich die Wörther vor rund vier Wochen getrennt haben. Nähere Angaben wollte Celikten zu der Personalie allerdings nicht machen: „Wir haben seit dem Spiel in Dorfprozelten die Zusammenarbeit mit Kaynar beendet.“ Mit Cetin Dinc und Abdullah Acarbas stehen nun gleich zwei neue Verantwortliche an der Seitenlinie des Türk TSK Wörth. Eine Tatsache, die eindeutig für Türk Wörth spricht, ist die Heimstärke. Mit 34 Punkten aus elf Spielen ergatterte der türkische Sportclub fast die optimale Ausbeute. Lediglich gegen den TuS Röllbach II (1:1) und den Miltenberger SV (1:3) wurden zu Hause Punkte abgegeben. „Wir sind damals stark ersatzgeschwächt angetreten“, hat Celikten eine Erklärung für die bislang einzige Heimniederlage. Keine Ausfälle müssen Dinc und Acarbas dagegen für das Spitzenspiel verkraften. Trotzdem rechnet Celikten mit einem starken Gegner: „Die sind als Einheit sehr stark und haben trotzdem individuell sehr starke Spieler. Im Hinspiel waren wir aber die bessere Elf und haben am Ende unglücklich verloren.“

Bereits ein Remis würde den Miltenbergern zum Titelgewinn und dem direkten Aufstieg in die Kreisklasse verhelfen. Sollte Türk Wörth die Partie für sich entscheiden können, dann müsste der TSK am letzten Spieltag auf die Schützenhilfe von Schneeberg II hoffen, um noch nach Punkte mit Türk Miltenberg gleichziehen zu können. - Jörg Albert

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Die starke Jugendarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Kreisklasse 2: Winfried Gerhart ist sich sicher, dass die DJK Aschaffenburg den Aufstieg schafft

Nach einer starken Saison steht die DJK Aschaffenburg in der Fußball-Kreisklasse Aschaffenburg 2 kurz vor dem Aufstieg in die Kreisliga. Allerdings erwarten die Jugendkraftler in den letzten drei Begegnungen noch zwei echte Spitzenspiele. Nach dem Derby gegen den TuS Leider trifft die Elf von Trainer Marcus Goldhammer auf den SV Sulzbach, bevor es am letzten Spieltag zum Top-Spiel gegen Vatan Spor Aschaffenburg kommt. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit dem Fußball-Abteilungsleiter der DJK, Winfried Gerhart, über das bevorstehende Saisonende und die Entwicklung in den letzten Jahren.

Herr Gerhart, vor nicht allzu langer Zeit dümpelte die DJK Aschaffenburg im Tabellenkeller der A-Klasse vor sich her. In dieser Saison klopft ihre Mannschaft an das Tor zur Kreisliga an. Was hat sich in den letzten Jahren bei der DJK verändert ?

In erster Linie ist unsere Jugendarbeit der Schlüssel zum Erfolg. Seit Anfang 2000 haben wir viele Juniorenspieler kontinuierlich in die beiden Seniorenmannschaften integriert und somit die Mannschaft qualitativ und quantitativ verstärkt. Sicher haben wir uns dazu auch noch mit dem einen oder anderen auswärtigen Spieler verstärkt.

Wie gelingt es ihnen, die vielen Jugendlichen im Verein zu halten und bis in die Herrenmannschaften zu führen ?

Das ist uns ehrlich gesagt auch ein kleines Rätsel, insbesondere auch deshalb, weil unser Sportgelände zwischen den beiden Stadtteilen Leider und Nilkheim nicht besonders günstig liegt. Ich denke, dass wir unserem Nachwuchs einiges bieten, wie beispielsweise verschiedene Veranstaltungen neben dem Fußball, und das einfach honoriert wird.

In dieser Saison zeigt sich die DJK sehr beständig und hat bisher nur viermal verloren. Was ist aus ihrer Sicht das Erfolgsrezept ?

Mit Sicherheit spielt unser breit aufgestellter Kader, auch von der Qualität her, eine große Rolle. Außerdem liegen unsere Jungs auf einer Wellenlänge und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist sehr gut. Hinzu kommt mit Marcus Goldhammer, Michael Müller und Benny Bruder ein sehr gutes Trainertrio.

Am Sonntag steht das Derby und Spitzenspiel gegen den TuS Leider an. Am letzten Spieltag wartet dann Vatan Spor auf die DJK. Wie stark schätzen sie den TuS und Vatan Spor ein ?

Leider ist seit dem Trainerwechsel sehr stark im Kommen und darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Vatan Spor hat in diesem Jahr noch keinen Punkt abgegeben und ist ebenfalls sehr stark. Ich denke, dass beide Spiele sehr eng werden und hoffe, dass uns Vatan Spor schon vor dem Spiel einen Blumenstrauß überreichen und uns zum Aufstieg gratulieren kann.

Sofern der Aufstieg in die Kreisliga gelingen sollte. Wohin soll der Weg der DJK in den nächsten Jahren führen ?

Wir möchten auf dem Boden bleiben und uns in der Kreisliga etablieren. Unsere junge Elf soll sich weiterentwickeln, außerdem wird es in der kommenden Saison extrem schwer, sich in der Kreisliga zu halten.

Sind schon personelle Veränderungen für die neue Saison bekannt ?

Wir sind derzeit in Verhandlungen mit Spielern, Namen möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch keine nennen. Abgänge haben wir momentan nicht zu verzeichnen. Was unsere drei Trainer angeht, kann ich sagen, das sie ihre Verträge für die beiden nächsten Runden verlängert haben.

Neben der DJK sind noch mit Waldaschaff, Leider und Vatan Spor derzeit vier Mannschaften im Aufstiegsrennen. Wer setzt sich nach ihrer Ansicht am Ende durch ?

Ich denke, das wir Meister werden und Vatan Spor den Relegationsplatz erreicht.

Steckbrief Winfried Gerhart:
Alter: 48
Wohnort: Aschaffenburg
Beruf: Kaufmännischer Angestellter
Familienstand: verheiratet
Funktion bei der DJK: Fußball-Abteilungsleiter (seit 1998)
Saisonziel: oben mitspielen

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Das Aufstiegsgespenst geht um

Bezirksliga Unterfranken 1: Sechs Mannschaften kämpfen um die beiden ersten Plätze - Noch vier Untermain-Teams haben realistische Chancen

Nahezu völlig unberechenbar – so zeigt sich die Fußball-Bezirksliga Unterfranken 1 auch in dieser Saison. Nachdem sich die Liga schon in der vergangenen Runde völlig verrückt zeigte, könnte diese Spielzeit die Vorsaison sogar noch toppen. Gleich sechs Mannschaften haben vier Spiele vor dem Saisonende noch realistische Chancen auf die beiden ersten Plätze. Während die Meisterschaft mit dem direkten Aufstieg in die Bezirksoberliga verbunden ist, muss der Zweitplatzierte die Mühlen der Relegation durchlaufen.

An der Spitze des Klassements steht derzeit die zweite Mannschaft des Bayernligisten Würzburger FV, die den direkten Wiederaufstieg in die BOL anpeilt. „Ich glaube, dass das kommende Wochenende ein ganz entscheidendes wird und der eine oder andere Verein sich aus dem Meisterrennen verabschiedet. Wir haben die große Chance uns mit einem Sieg in Lohr weiter an der Spitze zu behaupten“, ist sich WFV-Coach Christian Breunig sicher, dass sich die Anzahl der Aufstiegskandidaten reduziert. Mit dem TSV Keilberg steht derzeit eine Elf auf dem zweiten Platz, die insbesondere mit einer starken Rückrunde zu überzeugen wusste. Mit fünf Siegen und sechs Remis aus den letzten zehn Spielen erarbeitete sich die Mannschaft von Torsten Zeuch eine hervorragende Position im Aufstiegsrennen. „Wir sind momentan völlig entspannt. Unser Ziel war es vor der Saison, dass wir schnellstmöglich 40 Punkte erreichen. Daher ist es für uns auch kein Problem, wenn wir am Ende Vierter oder Fünfter wären“, gibt sich Zeuch derzeit locker. Federn ließ dagegen die Elsava Elsenfeld in der Rückrunde. Nachdem die Elbert-Truppe vor zwei Wochen noch auf dem ersten Tabellenplatz stand, setzte es an den beiden Oster-Spieltagen zwei deftige Niederlagen gegen die Mitkonkurrenten aus Lohr (1:5) und vom Würzburger FV (3:5). „Wir wollen die letzten vier Spiele natürlich gewinnen und werden dann sehen, was am Ende rauskommt“, sieht auch der sportliche Leiter der Elsava, Florian Becker, die Elsenfelder nicht unter Druck. „Aus unserer Sicht ist der Würzburger FV durch. Der Kampf um den zweiten Platz wird auf jeden Fall spannend. Auch wenn sich unser Restprogramm auf dem Papier vielleicht einfach liest, dürfen die Mannschafen aus dem unteren Tabellenbereich auf keinen Fall unterschätzt werden“, so Becker weiter. Nur ganz knapp scheiterte der momentane Vierte TuS Röllbach in der letzten Runde. Erst im Entscheidungsspiel um den zweiten Platz musste man sich in der Saisonverlängerung dem TSV Uettingen nach Elfmeterschießen geschlagen geben. Auch diesmal droht dem TuS ein ganz knappes Saisonfinale. „Zu einem hat die Mannschaft nicht die Konstanz wie in der letzten Rückrunde gezeigt, zum anderen hatten wir viele Verletzungen und haben so den Sprung nach ganz vorne verpasst“, fasst TuS-Coach Marc Steenken die zweite Saisonhälfte zusammen. „Wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel“, lautet Steenkens Devise für die letzten Begegnungen.

Mit dem TSV Lohr mischt eine Mannschaft im Konzert der Großen mit, die vor der Saison niemand auf der Rechnung hatte. Nach zwei fantastischen 5:1 Siegen gegen Elsenfeld und Kirchheim stand die Truppe von Christian Mathea zwischenzeitlich plötzlich auf dem dritten Tabellenplatz. „Wir sind auch deshalb nach oben geklettert, weil die anderen Vereine nicht gepunktet haben“, erklärt Mathea den Erfolg auch mit der Schwäche der Konkurrenz. Für die letzten vier Spiele gilt auch im Spessart die Maßgabe: „Wir werden sehen, was am Ende rauskommt und wollen jedes Spiel genießen.“ Ein Genuß war die Saison bisher auch für die Fans des Aufsteigers Spielvereinigung Hösbach-Bahnhof. Gleich sieben Mal stand die Elf von Günther Maier in der aktuellen Saison an der Spitze der Bezirksliga 1, die Bahnhöfer rangierten während der gesamten Runde zudem immer zwischen dem ersten und sechsten Tabellenplatz. Nach der Herbstmeisterschaft drückte Maier auf die Euphoriebremse und gab an, dass ein Aufstieg kein Thema für die Spielvereinigung sei. Auch die Pressesprecherin Tamara Ritter spricht in keiner Weise von der Bezirksoberliga: „Der Aufstieg war für uns nie ein Thema. Es hat vor der Saison keiner erwartet, dass wir vorne mitspielen. Wir wollten lediglich schnell den Klassenerhalt schaffen.“ Und wenn es in Hösbach-Bahnhof doch zum Betriebsunfall Aufstieg kommen sollte ? „Dann wiederholen wir einfach die Party vom letzten Jahr.“ - Jörg Albert

Restprogramm der sechs Aufstiegskandidaten:

Würzburger FV II, 47 Punkte:

TSV Lohr (A)
Germania Dettingen (H)
BSC Schweinheim (A)
Post SV Sieboldshöhe (H)


TSV Keilberg, 45 Punkte:

TSV Rottendorf (A)
TuS Röllbach (H)
FC Kirchheim (A)
TSV Lohr (H)


Elsava Elsenfeld, 43 Punkte:

BSC Schweinheim (A)
Post SV Sieboldshöhe (H)
Alemannia Haibach II (A)
TSV Güntersleben (H)


TuS Röllbach, 43 Punkte:

Spvgg Hösbach-Bahnhof (H)
TSV Keilberg (A)
TSV Rottendorf (H)
SG Hettstadt (A)


TSV Lohr, 41 Punkte:

Würzburger FV II (H)
TSV Amorbach (A)
Spvgg Hösbach-Bahnhof (H)
TSV Keilberg (A)


Spvgg Hösbach-Bahnhof, 41 Punkte (ein Spiel weniger ausgetragen):

TuS Röllbach (A)
Alemannia Haibach II (A)
FC Kirchheim (H)
TSV Lohr (A)
Germania Dettingen (H)

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„Wir wollen in der Tabelle oben bleiben“

TSV Großheubach: Sven Unversucht will in den letzten Spielen den Wiederaufstieg in die Kreisliga perfekt machen

Fünf Spieltage vor dem Saisonende steht der TSV Großheubach mit einem Vorsprung von fünf Punkten (bei einem Spiel weniger) auf Viktoria Mömlingen an der Tabellenspitze in der Fußball-Kreisklasse Aschaffenburg 3. Nachdem der TSV in der vergangenen Runde weit abgeschlagen aus der Kreisliga abgestiegen war, erscheint der direkte Wiederaufstieg in die Eliteklasse des Fußballkreises Aschaffenburg fast nur noch Formsache. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit dem Spielertrainer der Großheubacher, Sven Unversucht.

Herr Unversucht, noch fünf Spieltage, dann ist die Saison 2010/2011 für den TSV Großheubach beendet. Sind sie mit dem bisherigen Verlauf zufrieden ?

Ja, ich bin mehr als zufrieden. Wenn mir vor der Saison einer gesagt hätte, das wir kurz vor dem Ende der Runde ganz vorne stehen, dann hätte ich das blind unterschrieben. Im Sommer hatten wir einen personellen Umbruch, außerdem haben wir unser Spielsystem umgestellt. Das es dann so sensationell läuft, das hätte in Großheubach keiner gedacht.

Mit welchen Vorstellungen und Zielen haben sie vor der Saison ihren Trainerposten in Großheubach angetreten ?

Ich wollte die Mannschaft weiter entwickeln und guten Fußball spielen lassen. Nach der verkorksten Kreisliga-Saison war die Zielsetzung eigentlich ein Platz unter den ersten Fünf.

Was ist aus ihrer Sicht das Erfolgsrezept in Großheubach ?

Ich kann sagen, das beim TSV alle gut zusammen arbeiten und an einem Strang ziehen. Mit allen meine ich die Spieler, die Funktionäre und auch die Zuschauer und Fans. Ich habe selten solche guten äußeren Bedingungen wie in Großheubach erlebt.

Gerade zu Hause zeigt sich ihre Mannschaft bärenstark und erzielte in elf Begegnungen 40 Treffer.
Heute geben die Kickers Kirchzell, gegen die ihre Elf im Hinspiel mit 0:1 verloren hat, ihre Visitenkarte in Großheubach ab. Wie lautet die Marschroute für den TSV ?

Wir wollen ganz klar drei Punkte einfahren und in der Tabelle oben bleiben. Gerade zu Hause möchten wir gegen Kirchzell als Sieger vom Platz gehen. Unterschätzen werden wir die Kickers aber nicht. Im Hinspiel haben wir in der ersten Halbzeit zu abwartend gespielt, nach dem Wechsel hat unsere Mannschaft eine ihrer besten Saisonleistungen gezeigt. Lediglich die Chancenverwertung hat damals nicht gestimmt.

In der vergangenen Saison stieg der TSV Großheubach am Saisonende abgeschlagen aus der Kreisliga ab. Mit welchen Aussichten geht ihre Mannschaft in die Kreisliga, sofern der Aufstieg realisiert werden sollte ?

Über die Kreisliga möchte ich eigentlich erst dann reden, wenn wir den Aufstieg perfekt gemacht haben.

Inwiefern laufen die Planungen schon für die kommende Runde ? Sind bereits personelle Veränderungen bekannt ?

Nach dem jetzigen Stand haben wir keine Abgänge zu verzeichnen. Mit zwei Spielern, die uns weiterhelfen würden und die Mannschaft im Falle des Aufstiegs punktuell verstärken sollen, sind wir in Gesprächen. Außerdem rücken von den A-Junioren mehrere hoffnungsvolle Talente nach, von denen Philipp Münch, Thomas Knapp und Kevin Gillich schon in dieser Saison Einsätze in der ersten Mannschaft hatten. Ich selbst habe in der Winterpause meinen Vertrag für die neue Runde verlängert.


Steckbrief Sven Unversucht:
Alter: 32
Wohnort: Bürgstadt
Beruf: selbstständig
Familienstand: ledig
bisherige Vereine als Spieler und Spielertrainer: Energie Cottbus, Spvgg Weiden, FC Locarno (Schweiz), SV Erlenbach, FSV Wörth (Spielertrainer), VfB Eichenbühl (Spielertrainer), TSV Großheubach (Spielertrainer)
Saisonziel: Aufstieg

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Drastische Strafe nach Kirchzeller Spielboykott

Sportgerichtsurteil: Sechs Punkte Abzug und 1000 Euro Geldstrafe für Kickers Kirchzell

Eine harte und in dieser Form selten dagewesene Strafe sprach das Kreissportgericht Aschaffenburg mit Urteil vom 21. April 2011 gegen den Fußball-Kreisklassisten FC Kickers Kirchzell aus. Nachdem Kirchzell, wie bereits Ende Januar öffentlich angekündigt, nicht mehr zum Rückrundenspiel in der Fußball-Kreisklasse Aschaffenburg 3 bei Türk Erlenbach angetreten war, müssen die Kickers nun 1000 Euro Geldstrafe bezahlen und bekommen zudem im laufenden Spielbetrieb sechs Punkte abgezogen. Des weiteren wurde das ausgefallene Spiel vom 03. April 2011 wie erwartet mit X:0 für Türk Erlenbach gewertet.

Vorausgegangen war der Kirchzeller Entscheidung, dass es am 19. September 2010 bei der Hinrundenbegegnung gegen die Erlenbacher Türken zu massiven Ausschreitungen und Tumulten gekommen war (wir berichteten). Ende Januar 2011 kündigte die Vereinsführung der Kickers in einem offenen Brief an sämtliche Kreisklassenvereine und verschiedene BFV-Funktionäre an, zum Rückspiel nicht mehr gegen die Erlenbacher antreten zu wollen. Trotz intensivster Vermittlungsversuche von Kreisspielleiter Dieter Carl und Gruppenspielleiter Adolf Weis gelang es nicht, die Kickers doch noch dazu zu bewegen in Erlenbach anzutreten. Neben den Gesprächen im Vorfeld der Begegnung sollte ein Sicherheitskonzept greifen, welches unter anderem die strikte Trennung beider Anhängergruppen und den Einsatz von Ordnern beider Vereine vorgesehen hätte. Zudem sollte das Spiel unter Verbandsaufsicht von Dieter Carl ausgetragen und von einem erfahrenen Schiedsrichter - Holger Noe aus Mömbris - geleitet werden. Wie aus einer Stellungnahme der Kickers hervor geht, räumten diese ein, dass die Begegnung von ihrer Seite am Vorabend der Begegnung abgesagt wurde. Allerdings wurden die angebotenen Sicherheitsvorkehrungen von Kirchzeller Seite als nicht ausreichend erachtet. Weiterhin wurde von Seiten der Kickers angeführt, dass, aufgrund der Vorfälle im Hinspiel, nicht genügend Spieler für die Begegnung in Erlenbach zur Verfügung gestanden hätten und von Seiten des BFV nicht die Möglichkeit in Betracht gezogen wurde, das Spiel auf einem neutralen Platz auszutragen.

„Ausreichende Sicherheitsmaßnahmen“ wurden nach Ansicht des KSG dagegen von Dieter Carl und Adolf Weis getroffen, um im Rahmen eines Amateur-Fußballspiels die bestmögliche Sicherheit aller Beteiligten des FC Kickers Kirchzell zu gewährleisten. Obwohl den Verantwortlichen der Kickers sämtliche geplante Maßnahmen bekannt waren, wurde an dem Spielboykott festgehalten. Dadurch stellten die Kirchzeller nach Ansicht der Sportrichter den geregelten und fairen Spielbetrieb in Frage und erhoben sich gleichzeitig über die Satzung des BFV. Aufgrund der Gesamtumstände wurde die Schuld der Kickers-Verantwortlichen als besonders schwerwiegend eingestuft und eine entsprechend harte Sanktion ausgesprochen. Nach den Angaben von Dieter Carl haben die Kickers Kirchzell nun acht Tage Zeit gegen das gesprochene Urteil Berufung einzulegen.

Auch in sportlicher Hinsicht könnte das Urteil gravierende Folgen für die Kickers haben. Durch die sechs Punkte Abzug rutschen die Kickers zunächst auf den dreizehnten Tabellenplatz der Kreisklasse 3 ab, der am Ende der Saison die Abstiegs-Relegation bedeuten würde. - Jörg Albert

Stimmen zum Urteil:

Dieter Carl, Kreisspielleiter: „Grundsätzlich kommentiere ich keine Gerichtsurteile, da die Gerichte ihre eigenen Entscheidungen unabhängig treffen. Von der Höhe des Urteils bin ich allerdings schon überrascht, mit einer derart empfindlichen Bestrafung hätte ich nicht gerechnet.

Adolf Weis, Gruppenspielleiter: „Das Kreisgericht ist autonom und hat nach eigener Maßgabe entschieden. Sollte Kirchzell mit der Entscheidung nicht einverstanden sein, haben sie die Möglichkeit in Berufung zu gehen. Zunächst einmal wird das Urteil vollstreckt und die Punkte werden abgezogen. Sollte es in einer Berufungsverhandlung zu einer anderen Entscheidung kommen, dann wird das neue Urteil entsprechend umgesetzt.“

Sebastian Breunig, sportlicher Leiter Kickers Kirchzell: „Von unserer Seite wird momentan keine Stellungnahme abgegeben.“

Süleyman Sahin, erster Vorsitzender Türk FV Erlenbach: „Ich möchte mich zu der ganzen Sache nicht mehr äußern. Wir hätten die drei Punkte lieber auf sportliche Art und Weise geholt.“

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Amorbach und Keilberg trennen sich Remis

Zu einem 1:1 Unentschieden kam es am 23. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken 1 zwischen dem TSV Keilberg und dem TSV Amorbach. Jonas Straub (60.) brachte die Gäste in Front, nach 75 Minuten glich Jochen Endres vor 120 Zuschauern für Amorbach aus.

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VfR Nilkheim präsentiert neuen Coach

Wie aus einer Pressemitteilung des VfR Nilkheim hervor geht, verpflichtete der A-Klassist für die kommende Saison mit Christoph Zerkowski einen neuen Trainer. Zerkowski, der schon fünf Jahre in Goldbach tätig war, steht bereits ab sofort dem derzeitigen Trainergespann Patzelt/Zidaric beratend zur Seite. Von Nilkheimer Seite wird eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt.

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Amorbach weiter ohne Rückrundenpunkt

Auch gegen die SG Hettstadt ging der TSV Amorbach in der Fußball Bezirksliga Unterfranken 1 leer. Nach der Gästeführung durch Urkom (20.) stellte Gramlich in der 52. Minute den Ausgleich. Nur zwei Minuten später erzielte Mündlein den entscheidenden Treffer für die SG Hettstadt.

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„Es dauert zu lange, bis wir umschalten“

Alemannia Haibach II: Frank Zyzik ist überzeugt, dass seine Elf den Klassenerhalt in der Bezirksliga schafft

Mitten im Abstiegskampf steckt derzeit die zweite Mannschaft der Alemannia Haibach in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken 1. Die Reserve der Landesliga-Truppe steht momentan auf dem drittletzten Tabellenplatz und hat in den kommenden Wochen mehrere Sechs-Punkte-Spiele vor sich, unter anderem auch gegen den Vorletzten TSV Amorbach und das Schlusslicht Germania Dettingen. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit dem Trainer der Haibacher, Frank Zyzik, über den bisherigen Verlauf der Saison und die Aussichten für das letzte Saisondrittel.

Herr Zyzik, ihre Elf steht momentan auf einem direkten Abstiegsplatz. Können sie mit der momentanen Situation zufrieden sein ?

Wenn man auf einem Abstiegsplatz steht, dann kann man nicht zufrieden sein. Wir haben auf jeden Fall das Potenzial, dass wir den Klassenerhalt packen können. In der Vorrunde haben wir sechs Punkte in der Nachspielzeit abgegeben. Wenn man die dazu rechnet, stehen wir erheblich besser da.

Die Offensivabteilung ihrer Mannschaft hat die fünftmeisten Tore in der Bezirksliga erzielt, während lediglich die Abwehr der Dettinger mehr Gegentreffer wie ihre Defensivreihe kassiert hat. Ist die Abwehrreihe die Achillesferse ihrer Elf ?

Das möchte ich so nicht sagen. Für die Abwehrarbeit ist die ganze Mannschaft zuständig. Gerade im taktischen Bereich merkt man, dass wir viele junge Spieler mit wenig Erfahrung in der Mannschaft haben. Insbesondere wenn der Gegner bei Ballverlusten in Ballbesitz kommt, dauert es zu lange, bis wir umschalten.

Ein weiterer Schwachpunkt scheinen die Auswärtsspiele zu sein. Bisher gelang lediglich am ersten Spieltag ein Sieg beim Würzburger FV II. Warum gelingt es ihrer Mannschaft nicht, auswärts zu punkten ?

Die Frage ist schwierig zu beantworten, weil wir eigentlich zu Hause nicht anders auftreten wie auswärts. Was mir fehlt ist ein Leader auf der zentralen Position, der die Mannschaft in schwierigen Situationen führt. Da wir allerdings von der Personalsituation in der Landesliga-Elf abhängig sind und immer wieder mit wechselnden Besetzungen spielen, ist es schwer, dass sich ein Spieler heraus kristallisiert, der die Mannschaft führt..

Am kommenden Sonntag kommt der FC Kirchheim nach Haibach. Was ist für die Alemannia in diesem Spiel möglich ?

Die Begegnung ist ein Sechs-Punkte-Spiel für uns. Wir haben die Möglichkeit mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Kirchheim heran zu kommen und sie in den Abstiegstrudel mit hinein zu ziehen. Wenn wir die bisherigen Leistungen aus der Rückrunde abrufen, dann ist für uns ein Sieg drin.

Meistens werden die Reserve-Mannschaften als fünftes Rad am Wagen gesehen. Wird das in Haibach genauso gehandhabt oder haben sie das Gefühl, das der Erhalt der Bezirksliga als wichtig erachtet wird ?

Aus meiner Sicht als Trainer kann ich sagen, dass der Verein absolut hinter der zweiten Mannschaft steht. Meine Spieler haben auf keinen Fall das Gefühl, dass sie das fünfte Rad am Wagen sind. Die Akzeptanz wird auch durch den guten Zuschauerzuspruch bestätigt. Wir werden alles daran setzen, die Bezirksliga zu halten, weil gerade unsere jungen Spieler über die Reserve den Sprung in die Landesliga-Mannschaft packen können.

Wenn wir auf das Ende der Saison blicken. Glauben sie, dass ihre Elf den Klassenerhalt schafft ?

Ja, ich bin davon überzeugt, dass wir die Klasse halten. Die Mannschaft verhält sich absolut positiv, wir trainieren sehr gut und glauben daran, dass wir den Klassenerhalt packen.

Steckbrief Frank Zyzik:
Alter: 41
Wohnort: Haibach
Beruf: Kaufmännischer Angestellter
Familienstand: verheiratet
bisherige Vereine als Spieler: Teutonia Obernau, Alemannia Haibach, FC Kleinwallstadt, Teutonia Obernau
bisherige Vereine als Trainer: FC Wenigumstadt, TV Blankenbach, Teutonia Obernau, Alemannia Haibach
Saisonziel: Klassenerhalt

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Erste Niederlage für Spitzenreiter Frohnlach

Die erste Saisonniederlage musste der Spitzenreiter in der Fußball Landesliga Nord, VfL Frohnlach, am Samstag beim Alemannia Haibach hinnehmen. Nachdem Torjäger Marco Trapp die Gastgeber in der 44. Minute in Führung gebracht hatte, erzielte Ercan Demircan in der 58. Minute die 2:0 Führung für die Hufgard-Schützlinge. Bis zum Abpfiff brachten die Haibacher den Vorsprung über die Zeit und feierten am Ende einen verdienten Sieg.

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Amorbach unterliegt dem Würzburger FV II

Eine 0:2 Niederlage musste der Tabellenvorletzte der Fußball Bezirksliga Unterfranken 1, TSV Amorbach, gegen den Würzburger FV II hinnehmen. In der 17. Minute brachte Kemmer die Zellerauer nach einem Mißverständnis in der TSV-Abwehr in Führung. Nachdem sich die Abteistädter im zweiten Durchgang mehr Feldvorteile erarbeiteten konnten, versetzte Reinhard dem TSV in der 93. Minute den Todesstoß.

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Trainerwechsel beim VfR Nilkheim

Wie aus einer Pressemitteilung des Fußball A-Klassisten VfR Nilkheim hervor geht, haben sich der VfR und die beiden bisherigen Trainer Rusek und Babylon mit sofortiger Wirkung in beiderseitigem Einvernehmen getrennt. Bis zum Saisonende übernehmen Wolfgang Zidaric und Sven Patzelt die Mannschaft, für die kommende Saison wird ein nun ein neuer Trainer in Nilkheim gesucht.

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„Die Situation ist kritisch, aber nicht aussichtslos“

TSV Heimbuchenthal: Christof Schreck hofft, dass der TSV die Kreisliga mit neuem alten Personal halten kann

Eine richtungweisende Begegnung steht für den derzeitigen Tabellenvorletzten der Kreisliga Aschaffenburg, den TSV Heimbuchenthal, am kommenden Sonntag auf dem Programm. Gegen den Tabellenzweiten TSV Pflaumheim steht die Elf von Trainer Klaus Roth unter Zugzwang, wenn sich der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen nicht weiter vergrößern soll. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit dem dritten Vorsitzenden und Verantwortlichen für den Spielbetrieb, Christof Schreck, über die derzeitige Lage in Heimbuchenthal.

Herr Schreck, nachdem knapp zwei Drittel der aktuellen Saison gespielt sind, steht der TSV Heimbuchenthal auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat schon sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Hat man sich in Heimbuchenthal schon mit dem Abstieg in die Kreisklasse abgefunden oder besteht noch Hoffnung auf den Klassenerhalt?

Unsere Situation ist im Moment sicher kritisch, aber nicht aussichtslos. Wir haben insgesamt noch 14 Spiele, davon neun zuhause, zu absolvieren, in denen noch viele Punkte vergeben werden. Daher sind wir noch guter Dinge, dass wir die Kreisliga halten können.

Wo sehen sie die Ursachen, dass die Mannschaft die guten Leistungen aus den vergangenen Jahren im bisherigen Saisonverlauf nicht bestätigen konnte?

Wir mussten kurz vor dem Saisonstart insgesamt fünf Stammspieler ersetzen, wovon zwei ein Auslandssemester absolvierten und zwei weitere verletzungsbedingt für die Vorrunde ausgefallen sind. Ein weiterer Akteur wollte aus beruflichen bzw. schulischen Gründen das Verletzungsrisiko nicht mehr eingehen. Hinzu kamen die Abgänge der beiden Rickert-Brüder und von Steffen Bachmann. Diese acht Ausfälle konnte unsere Mannschaft einfach nicht kompensieren.

In der letzten Novemberwoche hat sich der TSV vom damaligen Spielertrainer Michael Brandl getrennt und Klaus Roth als neuen Coach verpflichtet. Ist nach dem Trainerwechsel bereits der erhoffte Aufschwung eingetreten?

Klaus Roth war in der Vergangenheit schon siebeneinhalb Jahre für den TSV tätig. Er kennt die Spieler, die Spielklasse und unsere Vereinsstrukturen bestens. Seitdem Klaus Roth die Mannschaft übernommen hat, haben wir aus drei Spielen vier Punkte geholt. Nach dem Sieg gegen Unterafferbach haben wir das erste Rückrundenspiel gegen Goldbach verloren. Am letzten Wochenende mussten wir in Großwallstadt in der 40 Minute beim Stand von 3:1 einen zweifelhaften Platzverweis hinnehmen. Mit elf Mann hätten wir sicher mehr als nur einen Punkt mitgenommen. Der Unterschied zur Vorrunde ist, dass wir mit den Rückkehrern Dominik Wolz, Julian Aulbach, Sebastian Seitz und Timo Rickert personell besser gegenüber der Hinrunde aufgestellt sind.

Am Sonntag steht das wichtige Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Pfllaumheim an, gegen den im Hinspiel ein 1:1 Remis gelang. Was ist diesmal für Heimbuchenthal möglich?

Wir waren in Pflaumheim relativ defensiv und sehr kompakt gestanden, was das Mittel zum Erfolg war. Wenn wir als Mannschaft diszipliniert auftreten und die spielerischen Vorteile der Pflaumheimer mit Laufarbeit und Kampfgeist wettmachen, dann können wir auch punkten. Unser Ziel ist es, dass wir nicht verlieren.

Während der TSV Pflaumheim die beste Abwehr der Liga stellt, hat Heimbuchenthal bisher die wenigsten Treffer erzielt. Wie will ihre Elf am Sonntag die Pflaumheimer Defensive knacken?

Mit Sebastian Seitz und Timo Rickert stehen uns, im Gegensatz zur Vorrunde, zwei neue Offensivspieler zur Verfügung, mit denen wir unsere Qualität im Offensivbereich verbessert haben. In Großwallstadt haben wir schon drei Tore erzielt, daher hoffe ich auch, dass wir gegen Pflaumheim treffen werden.

Wie lautet ihre persönliche Meinung? Hält der TSV am Ende der Saison die Klasse?

Wir müssen die Situation realistisch betrachten und uns damit auseinander setzen, dass uns der Abstieg droht. Doch die Vorrunde hat auch gezeigt, dass wir bis auf das Spiel gegen Mönchberg mit jeder Mannschaft der Kreisliga mithalten können. Wenn man im Tabellenkeller steht, braucht man, neben den sportlichen Grundlagen wie Disziplin, Laufbereitschaft und Kampfgeist auch das nötige Quentchen Glück, um Punkte im Abstiegskampf einzufahren. Ich persönlich glaube an unsere Mannschaft und bin mir sicher, dass wir die Kreisliga halten können.


Steckbrief Christof Schreck:
Alter: 41
Wohnort: Heimbuchenthal
Familienstand: verheiratet, 3 Kinder
Beruf: Konstrukteur
Funktion beim TSV Heimbuchenthal: 3. Vorsitzender und verantwortlich für den Spielbetrieb
Saisonziel: Nichtabstieg

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Elsava Elsenfeld startet mit klarem Rückrundensieg

TSV Amorbach - Elsava Elsenfeld 1:4 (1:1)

Bezirksliga Unterfranken 1:
Einen klaren 4:1 Kantersieg fuhr die Elsava Elsenfeld am ersten Rückrundenspieltag beim TSV Amorbach ein. Nachdem Elsenfeld im ersten Durchgang durch Torjäger Waldemar Wiesner in der 41. Minute in Führung ging, konnte Sascha Fischer (45.) per Foulelfmeter noch vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich herstellen.

Im zweiten Durchgang kam die starke Offensiv-Abteilung der Elbert-Truppe immer besser in Schwung und stellte durch Rothenbach (48.), Wiesner (65., FE) und ein Eigentor (74.) den 4:1 Endstand her. Der überragende Amorbacher Keeper Jochen Giegerich bewahrte seine Elf mit einigen Glanzparaden vor einer höheren Niederlage.

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„Wir werden in den ersten Begegnungen auf dem Zahnfleisch gehen“

Bezirksliga: Verletzungspech stellt Amorbach vor große Probleme – Derby gegen Elsenfeld steht an

Eine heiße Rückrunde steht dem TSV Amorbach in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken 1 bevor. Nachdem die Truppe von Trainer Karl-Heinz Schwarz auf dem Abstiegs-Relegationsplatz überwintern musste, warten zu allem Überfluß die drei derzeitigen Erstplatzierten Hösbach-Bahnhof, Würzburger FV II und Elsenfeld in den nächsten fünf Wochen auf die Abteistädter. Vor dem Derby gegen Elsava Elsenfeld unterhielt sich unser Mitarbeiter Jörg Albert mit dem Pressesprecher des TSV Amorbach, Lars Heinlein.

Herr Heinlein, der TSV Amorbach steht vor dem Beginn der Rückrunde auf dem Abstiegs-Relegationsplatz der Bezirksliga. Können sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein ?

Mit der momentanen Platzierung bin ich natürlich nicht zufrieden. Allerdings muss man auch sehen, dass uns nur neun Punkte vom dritten Platz trennen. Aufgrund unserer derzeitigen Personalsituation sehe ich der Rückrunde aber skeptisch entgegen. Da uns im Moment neun bis zehn Akteure, darunter auch mehrere Leistungsträger,verletzungsbedingt fehlen, werden wir in den ersten Spielen wohl auf dem Zahnfleisch gehen müssen. Gefordert sind hier natürlich auch die Spieler unserer Reserve, denen bewusst werden muss, dass sie den Rückhalt unserer Bezirksligamannschaft bilden.

Während sich die Heimbilanz mit 16 Punkten aus sieben Spielen durchaus sehen lassen kann, holte der TSV in neun Auswärtspartien bei einem Torverhältnis von 9:28 Toren nur vier Punkte. Gibt es eine Erklärung für die Auswärtsschwäche in dieser Saison ?

Diese Frage kann ich nur schwer beantworten, weil ich aufgrund meiner Schiedsrichtereinsätze nur selten bei den Auswärtspartien dabei war. Zu Hause hat unsere Mannschaft eigentlich ordentliche Leistungen abgeliefert. Was mir Sorge bereitet, ist der Zustand unserer Abwehrreihe. Vor zwei Jahren haben wir noch zu den defensivstärksten Vereinen der Bezirksliga gezählt, mittlerweile ist die Abwehr eher unser Sorgenkind. Hoffnungsvoll blicke ich momentan jedoch auf die mittlerweile sehr gute Jugendarbeit bei der JFG Bayerischer Odenwald, welche uns bereits jetzt schon und auch in den nächsten Jahren wertvolle und talentierte Spieler in den Senioren-Kader spülen wird.

Mit dem Dritten Elsenfeld kommt am Samstag eine Spitzenmannschaft nach Amorbach, die man allerdings in den beiden letzten Jahren zu Hause schlagen konnte. Wie schätzen sie die Chancen auf einen Punktgewinn gegen die Truppe von Rudi Elbert ein ?

Unter normalen Bedingungen mit einem kompletten Kader hätte ich uns sogar gute Chancen auf einen Sieg eingeräumt. Wegen unserer vielen verletzten Spieler und auch aufgrund unserer Ergebnisse in der Vorbereitung schätze ich unsere Chancen gegen Elsenfeld eher gering ein. Obwohl drei Punkte derzeit für uns sehr wichtig wären.

Gerade die Offensive der Elsava um die beiden Torjäger Axel Klein und Waldemar Wiesner spielte in der Vorrunde bärenstark auf. Mit welchen Mitteln will der TSV den Angriff der Elsenfelder in den Griff bekommen ?

Spielerisch sehe ich die Vorteile klar auf Seiten der Elsenfelder Angreifer. Ich glaube aber, dass wir mit Einsatzwillen und konsequentem Stellungsspiel die Angreifer der Elsava in den Griff bekommen können. Wenn unsere Jungs füreinander kämpfen, dann kann unsere Abwehr bärenstarke Leistungen zeigen - das haben die Spieler und allen voran unser über weite Strecken überragender Schlussmann und Kapitän Jochen Giegerich schon in vielen Spielen eindrucksvoll bewiesen.

Wenn wir einen Blick auf das Saisonende werfen. Glauben Sie, dass Amorbach den Abstieg in die Kreisliga vermeiden kann ?

Ich denke, dass wir gute Chancen haben die Klasse zu halten, wenn sich unsere Mannschaft aufbäumt und wir konsequent unsere Heimspiele gewinnen. Schon aufgrund unserer jetzigen Tabellensituation sind wir gezwungen, deutlich bessere Leistungen zu zeigen.

Steckbrief Lars Heinlein:
Alter: 21
Wohnort: Weilbach
Beruf: Student
Familienstand: ledig
Funktion beim TSV Amorbach: Pressesprecher, aktiver Schiedsrichter
Saisonziel: Klassenerhalt

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Nach Ausschreitungen: Kirchzell spielt nicht mehr gegen Türken

Fußball: Kickers-Vorstandschaft sorgt sich um Sicherheit der Spieler und Fans – Dieter Carl will vermitteln

Nach den Ausschreitungen beim Spiel der Fußball-Kreisklasse Aschaffenburg 3 zwischen den Kickers Kirchzell und dem Türk FV Erlenbach (wir berichteten) hat die Vorstandschaft der Kirchzeller angekündigt, dass die Kickers zum Rückrundenspiel am 03. April 2011 in Erlenbach nicht mehr antreten werden. Kurz vor dem Abpfiff hatten am 19. September des vergangenen Jahres rund 30 türkische Anhänger den Platz gestürmt und tätliche Auseinandersetzungen verursacht. Im Rahmen eines Sportgerichtsverfahrens wurden gegen den türkischen Verein und seinen Trainer Geldstrafen verhängt. Außerdem wurden zwei Türk-Spieler gesperrt (wir berichteten ebenfalls).

In einem offenen Brief an die Vereine der Kreisklasse 3 und an verschiedene Funktionäre führen die Verantwortlichen der Kirchzeller an, dass der Schutz und die Gesundheit der eigenen Spieler sowie der mitreisenden Zuschauer „oberste Priorität“ genießt. Weiter geht aus dem Brief hervor, dass die Kickers-Vorstandschaft den Schritt zwar sehr bedauert, aufgrund der Vorkommnisse aus dem Hinspiel allerdings keine Alternative zu einem Nichtantritt sieht. Weiter behalten sich die Kickers vor, ob und wie ihre Mannschaft in Zukunft gegen den Türk FV Erlenbach antreten wird. Eine persönliche Stellungnahme wollten die Kickers-Verantwortlichen gegenüber dem Main-Echo nicht mehr abgeben.

Ist ein geplanter Spielausfall denn überhaupt möglich ? „Spielabsagen sind in begründeten Fällen möglich, wenn zum Beispiel viele Spieler erkrankt oder in Urlaub sind. Allerdings wird dann eine Entscheidung über eine eventuelle Strafe und den Spielausgang durch das Sportgericht herbei geführt“, erklärt Kreisspielleiter Dieter Carl die Rechtslage. „Sollte Kirchzell dies allerdings vorher ankündigen, dann muss das Kreissportgericht bei der Strafzumessung wohl von einer vorsätzlichen Verursachung eines Spielausfalls ausgehen“, so Carl weiter. Gemäß § 40/III der Spielordnung ist es sogar möglich, dass ein Verein aus der laufenden Verbandsspielrunde ausgeschlossen und in der darauffolgenden Saison in die unterste Spielklasse neu eingestuft wird. Eine derart drastische Maßnahme ist aber nur dann vorgesehen, sofern eine Mannschaft dreimal im laufenden Spieljahr schuldhaft nicht antritt.

Möglichst eine ordnungsgemäße Durchführung der Partie will Dieter Carl erreichen: „Wir wollen einen ordentlichen Spielbetrieb haben und werden daher nochmals mit beiden Vereinen sprechen. Insbesondere der Türk FV Erlenbach muss uns erläutern, wie er die Sicherheit aller Spieler und Zuschauer gewährleisten will.“ Schon unmittelbar nach den Vorfällen im letztjährigen September hatte die Kreisspielleitung reagiert. In einem eigens einberufenen runden Tisch wurden mit den Vertretern aller Mannschaften der Kreisklasse 3 die Ereignisse in Kirchzell erörtert. Eines steht für Carl auf jeden Fall fest. Sollten die Kirchzeller ihre Meinung doch noch revidieren und die Partie sollte am 03. April statt finden, würde das Spiel unter Verbandsaufsicht stehen. „Mein Ziel ist es, den Streit zwischen den beiden Vereinen zu schlichten und die Brisanz aus der Begegnung zu nehmen.“

Völlig überrascht von dem geplanten Spielausfall zeigte sich der erste Vorsitzende des Türk FV Erlenbach, Süleyman Sahin, am Donnerstag Abend: „Mir war bisher nicht bekannt, dass Kirchzell nicht mehr bei uns antreten will. Diesbezüglich wurde ich von noch niemanden in Kenntnis gesetzt. Wir hatten den Vorfall vom Hinspiel nach dem Sportgerichtsurteil eigentlich abgehakt.“ Sahin betont weiterhin, das sich die türkische Vorstandschaft nach den Ausschreitungen im vergangenen September Gedanken gemacht hat: „Wir werden sämtliche Spiele unserer Mannschaft in der Rückrunde per Videokamera aufzeichnen. “ Auch für die Sicherheit der Gästespieler und Zuschauer verbürgt sich Süleyman Sahin samt seinen Kollegen aus der Vorstandschaft: „Es muss kein Verein, auch nicht Kickers Kirchzell, Befürchtungen irgendwelcher Art haben, wenn sie bei uns zu Gast sind. Wir wollen uns unseren guten Ruf, den wir uns in den letzten Jahren erarbeitet haben, nicht durch Auseinandersetzungen oder Streitigkeiten kaputt machen lassen. “ - Jörg Albert

Das sagen die anderen Kreisklassenvereine:

„Entscheidung gehört in die Hände des Sportgerichts“

Ist die Ankündigung der Kirchzeller Vorstandschaft, nach den Ausschreitungen im Hinspiel nicht mehr bei Türk Erlenbach antreten zu wollen, gerechtfertigt oder überzogen ? Wird durch einen Spielausfall der Wettbewerb verzerrt, weil Erlenbach kampflos drei Punkte geschenkt werden ? Wie stehen die anderen Vereine zu den Vorfällen ? Unser Mitarbeiter Jörg Albert befragte mehrere Trainer und Funktionäre aus der Kreisklasse 3 zu den aktuellen Entwicklungen.

Volkan Oezcelik (30), Spielertrainer Sportfreunde Schneeberg: „Man sollte noch einen Versuch starten, dass die beiden Vereine freundschaftlich zusammenkommen. Alle Mannschaften müssen auch in Zukunft irgendwie weiter miteinander klar kommen. Türk Erlenbach hat seine Strafe vom Sportgericht bekommen, damit müsste die Sache eigentlich gegessen sein. Sollte es aber wieder zu einem derartigen Vorfall kommen, dann müssen härtere Sanktionen ausgesprochen werden. Eine Wettbewerbsverzerrung sehe ich für unsere Mannschaft nicht gegeben. Uns ist es egal, ob Kirchzell oder Erlenbach die Punkte bekommen. Meine Elf ist stark genug, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu packen.“

Andreas Lux (49), zweiter Fußball-Abteilungsleiter TSV Collenberg: „Wir hatten bisher weder mit Kickers Kirchzell noch mit Türk Erlenbach größere Probleme. Daher sind wir von den Streitigkeiten nicht direkt betroffen. Nach meiner Meinung gehören solche Entscheidungen in die Hände des Sportgerichts. Auch eine Wettbewerbsverzerrung ist aus meiner Sicht nicht ganz auszuschließen.“

Jörg Graumann (48), erster Vorsitzender Viktoria Mömlingen: „Zum einen bin ich der Meinung, dass die Türken ihre Strafe bekommen haben und es irgendwann gut sein muss. Zum anderen kann ich auch die Kirchzeller Vorstandschaft verstehen, weil sie gegenüber ihren Spielern und Zuschauern eine Fürsorgepflicht haben. Das die Kickers zum Rückspiel aber nicht mehr antreten wollen, finde ich überzogen. Ich bin mir sicher, dass es zu keinen Problemen kommt, wenn das Spiel unter Verbandsaufsicht über die Bühne geht. Zudem wurde den Erlenbachern ein deutlicher Hinweis vom Kreissportgericht gegeben, dass künftig mit härteren Strafen zu rechnen ist.“

Stefan Klinec (35), Spielertrainer Eintracht Kleinheubach und in der kommenden Saison Spielertrainer in Kirchzell: „Die ganze Geschichte ist ein sehr brisant. Generell sollte man einen kompletten Verein nicht über einen Kamm scheren. Allerdings haben die schwarzen Schafe, die Ärger suchen, auf dem Sportplatz nichts verloren und müssen von den Verantwortlichen ausgegrenzt werden. Nach meiner Ansicht muss ein Verein auch in Hinblick auf den Trainer reagieren, wenn sich dieser derart daneben benimmt. Andererseits kann es nicht akzeptiert werden, wenn Spieler oder Zuschauer verletzt oder auf das Übelste beleidigt werden. Daher muss jeder Verein für sich individuell entscheiden, ob es Sinn macht, zu solchen Spielen anzutreten.“

Metin Baytar (35), Spielertrainer DJK Breitendiel: „Ich finde die Reaktion der Kirchzeller überzogen, weil es in der Vergangenheit eigentlich keine Probleme mit Türk Erlenbach gab und der Vorfall zwar nicht zu akzeptieren ist, aber bislang ein Einzelfall war. Ich sehe auf jeden Fall die Gefahr, dass am Saisonende die drei Punkte im Abstiegskampf ausschlaggebend sein können und eine andere Mannschaft deswegen absteigen muss. In der Vorrunde lief unser Spiel völlig normal ab. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es zu Problemen kommt, sofern die Begegnung unter Verbandsaufsicht durchgeführt wird.“

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Ein prügelnder Platzordner und fliegende Bierflaschen

Sportgericht: Geldstrafen nach Auseinandersetzungen beim A-Klasse-Spiel in Nilkheim

Wieder einmal ein Gewaltdelikt auf einem einheimischen Fußballplatz stand auf der Tagesordnung des Kreissportgerichtes Aschaffenburg. Wie aus einem kürzlich veröffentlichten Urteil der Sportrichter hervorgeht, kam es am 14. November des vergangenen Jahres beim A-Klasse Spiel zwischen dem VfR Nilkheim und dem FC Oberbessenbach zu tätlichen Auseinandersetzungen, die mit insgesamt vier hohen Geldstrafen geahndet wurden.

Rund acht Minuten vor dem Spielende kam es nach den Schilderungen des Unparteiischen vor der Oberbessenbacher Ersatzbank zwischen Spielern und Zuschauern beider Seiten zu einem „größeren Gerangel“. Nach Ansicht des Referees soll ein Oberbessenbacher Funktionär zu den Hauptbeteiligten gezählt haben, die den Tumult ausgelöst haben. Des weiteren gab der Schiedsrichter an, dass er nach dem Spiel von dem Funktionär beleidigt wurde. Während die Verfahrensbeteiligten, neben dem Schiedsrichter noch Vertreter und Zeugen beider Vereine, die Entstehung der Schlägerei unterschiedlich schilderten, herrschte zumindest in einem Punkt Einigkeit: Ein Nilkheimer Platzordner hatte im Rahmen der Auseinandersetzung den Oberbessenbacher Spielführer Jürgen Spatz mit einem massiven Faustschlag ins Gesicht niedergestreckt.

Doch wie kam es zu der Eskalation ? Wie aus einer Stellungnahme der Nilkheimer hervor geht, soll ein VfR-Kicker, der nach einem Foulspiel an der Seitenlinie am Boden lag, von einem Oberbessenbacher Betreuer von hinten in den Schwitzkasten genommen worden sein. Hierauf seien Platzordner an den Ort des Geschehens geeilt, was wiederum mehrere Betreuer und Anhänger des FCO auf den Plan rief und letztendlich eine tätliche Auseinandersetzung zur Folge hatte. Den Schlag des Platzordners gegen Spatz bedauerten die Verantwortlichen des VfR, allerdings sei dieser ebenfalls geschlagen und getreten worden. Neben dem Faustschlag wurden in einer schriftlichen Stellungnahme des FC Oberbessenbach noch weitere Vorwürfe angeführt. So sollen im Verlauf der Tumulte mehrere VfR-Anhänger Oberbessenbacher Spieler mit gefüllten Bierflaschen beworfen haben. Der Torjäger des FCO, Thorsten Maasch, sei hierbei nur um Haaresbreite von einer Flasche verfehlt worden. Das ein Nilkheimer Spieler zuvor in den Schwitzkasten genommen wurde, bestätigten die Oberbessenbacher Verantwortlichen nicht. Vielmehr sei nach einem Gerangel zweier Spieler der Nilkheimer Platzordner auf das Feld gestürmt und habe Spielführer Spatz niedergeschlagen. Nach den Tumulten wurde die Partie übrigens ordnungsgemäß zu Ende gespielt, Nilkheim ging nach einem 4:2 als Sieger vom Platz.

Da sich nach Überzeugung des Kreissportgerichts Spieler, Betreuer und Zuschauer von beiden Vereinen an den Tumulten beteiligt hatten, wurden der VfR Nilkheim und der FC Oberbessenbach wegen Verletzung der Platzordnung zu 150 (VfR) bzw. 250 Euro (FCO) Geldstrafe verurteilt. Gegen den Nilkheimer Ordner wurde wegen massiver Verfehlungen bei der Ausübung seiner Aufgaben eine Geldstrafe in Höhe von 200 Euro unter Vereinshaftung verhängt. Der Oberbessenbacher Funktionär, der den Schiedsrichter beleidigt hatte, wurde wegen unsportlichen Verhaltens gegenüber dem Unparteiischen mit einer Geldstrafe von 50 Euro unter Vereinshaftung belegt. - ja

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                       Schweinheim verlängert mit Geis und Gall

Der unterfränkische Bezirksligist BSC Schweinheim hat die Verträge seiner beiden Coaches Wolfgang Geis (1. Mannschaft) und Andre Gall (2. Mannschaft) vorzeitig um ein weiteres Jahr für die Saison 2011/2012 verlängert.

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Alemannia Haibach neuer Fußball-Hallenkreismeister

Mit einem 3:2 Endspielsieg gegen den Kreisligisten TSV Heimbuchenthal sicherte sich der SV Alemannia Haibach (Landesliga) den Hallenkreismeistertitel im Fußballkreis Aschaffenburg. Das Siebenmeterschießen um den dritten Platz gewann Viktoria Kahl (Landesliga) gegen den FV Klingenberg (A-Klasse).

Neuer Hallenfußball-Kreismeister: SV Alemannia Haibach

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Trainerwechsel beim FV Klingenberg

Der FV Klingenberg und Spielertrainer Orhan Mutu haben sich in der Winterpause getrennt. Für Mutu wird künftig der bisherige Spieler Mustafa Alici das Traineramt übernehmen. Mutu wechselt als Spieler zum Kreisligisten Frankonia Mechenhard.

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SG Schimborn holt sich den Kreismeistertitel im Futsal

Mit einem 4:1 Endspielerfolg gegen die Kickers Gailbach sicherte sich die SG Schimborn den Kreismeistertitel im Futsal. Im Halbfinale hatte sich die SG mit 4:0 gegen den Gastgeber Klingenberg durchgesetzt. Gailbach gewann sein Semifinale mit 5:3 gegen den FC Mömbris. Schimborn und Gailbach haben sich für die Futsal-Bezirksmeisterschaft am 30. Januar in Schweinfurt qualifiziert.

Futsal-Kreismeister SG Schimborn

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Die beiden ersten Rückrundenspieltage in der Bezirksliga 1:

12.03.11, 15:00 Uhr:  TSV Amorbach - Elsava Elsenfeld
13.03.11, 15:00 Uhr:  SpVgg Hösbach-Bahnhof .- TSV Güntersleben
13.03.11, 15:00 Uhr:  TSV Keilberg - Alemannia Haibach II
13.03.11, 15:00 Uhr:  TSV Rottendorf  - Post SV Sieboldshöhe
13.03.11, 15:00 Uhr:  TuS Röllbach - BSC Schweinheim
13.03.11, 15:00 Uhr:  FC Kirchheim - Germania Dettingen
13.03.11, 15:00 Uhr:  SG Hettstadt - TSV Lohr
13.03.11, 15:00 Uhr:  Würzburger FV II - FC Eibelstadt

20.03.11, 15:00 Uhr:  Würzburger FV II - SG Hettstadt
20.03.11, 15:00 Uhr:  Alemannia Haibach II - TSV Rottendorf
20.03.11, 15:00 Uhr:  TSV Güntersleben - TSV Keilberg
20.03.11, 15:00 Uhr:  Elsava Elsenfeld - SpVgg Hösbach-Bahnhof 
20.03.11, 15:00 Uhr:  FC Eibelstadt - TSV Amorbach
20.03.11, 15:00 Uhr:  Germania Dettingen - TSV Lohr
20.03.11, 15:00 Uhr:  BSC Schweinheim - FC Kirchheim
20.03.11, 15:00 Uhr:  Post SV Sieboldshöhe - TuS Röllbach

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Ein Schuss vor den Bug der Erlenbacher Türken

Spielersperren und Geldstrafen nach Tumulten beim Kreisklassenspiel in Kirchzell

Zwei gesperrte Spieler, 120 Euro Geldstrafe für Trainer Ferit Gündogdu wegen unsportlichem Verhalten gegenüber dem Schiedsrichter und 200 Euro Geldstrafe wegen Verletzung der Platzordnung - diese Sanktionen sprach das Aschaffenburger Kreissportgericht unter Leitung des Vorsitzenden Reinhard Staab gegen den Miltenberger Kreisklassisten Türk Erlenbach aus. Hoch ging es am 19. September diesen Jahres auf dem Sportplatz der Kickers Kirchzell her, als der türkische Ligakonkurrent aus Erlenbach zu Gast war (wir berichteten).

Nachdem die Begegnung im ersten Durchgang noch ohne nennenswerte Vorkommnisse ablief, kam es nach Überzeugung der Sportrichter im Verlauf der zweiten Halbzeit zu Provokationen und Gewalttätigkeiten von Seiten der türkischen Mannschaft und Fans, die in der 89. Spielminute eine fünfminütige Unterbrechung der Partie notwendig machten. Rund 30 Gäste-Anhänger stürmten nach einem Foul an einem Erlenbacher Spieler den Platz, so dass sich Schiedsrichter Wörner (Eschau) gezwungen sah, das Spiel zunächst zu unterbrechen. Laut dem mittlerweile veröffentlichen Sportgerichtsurteil fiel nach den Schilderungen des Unparteiischen insbesondere der Gäste-Trainer Ferit Gündogdu äußerst negativ auf. Gündogdu soll auf den Referee zugerannt sein und konnte lediglich von den eigenen Betreuern und vom Kirchzeller Ordnungsdienst zurück gehalten werden. Zudem soll er den eingesetzten Kirchzeller Linienrichter, die Kickers-Spieler und Schiedsrichter Wörner auch während des Spielverlaufs mehrfach auf das Übelste beleidigt haben. Doch nicht nur Gündogdu soll sich ordentlich daneben benommen haben, auch dem Erlenbacher Spieler Fatih Sahin wurde vorgeworfen, dass er seinen Kirchzeller Gegenspieler Daniel Grimm unmittelbar vor den Ausschreitungen eine Kopfnuss verpasst hätte. Durch die angebliche Attacke von Sahin hätte sich Grimm eine Platzwunde unterhalb der Augenbraue zugezogen. Erst nachdem die Polizei mit zwei Streifenwagenbesatzungen und einem Diensthundeführer in Kirchzell angerückt war, lösten sich die Tumulte auf und Schiedsrichter Wörner konnte das Spiel ordnungsgemäß zu Ende führen.

In der mündlichen Verhandlung vom 14. Oktober bestritt Türk-Coach Ferit Gündogdu den Unparteiischen beleidigt zu haben. Gündogdu räumte zwar ein, dass er gegen die Entscheidungen von Wörner heftig protestiert habe, zu Beleidigungen sei es allerdings von seiner Seite nicht gekommen. Widersprüchliche Angaben machten Fatih Sahin und Daniel Grimm hinsichtlich der Kopfnuss. Während Grimm zu Protokoll gab, dass ihn Sahin zunächst beleidigt und anschließend sofort attackiert hätte, bestritt Sahin die Vorwürfe. Nach den Einlassungen des türkischen Spielers ging der aktive Kopfstoß von Grimm aus. Dadurch hätte sich der Kirchzeller die Verletzungen selbst zugezogen. Die Angaben von Daniel Grimm bestätigten allerdings zwei Kirchzeller Platzordner, welche den Kopfstoß von Sahin „eindeutig wahrgenommen“ hatten. Auch regelrechte Jagdszenen wurden von Seiten der Kirchzeller Zeugen geschildert. So seien einheimische Akteure von den türkischen Spielern während der „Platzstürmung“ verfolgt und teilweise auch getreten worden. Von Seiten eines türkischen Zeugen wurde zwar eingeräumt, dass die Erlenbacher Fans den Platz betreten hätten. Dies sei aber nur geschehen, um die Rudelbildungen unter den Spieler zu schlichten. „Gewaltätigkeiten oder Schläge“ wollte der Türke aber nicht wahrgenommen haben.

Überzeugt zeigte sich das Kreissportgericht, dass es zwischen den beiden Spielern Grimm und Sahin zu einer verbalen Auseinandersetzung kam, die schließlich einen Kopfstoß von Sahin zur Folge hatte. Insgesamt acht Spiele Sperre und 50 Euro Geldstrafe sprachen die Sportrichter daher gegen Fatih Sahin aus. Für drei Verbandsspiele muss der Erlenbacher Spieler Hakan Cankaya aussetzen, der nach einem Foulspiel in der 56. Spielminute von Schiedsrichter Wörner mit einer roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Eine Geldstrafe in Höhe von 120 Euro wurde gegen den türkischen Trainer Ferit Gündogdu wegen massiven unsportlichen Verhaltens, insbesondere gegenüber Schiedsrichter Wörner, ausgesprochen. Gündogdu fiel in dieser Saison bereits zum wiederholten Mal auf. Anläßlich einer A-Junioren Begegnung zwischen der JFG Vorspessart und Türk Erlenbach am 06. November wurde gegen den türkischen Trainer eine Geldstrafe in Höhe von 50 Euro unter Vereinshaftung ausgesprochen. Zudem geht aus der Begründung dieses Urteils hervor, das Gündogdu letztmalig auf seine Vorbildfunktion hingewiesen wurde und ihm bei gleichgelagerten Vorstößen sogar eine Funktionssperre droht. Mit 200 Euro Geldstrafe wurde der Verein Türk Erlenbach belegt, weil die Anhänger des türkischen Vereins nach Überzeugung des KSG das Spielfeld gestürmt und sich an den Auseinandersetzungen beteiligt hatten. Auch hier sprachen die Sportrichter eine eindeutige Warnung in Richtung der Türken aus. Sollte Türk Erlenbach zukünftig in ähnlichem Umfang auffällig werden, so sei mit massiven Strafen wie Punktabzug und sogar einer Platzsperre zu rechnen.

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Dettingen verlängert mit Raupach und Lang

Wie der Fußball-Bezirksligist Germania Dettingen mitteilte, wurden die Verträge mit Trainer Thomas Raupach und seinem Assistenten Markus Lang vorzeitig um eine weitere Saison verlängert. Wie aus der Pressemitteilung der Dettinger hervor geht, wird die Zusammenarbeit mit den beiden Coaches auch in der Saison 2011/2012 fortgesetzt, unabhängig, ob die Germanen in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen oder den Abstieg in die Kreisliga hinnehmen müssen. Insbesondere soll der momentan eingeschlagene Weg mit vielen jungen und einheimischen Spielern auch in Zukunft konsequent weiter verfolgt werden.

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Winterpause in Unterfranken

Liebe Fußballfans,

nach dem Wintereinbruch ruht derzeit der Ball in Unterfranken. Daher gibt es in der fußballfreien Zeit nur relativ wenig Neuigkeiten aus dem regionalen Fußball zu berichten. Trotzdem werde ich bis zum Beginn der Rückrunde immer wieder versuchen, Sie über aktuelle Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten.

Bis dahin wünsche ich Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2011.

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„Das Interesse ist ungebrochen“

FC Zenit Wörth 08: Eine Bilanz nach der ersten Saisonhälfte in der Vereinsgeschichte

„Dort wo die Sonne am höchsten steht“ - so lautete die Titelstory über den neuen Fußballverein FC Zenit Wörth 08 in der Main-Echo Sonderbeilage „Anpfiff“ im August 2010. Mittlerweile haben die Zenit-Kicker die erste Vorrunde in ihrer Vereinsgeschichte absolviert und stehen nach der Hälfte der Saison auf dem fünften Tabellenplatz in der Fußball B-Klasse Aschaffenburg 5. Unser Mitarbeiter Jörg Albert hat sich mit dem dritten Vorsitzenden und Pressesprecher der Wörther in Personalunion, Waldemar Kinstler, über den bisherigen Saisonverlauf unterhalten.

Herr Kinstler, der FC Zenit hat mittlerweile die ersten zwölf Punktspiel-Begegnungen in der B-Klasse hinter sich gebracht. Sind sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden ?

Insgesamt bin ich schon zufrieden, allerdings wäre bei einer besseren Chancenauswertung durchaus mehr möglich gewesen. Gerade in den Begegnungen gegen die direkten Konkurrenten haben wir einige gute Tormöglichkeiten vergeben und dadurch Punkte liegen lassen. Allerdings muss man bedenken, dass wir unsere erste Saison spielen und der Verein noch in den Kinderschuhen steckt.

Zenit arbeitet eng mit Türk Wörth zusammen, was die gemeinsame Nutzung des Sportheimes und des Sportgeländes angeht. Wie verläuft die Kooperation bisher ?

Die Zusammenarbeit mit Türk Wörth verlief bisher völlig reibungslos. Da wir unterschiedliche Trainings- und Spielzeiten haben, gab es auch bei der Benutzung des Sportgeländes überhaupt keine Probleme. Mittel- bis langfristig ist eine noch engere Kooperation beziehungsweise auch eine Fusion eventuell ein Thema für uns.

Vor der Saison herrschte bei ihrem Verein eine enorme Aufbruchstimmung. Hält das Interesse der Mitglieder und Fans weiter an oder ist hier eine Stagnation zu verzeichnen ?

Mittlerweile haben wir schon einige Zuschauer als Stammgäste für uns gewinnen können und hoffen, dass wir in der Rückrunde noch mehr Fans für den FC Zenit begeistern werden. Auch das Interesse und das Engagement der Vereinsmitglieder ist nach wie vor ungebrochen. Was die personelle Seite angeht, kann ich sagen, dass im Verlauf der Vorrunde noch vier bis fünf neue Spieler zu uns gestoßen sind und wir in der nächsten Saison auf jeden Fall eine zweite Mannschaft melden wollen.

In sportlicher Hinsicht lief es nach einem starken Auftakt zuletzt nicht mehr optimal. Nach Niederlagen gegen Breitenbrunn (1:5) und Richelbach II (0:2), sowie einem Remis gegen den Spitzenreiter Mönchberg II (1:1) ist die Tabellenspitze momentan in weite Ferne gerückt. Was sind die Gründe für die Misere ?

Zunächst einmal muss man feststellen, dass die Spiele, die wir zu Beginn der Saison in Faulbach und Stadtprozelten verloren haben, für uns einfach zu früh gekommen sind. Die Mannschaft hatte sich in dieser Phase noch nicht gefunden. Bei den Niederlagen gegen Breitenbrunn und Richelbach kam neben der schlechten Chancenauswertung auch etwas Pech hinzu. Was uns hoffen läßt, ist der starke Auftritt gegen Mönchberg II. Wir sind bisher die einzige Elf, die gegen Mönchberg nicht verloren hat. Was sich auf jeden Fall noch verbessern muss, ist unser Zusammenspiel und das Verständnis für den Mitspieler.

Wie lauten die Ziele für die zweite Saisonhälfte ? Welche Projekte wollen die Zenit-Verantwortlichen in der näheren Zukunft in Angriff nehmen ?
Zunächst einmal wollen wir uns in den beiden restlichen Begegnungen gegen Faulbach und den Miltenberger SV II eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde erarbeiten. Unser sportliches Ziel ist es nach wie vor, dass wir in der Tabelle oben dranbleiben wollen. Was die organisatorischen Dinge angeht, ist die Umsetzung der Bandenwerbung in der Winterpause geplant. Außerdem wollen wir das Sportgelände auf Vordermann bringen.

Steckbrief Waldemar Kinstler:
Alter: 27
Familienstand: ledig
Beruf: Wirtschaftsingenieur
Wohnort: Miltenberg
bisherige Vereine als Spieler: DJK Breitendiel, Eintracht Kleinheubach
Funktion beim FC Zenit: 3. Vorsitzender und Pressesprecher
Saisonziel: weiter oben mitspielen

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Mit mehr Selbstvertrauen in die zweite Saisonhälfte

BSC Schweinheim: Nach einem schwachen Start hat sich die Geis-Elf mittlerweile gefangen

Nach einer durchwachsenen Vorrunde startet der Fußball-Bezirksligist BSC Schweinheim am kommenden Sonntag mit dem Derby gegen die Spielvereinigung Hösbach-Bahnhof in die zweite Saisonhälfte. Nach den ersten 15 Spielen fuhr der BSC insgesamt 22 Punkte ein und steht derzeit auf dem achten Tabellenplatz. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit dem Trainer der Schweinheimer, Wolfgang Geis, über den bisherigen Verlauf der Saison und das bevorstehende Spiel gegen Hösbach-Bahnhof.

Herr Geis, ihre Mannschaft zeigte sich in der Vorrunde immer wieder mit wechselnden Gesichtern und war jederzeit für eine Überraschung gut. Sind sie mit der Bilanz des ersten Saisonabschnittes insgesamt zufrieden ?

Wenn ich die gesamte Vorrunde betrachte, dann bin ich schon zufrieden. Nach einer sehr schlechten Vorbereitung und einem schwachen Saisonstart haben wir uns in der zweiten Hälfte der Vorrunde enorm gesteigert.

Auf klare Niederlagen in Kirchheim (1:6) und Lohr (0:5) folgten zum Beispiel Siege gegen Dettingen (3:0) und Hettstadt (3:2). Wie lassen sich diese extremen Leistungsschwankungen aus ihrer Sicht erklären ?

Gegen Kirchheim und Lohr haben uns zwar zwei bis drei Spieler gefehlt, was aber derartige Leistungen nicht rechtfertigen kann. Hinzu kam, das uns durch die schlechten Ergebnisse zum Saisonbeginn das nötige Selbstvertrauen gefehlt hat und die Mannschaft nach dem jeweils zweiten Gegentreffer auseinander gebrochen ist.

Ihre Elf hat neben dem Tabellenletzten Germania Dettingen die wenigsten Tore erzielt. Warum treffen die Schweinheimer Stürmer in dieser Saison so selten ?

Unser Torjäger Marcel Heller ist derzeit sehr stark beruflich eingespannt und kann daher nicht regelmäßig trainieren. Außerdem fehlt ihm in dieser Saison etwas das nötige Glück, so dass er erst einen Treffer erzielt hat. Jan Burian fiel zwar die ersten Spiele verletzungsbedingt aus, mittlerweile spielt er aber eine starke Saison.

Am Sonntag steht das Derby gegen den starken Aufsteiger und derzeitigen Tabellenzweiten Hösbach-Bahnhof an. Was rechnen sie sich für diese Begegnung aus ?

Zunächst einmal wollen wir unsere Heimspiele auf jeden Fall gewinnen. Ansonsten rechne ich mit einem offenen Spiel und denke, dass meine Mannschaft, im Gegensatz zur Vorrunde, diesmal gefestigter auftreten wird.

Im Hinspiel setzten sich die Bahnhöfer mit 2:0 durch. Was muss diesmal anders laufen, wenn die Punkte in Schweinheim bleiben sollen ?

Wir müssen vor allem unsere Chancenauswertung verbessern. Im Hinspiel haben wir drei hundertprozentige Tormöglichkeiten nicht genutzt und hätten zur Halbzeit auch mit 3:1 führen können. Außerdem steht unsere Abwehr besser wie zu Beginn der Saison, so dass ich glaube, dass wir Hösbach-Bahnhof Paroli bieten können.

Welche Mannschaften steigen nach ihrer Meinung am Ende der Saison in die BOL auf und wo landet der BSC Schweinheim ?

Ich hoffe, dass wir die Saison unter den ersten fünf Mannschaften abschließen können. Was den Aufstieg angeht, glaube ich, dass der Würzburger FV II und Elsava Elsenfeld favorisiert sind.

                                                      Wolfgang Geis

Steckbrief Wolfgang Geis:
Alter: 48
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Goldbach
Beruf: Elektotechniker
bisherige Vereine als Spieler: VfR Goldbach, Kickers Offenbach, FC Erbach, Sportfreunde Sailauf
bisherige Vereine als Trainer: FC Hösbach, (seit 2002) DFB/BFV Junioren Auswahltrainer,
BSC Schweinheim (ab 2009)
Saisonziel: unter die ersten Fünf

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„Wir werden die schwierige Situation meistern“

Eintracht Kleinheubach: Trainer Stefan Klinec sieht seine Elf vor dem Derby gegen Großheubach in der Außenseiterrolle

Ein Derby mit ungleichen Vorzeichen erwartet die Fans der Fußball-Kreisklasse Aschaffenburg 3 am kommenden Sonntag, wenn der Spitzenreiter TSV Großheubach seine Visitenkarte bei der benachbarten Eintracht Kleinheubach abgibt. Für Kleinheubach verlief die Vorrunde bisher nicht gerade optimal, vor dem letzten Hinrundenspiel steht die Elf von Spielertrainer Stefan Klinec auf den Abstiegsrelegationsplatz. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt mit Klinec über den bisherigen Saisonverlauf und das bevorstehende Duell gegen Großheubach.

Herr Klinec, ihre Elf steht unmittelbar vor dem Abschluss der Hinrunde auf dem drittletzten Tabellenplatz. Sind sie mit dem bisherigen Verlauf der Vorrunde zufrieden ?

Nein, natürlich überhaupt nicht. Im Vergleich zur letzten Saison ist die momentane Situation natürlich sehr bitter für uns. Allerdings muss man auch sehen, dass wir Jahr für Jahr einen Qualitätsverlust zu beklagen haben, den wir bislang nicht kompensieren konnten. Mit Thorsten Lau (als Spielertrainer zum KSV Haingrund) und Ismail Aydogan (zu Türk Miltenberg) haben wir zwei starke Spieler vor der Saison abgegeben, außerdem fehlen uns noch die beiden Langzeitverletzten Dominik Partsch und Giuseppe Tornello.

Während ihr Angriff mit 21 erzielten Treffern noch im Soll liegt, haben nur der SV Erlenbach II und die DJK Breitendiel mehr Gegentore wie ihre Mannschaft kassiert. Ist die Abwehr in dieser Saison die Achillesferse der Eintracht Kleinheubach ?

Nein, das Hauptproblem ist nicht unsere Abwehr, sondern eher das Gesamtgefüge. Die Probleme ziehen sich durch die Saison wie ein roter Strich. Bezeichnend ist, dass wir jede Woche personell umstellen mussten und noch keine zwei Spiele hintereinander mit der gleichen Mannschaft gespielt haben.

Zum Abschluss der Vorrunde steht das Derby gegen den Spitzenreiter TSV Großheubach am Sonntag an. Der TSV hat bisher eine starke Saison gespielt und sich gerade auswärts bärenstark präsentiert. Was rechnen sie für das Spiel aus ?

Ein Derby hat bekanntlich immer seine eigenen Gesetze, aber in den vergangenen Jahren war es eigentlich so, dass Großheubach meistens knapp gegen uns gewonnen hat. Wir werden aber alles daran setzen, dass wir das Spiel erfolgreich gestalten können, auch wenn wir klarer Außenseiter sind.

Gerade die Großheubacher Offensive um Torjäger Kenny Pratt hat sich bislang sehr treffsicher gezeigt. Wie wollen sie die Angreifer des Tabellenführers stoppen ?

In erster Linie wollen wir bei den Heimspielen unseren Stil durchziehen und uns nicht nach dem Gegner orientieren. Ich gehe davon aus, dass Kenny Pratt und Haluk Özkan im Großheubacher Angriff spielen werden. Da wir die beiden gut kennen, wird sich unsere Abwehr entsprechend auf sie einstellen.

Warum sind sie überzeugt, dass ihre Mannschaft in dieser Runde den Klassenerhalt in der Kreisklasse packt ?

Wenn alle Spieler bei uns an Bord sind, dann hat die Mannschaft auch die notwendige Qualität, um die Klasse zu halten. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam die schwierige Situation meistern werden, weil meine Jungs Charakter haben und die Moral der Truppe absolut intakt ist.


Steckbrief Stefan Klinec:
Alter: 35
Familienstand: verheiratet, 2 Kinder
Wohnort: Kleinheubach
Beruf: Angestellter
bisherige Vereine als Spieler: SV Weilbach, Eintracht Kleinheubach
bisherige Vereine als Trainer: Eintracht Kleinheubach (seit 2006)
Saisonziel: Klassenerhalt

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„Feine Charaktere, die sich mit dem SVE identifizieren“

Bezirksoberliga: Seit der Vorbereitung verfolgt den SV Erlenbach das Verletzungspech

Mit nur zehn Punkten auf der Habenseite steht der SV Erlenbach derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz in der Fußball-Bezirksoberliga Unterfranken. Neben den Siegen in Sulzfeld (2:1), gegen Uettingen (3:2) und Bergrheinfeld (3:1) kassierte die Truppe von Coach Armin Alexander teilweise auch deftige Niederlagen gegen Schollbrunn (0:5), Karlburg (0:6), Leinach (1:7) und Wiesentheid (0:5). Am kommenden Sonntag steht für den SVE nun die richtungsweisende Partie gegen den Aufsteiger und momentanen Tabellenzehnten SG Margetshöchheim auf dem Programm. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit dem Sportvorstand der Erlenbacher, Peter Rittger, über den bisherigen Saisonverlauf und die Aussichten für das Spiel gegen Margetshöchheim.

Herr Rittger, nach den ersten zwölf Spielen steht der SVE derzeit im Tabellenkeller der Bezirksoberliga. Welche Erklärungen haben sie für den schwachen Saisonstart ?

Unser Hauptproblem ist, dass wir schon seit der Vorbereitung im Sommer ständig viele verletzte und angeschlagene Spieler zu beklagen haben und teilweise eine komplette Bezirksoberliga-Mannschaft ersetzen müssen. Zudem sind wir unserem Konzept treu geblieben, dass wir in erster Linie auf junge, talentierte Spieler aus der eigenen Jugend und unteren Klassen setzen. Verschiedene Zahnrädchen greifen da noch nicht so ineinander wie wir uns das vorstellen.

Ihre Mannschaft hat nicht nur die wenigsten Treffer in der Liga geschossen, sondern auch die meisten Gegentore kassiert. Welche Baustellen muss Trainer Armin Alexander zuerst in den Griff bekommen ?

Da wir derzeit im Angriff oft nicht durchschlagskräftig genug sind, stehen wir als logische Konsequenz hinten schnell mal unter Druck. Das größere Problem ist momentan wohl eher unser Offensivspiel, weil wir uns zu wenig Groß-Chancen erarbeiten und die wenigen dann auch nicht nutzen. Gerade hier fehlen uns mit Manuel Krämer (Kreuzbandriss) und Jens Mehrmann (Meniskusschaden) zwei wichtige Spieler, die im Grunde die komplette Vorrunde ausgefallen sind.

Im Laufe der vergangenen Saison haben zahlreiche bewährte Kräfte wie Matthias Rieth, Thomas Spatz, Sven Unversucht, Ali Kaynar und Christos Patsiouras den SVE verlassen. Viele Neuzugänge stammen dagegen aus unteren Klassen und der eigenen Jugend. War der Substanzverlust, den die Mannschaft durch die Abgänge erlitten hat, für die Bezirksoberliga zu groß ?

Nein, wir haben zwar einige erfahrene Spieler abgegeben, aber Talente wie Fabian Neuberger, Manuel Lux, Baris Eren oder Maurice Neuwirth haben den Sprung schon gepackt und werden diese Lücken auf Dauer schließen können. Mit Christos Patsiouras haben wir sicher den besten Keeper der Bezirksoberliga abgegeben, aber unsere beiden jungen Torhüter Eric Hennrich und Alexander Staudt entwickeln sich prächtig und werden in die Fußstapfen von Christos hinein wachsen. Bis auf Christos haben die genannten Spieler in der abgelaufenen Rückrunde überhaupt keine Rolle gespielt. Unversucht und Kaynar haben in der Summe gerade mal fünf Einsätze absolviert, Spatz und Rieth sind ja bereits in der Winterpause gewechselt.

Auch bei der SVE-Reserve läuft es derzeit in der Kreisklasse alles andere als rund. Schlagen sich hier nur die Personalprobleme aus der ersten Mannschaft durch oder gibt es hier noch andere Ursachen für die Misere ?

Die zweite Mannschaft leidet natürlich noch massiver unter den Personalproblemen und muss jede Woche sechs bis sieben Spieler für die Bezirksoberliga abstellen, so dass wir Akteure einsetzen müssen, die teilweise mehrere Jahre nicht gespielt haben.. Hinzu kommt, dass die Kreisklasse in dieser Saison sehr stark und ausgeglichen besetzt ist.

Was stimmt sie abschließend positiv, dass die erste Mannschaft den Abstieg in die Bezirksliga vermeiden kann und die Saison doch noch ein positives Ende für den SVE findet ?

Unsere Spieler sind durch die Bank feine Charaktere, die sich mit dem SV Erlenbach identifizieren und alles dafür geben werden, dass wir nicht absteigen. Wenn unsere verletzten Spieler zurückkommen und wir vom Verletzungspech verschont bleiben, bin ich mir sicher, dass es am Ende reichen wird.

Steckbrief Peter Rittger:
Alter: 33
Wohnort: Obernburg
Beruf: Immobilienmakler
Familienstand: ledig
bisherige Vereine als Spieler: BSC Elsenfeld, Viktoria Aschaffenburg, SV Erlenbach
Funktion beim SV Erlenbach: Sportvorstand (seit 2006)
Saisonziel: Nichtabstieg

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Tiefstapeln vor dem Spitzenspiel

Kreisliga: Doppelinterview mit Rene Maier und Michael Fecher

Absolute Hochspannung ist garantiert, wenn am kommenden Sonntag das Spitzenspiel in der Fußball-Kreisliga Aschaffenburg zwischen dem Tabellenführer VfL Mönchberg und dem Zweiten TSV Pflaumheim ansteht. Beide Mannschaften sind in dieser Saison als einzige Kreisliga-Teams noch ungeschlagen und wollen sich weiter an der Spitze behaupten. Unser Mitarbeiter Jörg Albert führte mit dem Interims-Coach des TSV Pflaumheim, Rene Maier, der momentan den erkrankten Frank Fahle vertritt, und dem Trainer des VfL Mönchberg, Michael Fecher, ein Doppelinterview.

Mit welcher Marschroute geht ihre Elf in das Spitzenspiel am kommenden Sonntag ?

Maier: Ich sehe Mönchberg aufgrund der momentanen Verfassung als Favorit an. Allerdings gehen wir optimistisch in die Partie und wollen Mönchberg Paroli bieten. Wenn wir am Ende einen Punkt holen, dann wäre ich zufrieden.

Fecher: Wir haben im Moment einen Lauf und fahren selbstbewußt nach Pflaumheim. Es wäre natürlich schön, wenn wir unsere Serie halten können und weiter ungeschlagen bleiben. Allerdings sind wir uns auch der Schwere der Aufgabe bewußt und wären mit einem Punkt zufrieden.

Wie stark schätzen sie ihren Gegner ein ?

Maier: Ich halte den VfL für eine relativ kompakte Truppe, die den Umbruch vor der Saison super kompensiert hat. Sie haben eine gute Defensive und sind vorne mit ihrem Stoßstürmer Michael Ball jederzeit torgefährlich.

Fecher: Ich halte Pflaumheim für sehr stark. Es ist eine kompakte Elf, die gerade daheim schwer zu schlagen ist. Ein besonderes Augenmerk müssen wir sicher auf den Pflaumheimer Torjäger Christoph Bojkow legen.


Wo sehen sie Stärken und Schwächen bei ihrer eigenen Elf ?

Maier: In der Offensive sind wir eigentlich immer für ein Tor gut. Wenn wir taktisch diszipliniert und mannschaftlich geschlossen auftreten, dann stehen wir auch defensiv gut. Es ist nur wichtig, dass wir unser Spielsystem sauber über 90 Minuten durchziehen.

Fecher: Im Moment tritt meine Mannschaft sehr kompakt auf und hat in dieser Saison eigentlich noch keine richtigen Schwächen gezeigt. Ein Plus von uns ist es, dass wir viele Spieler haben, die torgefährlich sind.


Was wäre ihr Wunschergebnis für das Spiel gegen Mönchberg ?

Maier: Ein knapper 2:1 Sieg.

Fecher: Ein Sieg wäre natürlich ein absolutes Wunschergebnis. Allerdings würde uns auch ein 1:1 oder 2:2 gut zu Gesicht stehen.

Kader TSV Pflaumheim: Eisenmenger, Peter, Kuhn, Becker, Lutz, Spielmann, Jakob, Ostheimer, Kopp, Demircan, Badowski, Gramatowski, Ullrich, Milker, Bojkow (?), Gebhardt, Lenz, Ballmann


Kader VfL Mönchberg: Umscheid, Kaufmann, Leimeister, Wolz, Caps, Roccuzzo, M. Schneider, Ackermann, Chr. Ball, M. Ball, Hausdörfer, Kempf, Fries, Kirchgeßner, Schmitt, Bohn. 

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Pflaumheim. 

Schiedsrichter: Achim Weidenweber (Schneppenbach).

Beste Pflaumheimer Torschützen: Christoph Bojkow 11 Tore, Benny Kopp 7, Stefan Hock 6. 

Beste Mönchberger Torschützen: Michael Ball 9, Michael Hausdörfer 7, Florian Kempf 5. 

Vorjahres-Ergebnisse: Pflaumheim – Mönchberg 3:1, Mönchberg – Pflaumheim 4:4.

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"Wir haben keinen Knipser"

Bezirksliga Unterfranken 1: Thomas Raupach muss in Dettingen eine neue Elf formen - Kellerduell gegen Güntersleben

Einen Personalumbruch hat es vor der laufenden Saison beim Fußball-Bezirksligisten Germania Dettingen gegeben: Gleich zwölf Spieler haben den Verein verlassen, davon folgten acht dem ehemaligen Coach Ralf Wunderlich nach Kahl. Der neue Trainer in Dettingen, Thomas Raupach, musste 13 neue Kicker ins Team integrieren. Keine leichte Aufgabe, und so stehen die Germanen nach neun Spielen auf dem letzten Platz. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit Thomas Raupach über die Lage in Dettingen und das bevorstehende Kellerduell gegen den Vorletzten TSV Güntersleben.

                                                   Thomas Raupach

Herr Raupach, nach den ersten neun Spielen steht die Germania auf dem letzten Tabellenplatz. Gibt es aus ihrer Sicht eine Erklärung für den schwachen Start ?

Zum einen mussten wir viele neue Spieler in den Kader integrieren, außerdem hat meine Mannschaft derzeit ein Durchschnittsalter von 21 Jahren. Und die Betonung liegt an dieser Stelle auf dem Begriff Mannschaft, denn es ist mir ganz wichtig, dass wir als Mannschaft auf dem Platz auftreten. Ein weiterer Erklärungsansatz für den schwachen Start ist die Tatsache, dass wir einige Spieler aus den unteren Klassen nach Dettingen geholt haben und diese sich erst noch an die Anforderungen in der Bezirksliga gewöhnen müssen.

Vor der Saison gab es eine erhebliche Personalfluktuation. War ihre Mannschaft überhaupt in der Lage, das zu verkraften ?

Diese Frage kann ich mit einem ganz klaren Nein beantworten. Ich habe gehofft, dass wir den Umbruch etwas schneller hinbekommen, aber wir haben bisher leider auch Leistungen abgeliefert, die für die Bezirksliga untauglich waren. Allerdings ist meine junge Mannschaft wirklich sehr willig und wir arbeiten intensiv daran, um uns in allen Bereichen zu verbessern.

Mit lediglich sieben Treffern stellt ihre Mannschaft den mit Abstand schwächsten Angriff der Bezirksliga. Warum treffen ihre Stürmer im Moment nicht ?

Das Problem ist, dass wir derzeit keinen richtigen Knipser haben. Gerade gegen Haibach II hat die Mannschaft in der vorigen Woche gute Ansätze im Spiel nach vorne gezeigt, nur die Chancenverwertung muss noch deutlich verbessert werden.

Am Sonntag steht die richtungsweisende Partie gegen den Vorletzten Güntersleben an. Mit welcher Marschroute geht ihre Elf in die Begegnung ?

Wir fahren auf jeden Fall nicht nach Güntersleben, um nur einen Punkt zu holen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und ich denke, dass es am Sonntag eine Begegnung auf Augenhöhe gibt.

Was stimmt sie abschließend positiv, dass ihre Mannschaft am Ende der Saison nicht absteigen wird ?

Bis auf das Spiel gegen Schweinheim hat man bisher in jeder Begegnung einen kleinen Fortschritt bei uns gesehen. Außerdem waren wir bisher mit dem Gegner fast immer auf Augenhöhe. Was den Zusammenhalt angeht, kann ich sagen, dass die Truppe absolut intakt ist und immer weiter zusammenwächst. Daher bin ich überzeugt, dass wir die Bezirksliga halten werden.

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Die Tumulte in Kirchzell haben ein Nachspiel

Für Wirbel sorgte die Begegnung zwischen Kickers Kirchzell und Türk Erlenbach vergangenen Sonntag in der Fußball-Kreisklasse Aschaffenburg 3. Die Begegnung, die Kirchzell 2:1 gewann, musste kurz vor Schluss für einige Minuten unterbrochen werden, weil der Platz von rund 30 türkischen Fans gestürmt wurde.

Der zuständige Gruppenspielleiter Adolf Weis äußerte sich zurückhaltend und verwies darauf, dass es sich um ein schwebendes Verfahren handele. »Fakt ist, dass die Begegnung von Schiedsrichter Wörner in der 87. Minute unterbrochen wurde. Anschließend kam es zu einer rund fünfminütigen Unterbrechung, bevor die Partie ordnungsgemäß zu Ende gespielt wurde.«

Die Kirchzeller Vorstandschaft nahm am Mittwoch schriftlich Stellung: »Von unserer Seite ging keinerlei aktive Gewalt aus. Es gab von unserer Seite keine Zurufe, die unter die Gürtellinie bzw. in Richtung der von den Gästen immer wieder vorgeworfenen ›Ausländerfeindlichkeit‹ gingen.« Die Partie sei in der ersten Hälfte normal verlaufen. In der zweite Hälfte habe Türk-Trainer Ferit Gündogdu beim Stand von 1:0 für sein Team intensiv die neue Rückwechselregelung genutzt. Dies habe der Schiedsrichter unterbunden, worauf die Stimmung sich verschlechtert habe. Die Kirchzeller Führung wirft Gündogdu vor, »eine Mitschuld am späteren Verhalten der Zuschauer« zu haben, weil er aggressiv auf die Rote Karte für Gästespieler Cankaya (56.) reagiert habe. Denn daraufhin sei ein türkischer Zuschauer quer über den Platz gelaufen und habe eine Gruppe Kirchzeller Jugendspieler, die »sich unweit der Tumulte aufhielten« attackiert.
Richtig eskaliert sei die Situation aber erst nach dem 2:1-Treffer für Kirchzell. »Als einer unserer Spieler seinen Gegner durch ein normales Foul zu Fall brachte, stand der türkische Spieler auf und versetzte unserem Spieler einen brutalen Kopfstoß. Die Folge war eine klaffende Platzwunde und gleichzeitig der Startschuss für die restlichen Spieler und Zuschauer der Gäste.« Die Kirchzeller Spieler hätten »ein Spießrutenlaufen« über sich ergehen lassen müssen. Die Situation habe sich erst entspannt, als in der Ferne das Martinshorn der herbeigerufenen Polizei zu hören gewesen sei.

Mit zwei Streifenbesatzungen und einem Diensthundeführer war die Polizei in Kirchzell vor Ort, wie Michael Zimmer, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken, bestätigt: Die Beamten seien unmittelbar nach dem Spielende eingetroffen und hätten diskutierende Personen beruhigt. Außerdem wurden Personalien aufgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Die Kirchzeller Vorstandschaft, die in Erwägung zieht, nicht mehr gegen die Erlenbacher Türken anzutreten, schließt die Führung von Türk Erlenbach aus ihrer Kritik aus. Der Vorsitzende des Türk FV, Halim Keskin, und sein Stellvertreter und Pressesprecher, Süleyman Sahin, hätten immer wieder versucht, ihre Landsleute zu beruhigen und sich später für das Verhalten ihrer Fans entschuldigt.

»Den Kopfstoß konnte ich von meiner Position aus nicht sehen, da ich hinter dem Tor stand. Allerdings ist es unlogisch, dass unsere Fans das Spielfeld stürmen, obwohl ein Spieler unserer Mannschaft eine Tätlichkeit begangen haben soll. Auf dem Spielfeld gab es zwar Auseinandersetzungen zwischen den Fans, aber von einer Massenschlägerei kann keine Rede sein. Nach meiner Meinung wird der Vorfall viel heißer gekocht, als er gegessen wird. Außerdem gehören zu einem Streit auch immer zwei Parteien«, sagte Sahin zu dem Vorfall.

Sahin betonte, dass Türk FV Erlenbach, einer der ältesten türkischen Vereine in Deutschland, zwar vor 20 Jahren eine schlechten Ruf gehabt habe. »Allerdings haben wir jetzt vernünftige Leute in der Vorstandschaft, die überhaupt kein Interesse an Ausschreitungen oder irgendwelchem Ärger haben. Wir wollen uns unseren guten Ruf, den wir uns in den letzten Jahren erarbeitet haben, nicht durch falsche Darstellungen kaputt machen lassen. Wir wollen nicht in eine Schublade gesteckt und als Schlägertruppe abgestempelt werden.« »Hauptauslöser« des Tumults waren für Sahin vor allem »indiskutable Leistungen« des Schiedsrichters. Bestätigt hat Sahin, dass Vorsitzender Keskin zum 21. November zurücktritt. »Der Rücktritt steht in keinem Zusammenhang mit dem Kirchzell-Spiel. Halim Keskin tritt turnusmäßig wegen privater Gründe zurück.«

Hintergrund: Rangeleien auch in Großheubach

Rangeleien beim Spiel gegen Türk Erlenbach schildert auch Rolf Schöpper, Fußball-Abteilungsleiter beim TSV Großheubach, vor zwei Wochen beim 6:4-Sieg des TSV gegen die Türken. Allerdings: Damals ging eine Provokation durch einen Großheubacher Spieler voraus. »Die Begegnung war insgesamt ein Spiel der etwas härteren Gangart«, so Schöpper. In der zweiten Halbzeit habe ein Großheubacher Akteur seinen Gegenspieler vor der Reservebank der Gäste gefoult. »Unser Spieler hat ein klares Foul begangen. Die türkischen Zuschauer sind unseren Spieler gleich sehr massiv, wenn auch zunächst nur verbal angegangen.« Als der Großheubacher Spieler nach dem Schlusspfiff den Gästezuschauern die geballte Faust, die er gen Himmel gestreckt hielt, zeigte, kochten die Wogen hoch. »Die türkischen Zuschauer empfanden die Geste als Provokation und rannten unserem Akteur hinterher. Dieser musste sich in die Kabine flüchten«, beschreibt Schöpper den weiteren Ablauf der Ereignisse. Mehrere Einheimische hätten daraufhin verhindert, dass die aufgebrachten türkischen Fans die Umkleidekabine stürmten. Auch der Schiedsrichter sei geschützt worden und habe das Gelände durch einen Seitenausgang verlassen. Nicht beteiligt an der »Rangelei« seien die türkischen Spieler gewesen. Für Schöpper ist der Vorfall abgehakt: »Für uns ist die Geschichte erledigt.« Ähnlich äußerte sich Türk-Pressesprecher Süleyman Sahin: »Wir haben uns nach dem Spiel mit den Großheubacher Verantwortlichen unterhalten, daher war die Geschichte für uns auch abgeschlossen.«
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„Idealismus, Freude an der Sache und Spaß am Fußball“

Fußball: Schiedsrichter werben um Nachwuchs – Zwei Neulingslehrgänge im Herbst

Abseits oder kein Abseits ? Platzverweis oder doch nur eine gelbe Karte ? War der Ball komplett hinter der Torlinie oder nicht ? Entscheidungsfreude in Sekundenschnelle ist gefragt, wenn der Schiedsrichter bei einem Fußballspiel verschiedenste Situationen aus neutraler Sicht bewerten muss. Und eines steht ohne Zweifel fest: Ohne die Unparteiischen wäre ein geregelter Spielbetrieb nicht möglich.

Doch auch am bayerischen Untermain macht sich mittlerweile der fehlende Nachwuchs bemerkbar. „Gerade im Bereich zwischen 25 und 45 Jahren fehlen uns Schiedsrichter ohne Ende“, beschreibt Reinhold Greubel, Kreisschiedsrichterobmann im Fußballkreis Aschaffenburg, die derzeitige Personalsituation bei den Referees. Da an jedem Wochenende neben zahlreichen Spielen der Aktiven auch viele Begegnungen bei den Junioren mit Schiedsrichtern abgedeckt werden müssen, ist der Bedarf an Unparteiischen enorm. „Es kommt immer wieder vor, dass ein Schiedsrichter sowohl am Samstag, als auch Sonntags in Einsatz ist. Wenn einer topfit ist, dann kann sogar noch ein dritter Einsatz am Sonntag Morgen dazu kommen“, schildert Greubel den Wochenend-Alltag seiner Kollegen.

Doch über welche Eigenschaften sollte jemand verfügen, der eine Betätigung als Schiedsrichter anstrebt ? „Ganz wichtig ist viel Idealismus, dazu Freude an der Sache und Spaß am Fußballsport“,
fasst der Kreisschiedsrichterobmann die wichtigsten Voraussetzungen für den Dienst an der Pfeife zusammen. In einer Schulung mit insgesamt acht Lehrabenden werden die Bewerber, die mindestens 14 Jahre alt sein müssen, intensiv auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereitet. Nach dem Lehrgang erfolgt eine abschließende schriftliche Regelkunde-Prüfung. Auch eine gewisse körperliche Fitness wird von den zukünftigen Referees verlangt, doch der 1000 Meter-Lauf, der in 14 Minuten absolviert werden muss, sollte kein allzu großes Problem darstellen. Die Betreuung der Neu-Schiedsrichter endet allerdings nicht mit der bestandenen Prüfung. „Zunächst einmal werden alle Neulinge bei den Spielen der U 13 eingesetzt und langsam an die Spiele bei den Senioren herangeführt. Außerdem wird unseren jugendlichen Schiedsrichtern ein sogenannter Pate zur Seite gestellt, der sie betreut und ihnen Tipps gibt“, berichtet Greubel über die ersten Schritte als Unparteiischer.

Reichtümer wird ein Schiedsrichter, der in den regionalen Klassen aktiv ist, zwar nicht anhäufen können, doch immerhin wird die Leitung eines Junioren-Spiels mit einem Betrag zwischen 10 und 15 Euro entlohnt. Für ein Match bei den Senioren werden 20 Euro ausbezahlt, hinzu kommen die Fahrtkosten, die mit 30 Cent per Kilometer abgerechnet werden. Als besonderes Privileg dürfen die Schiedsrichter alle Fußballspiele im Bereich des DFB kostenlos besuchen. Neben der Erstausstattung, die von Seiten des BFV gestellt wird, lockt zudem auch eine mögliche Karriere, die bis in den Profibereich führen kann. Mit dem Großwelzheimer Simon Marx pfeift der derzeit höchst dotierte Schiedsrichter vom bayerischen Untermain in der Regionalliga und steht zudem in der dritten Liga als Schiedsrichter-Assistent an der Linie.

Freuen würde sich Reinhold Greubel, wenn er zu den beiden Neulings-Schulungen, die in den kommenden Wochen von den Schiedsrichtergruppen Kahl bzw. Aschaffenburg/Miltenberg abgehalten werden, möglichst viele neue Gesichter begrüßen könnte: „Wir brauchen jeden einzelnen Schiedsrichter, denn ohne uns kann kein Fußballspiel statt finden. Besonders würde es mich freuen, wenn junge Mädchen oder Frauen den Weg zu uns finden würden.“ - Jörg Albert

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„Wir haben vor Oberbessenbach Respekt, aber keine Angst“

FSV Hessenthal/Mespelbrunn: Trainer Hermann Geis setzt voll auf die einheimische Jugend

Ein echtes Derby steht am kommenden Sonntag für den FSV Hessenthal/Mespelbrunn in der Fußball A-Klasse Aschaffenburg 3 auf dem Programm, wenn der benachbarte FC Oberbessenbach seine Visitenkarte abgibt. Die Mannschaft von Trainer Hermann Geis konnte in den ersten fünf Saisonspielen bislang mehr als überzeugen, während Oberbessenbach mit nur zwei Punkten auf dem vorletzten Platz in der Tabelle steht. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit Geis über die derzeitige Situation beim FSV Hessenthal/Mespelbrunn und das bevorstehende Derby gegen Oberbessenbach.

Herr Geis, nach den ersten fünf Spielen steht der FSV Hessenthal/Mespelbrunn mit zehn Punkten auf der Habenseite in der Spitzengruppe der A-Klasse 3. Sind sie mit dem bisherigen Saisonauftakt zufrieden ? -

Ja, ich bin mit dem Auftakt auf jeden Fall zufrieden. Wenn man aus den ersten fünf Spielen, von denen wir noch drei Partien auswärts bestreiten mussten, zehn Punkte holt, dann muss man einfach zufrieden sein. Was allerdings nicht gepasst hat, war unser letzter Auftritt in Soden. Im Gegensatz zum TSV Soden waren wir mit dem Kopf nicht auf dem Platz und standen total neben uns. Jetzt müssen wir halt gegen Oberbessenbach die verlorenen Punkte wieder wettmachen.

Hessenthal/Mespelbrunn hat noch vor zwei Jahren in der B-Klasse gekickt, mittlerweile spielt ihre Mannschaft in der A-Klasse eine gute Rolle. Was hat sich in den beiden letzten Jahren verändert ?

In der B-Klasse habe ich den FSV noch nicht trainiert, daher kann ich mich dazu auch nicht äußern. Zum einen haben wir nach dem Aufstieg einige junge einheimische Spieler wieder zurückgeholt, zum anderen hat sich innerhalb der Mannschaft eine echte Kameradschaft geformt. Des weiteren rücken in den nächsten Jahren stetig gute Juniorenspieler aus der JFG Elsavatal zu uns nach. Dementsprechend ist natürlich auch unser Konzept ausgerichtet, dass wir mit jungen Spielern aus Hessenthal, Mespelbrunn und der näheren Umgebung erfolgreich agieren und keine teuren Spieler von außerhalb zu uns holen wollen.

Wie lauten die mittel- und langfristigen Ziele beim FSV Hessenthal/Mespelbrunn ? Ist der Aufstieg in die Kreisklasse derzeit ein Thema ?

Man muss auf jeden Fall realistisch bleiben. Wir wollen momentan den Schwung aus den ersten Spielen mitnehmen und versuchen uns in den vorderen Regionen der Tabelle zu etablieren. Der Aufstieg ist in diesem Jahr aber kein ernsthaftes Thema bei uns. Für die nächsten zwei bis drei Jahre ist es allerdings schon unser Ziel, dass wir eine Klasse höher spielen wollen.

Am kommenden Wochenende steht das Derby gegen FC Oberbessenbach an. Was rechnen sie sich für diese Begegnung aus ?

Es ist ja bekannt, dass Derbies ihre eigenen Gesetze haben. Wir lassen uns daher auch auf keinen Fall vom derzeitigen Tabellenstand der Oberbessenbacher täuschen und erwarten eine kampfstarke Truppe mit vielen routinierten Spielern. Nach meiner Meinung ist der Ausgang des Spiels völlig offen. Wir haben zwar vor Oberbessenbach Respekt, aber keine Angst.

Mit welcher Platzierung wären sie am Ende zufrieden und welche Mannschaften spielen nach ihrer Ansicht in der A-Klasse 3 um den Aufstieg in die Kreisklasse mit ?

Wenn wir uns mit unserer jungen Truppe unter den ersten fünf Mannschaften einreihen können, dann wäre das eine Supersache. Was die Meisterschaft betrifft, denke ich, dass es wohl die SG Eichelsbach/Sommerau und die Spielvereinigung Roßbach unter sich ausmachen werden.

Steckbrief Hermann Geis
Alter: 57
Familienstand: verheiratet
Beruf: Bankkaufmann
Wohnort: Straßbessenbach
bisherige Vereine als Spieler: Eintracht Straßbessenbach, TSV Keilberg
bisherige Vereine als Trainer: Eintracht Straßbessenbach, FC Hösbach, VfR Großostheim, FC Laufach (Co-Trainer), Alemannia Haibach (Co-Trainer), JFG Bessenbachtal, Spvgg Hessenthal/Mespelbrunn
Saisonziel: unter die ersten Fünf

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Röllbach scheitert nur knapp an den Würzburger Kickers

TuS Röllbach – Kickers Würzburg 1:2 (0:0)

Das auch in der Bezirksliga und insbesondere beim TuS Röllbach ein guter Fußball gespielt wird, musste der Landesligist Kickers Würzburg am gestrigen Mittwoch feststellen. Die Kickers erwischten zwar den besseren Start und erarbeiteten sich in den ersten Minuten eine leichte optische Überlegenheit, doch die Truppe von Mark Steenken hielt mit viel Einsatz dagegen und machte so die spielerische Überlegenheit der Würzburger wett. Erst in der 23. Minute verzeichneten die Rothosen die erste Großchance, als der junge Nicolas Wirsching aus kurzer Distanz am Röllbacher Keeper Erich Giesbrecht scheiterte. Mit zunehmender Spieldauer übernahm der TuS das Kommando auf dem Platz und schickte durch Maximilian Schreck (31.), Florian Grimm (36.) und Fabian Wolf (42.) erste Warnschüsse in Richtung des ehemaligen Keepers von Waldhof Mannheim, Daniel Tsiflidis. Auf der Gegenseite parierte Giesbrecht in der 45. Minute einen 16 Meter-Schuss von Zimin.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel musste Röllbach jedoch die Führung der Gäste hinnehmen, als die TuS-Mauer einen Freistoß von Zimin, unhaltbar für Keeper Giesbrecht, in den eigenen Kasten abfälschte. Die Steenken-Elf bestimmte aber weiterhin die Begegnung und erzielte durch eine Direktabnahme von Schreck in der 56. Minute den Ausgleich. „Alexander Grimm hatte dann in der 85. Minute den Siegtreffer auf dem Fuß, als er alleine auf den Kickers-Torhüter zulief und den Torwart anschoss“, berichtete der Röllbacher Pressesprecher Siegbert Buhleier. Nur drei Minuten später war es dann erneut Sergej Zimin, der den wacker kämpfenden Röllbachern den Todesstoß verpasste. „Der Sieg für die Gäste war sehr glücklich. Speziell die zweite Halbzeit haben wir klar dominiert“, stellte Buhleier seiner Mannschaft ein Lob aus. - Tore: 0:1 Zimin (47.), 1:1 Schreck (56.), 1:2 Zimin (88.). - SR: Marx (Großwelzheim). - Zuschauer: 150.

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Hausen trennt sich von Trainer Hahn

Der Kreisklassist Sportfreunde Hausen hat sich aufgrund der derzeitigen sportlichen Situation von Trainer Steffen Hahn getrennt. Zunächst werden die Sportfreunde von Klaus Völker trainiert.

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Dürrezeit am bayerischen Untermain

Regional-Fußball: Aus dem Raum Aschaffenburg und Miltenberg spielen deutlich weniger Vereine auf Bezirksebene als früher

Es ist die Fußball-Saison 1998/1999. Während in der Fußball Landesliga Nord der FSV Teutonia Obernau um den Klassenerhalt kämpft, wird die Bezirksoberliga Unterfranken gleich von fünf Untermain-Vereinen dominiert. In der Endabrechnung läuft schließlich Viktoria Kahl vor Alemannia Haibach, Eintracht Straßbessenbach, dem SV Erlenbach und dem TSV Pflaumheim über die Ziellinie ein. Zudem spielen noch der FC Laufach und der FC Bürgstadt in der höchsten unterfränkischen Fußball-Klassse. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in der damaligen Bezirksliga West. Immerhin elf von 16 Vereinen kommen vom bayerischen Untermain, mit dem Meister Eintracht Leidersbach rückt ein weiterer Verein in die BOL nach.

Doch wie sieht die Realität in der aktuellen Saison 2010/2011 aus ? Mit Kahl und Haibach halten sich zwar seit vielen Jahren zwei Aschaffenburger Vertreter wacker in der Landesliga, doch bereits in der Bezirksoberliga ist der SV Erlenbach allein auf weiter Flur. Auch in die Bezirksliga 1, die insgesamt 16 Vereine umfasst, entsendet der Fußball-Kreis Aschaffenburg mittlerweile nur noch acht Vertreter. Doch wo liegen die Ursachen für die schwächelnden Untermain-Fußballer ? Hat die Qualität der einheimischen Mannschaften nachgelassen oder sind die Kicker aus dem Rest von Unterfranken einfach nur stärker geworden ?

„Ich denke, dass es mehrere Faktoren für diese Entwicklung gibt“, sieht der Trainer des Landesligisten Alemannia Haibach, Jogi Hufgard, der schon Obernau und Erlenbach in die nordbayerische Landesliga geführt hat, verschiedene Ursachen für den Negativ-Trend: „Zum einen stehen uns insgesamt immer weniger gute Fußballer zur Verfügung, wobei natürlich zunächst einmal Bayern Alzenau und die Viktoria versuchen, die stärksten Spieler zu verpflichten. Außerdem spielt auch unsere geographische Nähe zu Hessen eine entscheidende Rolle. Während die Untermain-Vereine in der Landesliga Nord und in der Bezirksoberliga sehr weite Anfahrtswege zu fast jedem Auswärtsspiel haben, liegen die Vereine in Hessen viel dichter zusammen. Da steht natürlich für den einzelnen Spieler der zeitliche Aufwand und die finanzielle Gegenleistung in einem wesentlich besseren Verhältnis.“



Kein Bild mehr mit Seltenheitswert: Während der TSV Uettingen über den Aufstieg in die BOL jubelt, können die Spieler des Untermain-Bezirksligisten TuS Röllbach nur zuschauen.

Das die benachbarten hessischen Vereine offenbar auch finanzkräftiger als die einheimischen Mannschaften sind, kann der Fußball-Abteilungsleiter des Bezirkligisten BSC Schweinheim, Wolfgang Zang, nur bestätigen: „Wenn man Gespräche mit Spielern aus Hessen führt, dann kann einem richtig schwindelig werden, welche Zahlen da manchmal genannt werden.“ Daher wollen Zang und der BSC auch in Zukunft auf die effektivste Lösung setzen, nämlich die Förderung der eigenen Nachwuchsarbeit. „Wir sind vor vier Jahren mit einheimischen Schweinheimer Spielern wie Andi Ullrich und Patrick Ostheimer in die Bezirksoberliga aufgestiegen und würden mit unseren eigenen Spielern notfalls auch wieder in die Kreisliga gehen. Finanzielle Wagnisse gibt es in Schweinheim auf jeden Fall nicht“, betont Wolfgang Zang.

Mehr Unterstützung aus der hiesigen Region wünscht sich auch der letzte verbliebene Bezirksoberligist vom bayerischen Untermain, der SV Erlenbach. „Wir wünschen uns sehnlichst, dass noch mindestens ein oder zwei weitere Vereine aus unserem Bereich in die BOL aufsteigen. Ich bin mir sicher, dass sich Vereine wie Röllbach oder Elsenfeld in der Bezirksoberliga halten können“, setzt Peter Rittger, Sportvorstand beim SVE, seine Hoffnung auf die lokalen Mitstreiter. Das die Erlenbacher den Ligakonkurrenten, die vornehmlich in der Nähe von Würzburg und Schweinfurt beheimatet sind, ein Dorn im Auge sind, glaubt auch Rittger: „Man merkt ganz deutlich, dass wir unbeliebt sind, weil die Fahrten nach Erlenbach am weitesten sind.“ Eine Erklärung für die derzeitige Dominanz der Fußball-Kreise Würzburg, Schweinfut und Rhön hat Rittger auch nicht: „ Ich glaube eher, dass es eine zufällige Entwicklung der letzten Jahre ist.“

An Zufälle mag Manfred Schoch, sportlicher Leiter beim jetzigen Kreisklassisten TuS Leider, indes nicht glauben: „Es ist für mich ganz klar, dass die Würzburger Vereine in der Bezirksliga zusammenhalten. Gerade in den letzten vier, fünf Spielen der Saison haben wir es immer deutlich gemerkt, wie versucht wird, dass die richtigen Vereine die notwendigen Punkte bekommen.“ Schoch, der sich mit seinen Leiderern bis zur Saison 2008/2009 sieben Jahren in der Bezirksliga hielt und auch wieder die Rückkehr in diese Klasse anstrebt, ist selbst ratlos, was die Misere der Aschaffenburger Vereine angeht: „Es ist einfach verrückt, wie sich das in den letzten Jahren entwickelt hat. Unsere Mannschaften sind bestimmt nicht schlechter wie der Rest Unterfrankens. Gerade die Aschaffenburger Kreisliga ist nach meiner Ansicht sehr stark besetzt, daher kann ich es nicht nachvollziehen, warum wir überregional mittlerweile so schwach vertreten sind.“

Spekulationen, wonach diese Entwicklung von den Würzburger Verbandsoberen, aus Solidarität zu den eigenen Vereinen, gezielt gesteuert wurde, weist der Aschaffenburger Kreisspielleiter Dieter Carl scharf zurück: „Das ist völliger Blödsinn. Ich wüßte gar nicht, wie die Funktionäre derart Einfluß nehmen könnten.“ Zumindest einen Erklärungsansatz hat Dieter Carl parat: „Dadurch, dass es in Würzburg und Umgebung mehrere Bayern- und Landesligisten gibt, fallen immer wieder gute Spieler, die bei den höherklassigen Vereine den Sprung nicht packen, für die anderen Mannschaften ab.“ Auch die Situation in der Bezirksliga kann Carl logisch nachvollziehen: „Bis zur Saison 2004/2005 gab es noch drei Bezirksligen. Dadurch waren unsere Vereine in der West-Gruppe natürlich viel besser vertreten. Außerdem gibt es im Würzburger und Main-Spessart Bereich zwei Kreisligen, so dass derzeit immer zwei Clubs aus dieser Gegend und nur ein Aschaffenburger Verein in die Bezirkliga 1 aufsteigt.“ Doch ist die derzeitige Situation für den Chef unseres Fußball-Kreises befriedigend ? „Nein, während wir in der Bezirksliga mit acht Vereinen noch gut vertreten sind, passt das Verhältnis in der BOL nicht. Ich würde mir auch noch zwei bis drei Vereine aus unserem Kreis in der Bezirksoberliga wünschen.“

So könnte doch der Fußball-Gott doch folgendes Szenario für unsere Untermain-Kicker am Ende der Saison 2010/2011 schreiben. Alzenau und die Viktoria kehren in die Regional- bzw. Hessenliga zurück. Haibach packt über die Relegation den Sprung in die Bayernliga, Kahl und Erlenbach schaffen in der Landes- bzw. Bezirksoberliga locker den Klassenerhalt. Mit Röllbach und Keilberg steigen zwei Bezirksligisten in die BOL auf, während kein Aschaffenburger Verein in die Kreisliga absteigt. Zudem schafft neben dem Meister TSV Pflaumheim der Zweitplatzierte der Kreisliga Aschaffenburg, der VfL Mönchberg, den Aufstieg in die Bezirksliga. Immerhin darf man ja noch träumen... - Jörg Albert

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Kickers Würzburg in Röllbach zu Gast

Der TuS Röllbach trifft in der ersten Runde des unterfränkischen Toto-Pokals am kommenden Mittwoch um 17:45 Uhr in Röllbach auf den Landesligisten Kickers Würzburg. Der SV Alemannia Haibach muss bei den Freien Turnern in Schweinfurt antreten.

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Spielverlegung

Das Spiel in der A-Klasse 5 zwischen dem TSV Amorbach II und dem VFB Eichenbühl wurde auf den 08.09.10 verlegt. Spielbeginn ist 18.30 Uhr.

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An den beiden kommenden Spieltagen bin ich leider wegen anderweitigen Terminen verhindert und kann daher nicht aktuell über die Bezirksliga berichten. Ab dem 1. September können sie auf meiner Homepage wieder die neuesten Informationen zum regionalen Fußball nachlesen.

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In der Rubrik Bilder sind zahlreiche neue Bilder eingestellt. Weitere Bilder folgen in Kürze.

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Heimniederlage für Haibacher Reserve

Eine 1:2 Heimniederlage musste der SV Alemannia Haibach II am zweiten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken, Gruppe 1, gegen den TSV Amorbach hinnehmen. Nachdem Schwab (30.) die Abteistädter in Führung gebracht hatte, glich Eck (34.) noch vor dem Halbzeitpfiff aus. In der Schlussminute gelang Islam Seren der entscheidende 2:1 Siegtreffer für den TSV Amorbach

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Die Vorschau zum Spiel TSV Lohr - TuS Röllbach können sie unter dem Button "Bezirksliga" lesen.

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„Keine menschliche Entscheidung“

SV Faulbach: Zu spät eingereichtes Schreiben verhinderte den Start in der A-Klasse. -

Nach zehn Jahren Spielgemeinschaft zwischen dem SV Faulbach und den Sportfreunden Breitenbrunn trennten sich die beiden Vereine zum Ende der vergangenen Saison wieder und gehen fortan getrennte Wege. Nachdem die SG Faulbach/Breitenbrunn zwischenzeitlich sogar in die Kreisklasse aufgestiegen war, müssen beide Vereine heuer wieder in der B-Klasse 5 beginnen und prallen nun sogar als direkte Konkurrenten im Aufstiegskampf aufeinander. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit dem ersten Vorsitzenden des SV Faulbach, Peter Görl, über die Hintergründe der Trennung und die Aussichten für die neue Saison.

Herr Görl, was waren die ausschlaggebenden Gründe, dass sich die Spielgemeinschaft Faulbach/Breitenbrunn nach zehn Jahren wieder getrennt hat ?

Die Kooperation zwischen den beiden Vereinen hat sich im Laufe der Jahre abgenutzt. Es gab verschiedene Punkte, die letztlich für die Trennung ausschlaggebend waren. Zum Beispiel mussten die beiden Hauptvereine die SG finanzieren, aber nur bei einem Verein fand jeweils ein entsprechender Spielbetrieb statt. Nach meiner persönlichen Meinung wäre von Anfang an eine Fusion zwischen dem SV Faulbach und den Sportfreunden Breitenbrunn sinnvoll gewesen.

Als die Spielgemeinschaft gegründet wurde, hatten beide Vereine mit erheblichen personellen Probleme zu kämpfen. Woher kommt nun das Personal, dass beide Mannschaften wieder getrennt antreten können ?

Aus Sicht des SV Faulbach kann ich sagen, dass bei uns im Laufe der Zeit entsprechend viele Juniorenspieler nachgerückt sind. Daher haben wir in dieser Saison keine personellen Probleme und können zwei aktive Mannschaften stellen. Zu der personellen Situation in Breitenbrunn kann ich leider nichts sagen.

Eigentlich hätte ein Verein der ehemaligen Spielgemeinschaft in der A-Klasse antreten können. Warum treten sowohl Breitenbrunn und auch Faulbach nun in der B-Klasse an ?

Letztendlich war eine Formalie entscheidend, dass auch wir in der B-Klasse neu beginnen müssen. Die interne Abstimmung innerhalb der SG hatte klar ergeben, dass Faulbach künftig in der A-Klasse und Breitenbrunn in der B-Klasse spielt. Der entsprechende Antrag von unserer Seite ging aber leider um ein paar Tage zu spät beim Bayerischen Fußball-Verband in München ein, so das wir auch in die B-Klasse eingestuft wurden. Obwohl wir gegen diese Entscheidung Beschwerde eingelegt haben und sich der Rechtsausschuss nochmals damit befasst hat, gab es keine kulante Entscheidung zu unseren Gunsten. Ich bin von den Verantwortlichen beim BFV persönlich sehr enttäuscht und halte es für keine menschliche Entscheidung, dass wir in der B-Klasse antreten müssen.

Faulbach zählt in der B-5 zu den Aufstiegs-Favoriten. Was trauen sie ihrer Mannschaft in dieser Runde zu ?

Wir wollen auf jeden Fall wieder in die A-Klasse aufzusteigen. Ich bin mir sicher, dass unsere Elf das notwendige Potenzial hat, um in der B-Klasse ganz vorne mitzuspielen.

Welche Mannschaften sehen sie als stärkste Konkurrenten im Aufstiegskampf ?

Den neuen Verein Zenit Wörth schätze ich sehr stark ein. Die Sportfreunde Breitenbrunn sehe ich dagegen nicht unbedingt als einen Kontrahenten im Kampf um die Spitzenplätze an.

Was sind die langfristigen Planungen in Faulbach ? In welcher Klasse will sich der SV etablieren ?

Zunächst einmal ist es unser Ziel, dass wir wieder in die A-Klasse aufsteigen. Außerdem wollen wir unsere einheimischen Faulbacher Spieler, die bei uns ausgebildet wurden und mittlerweile bei anderen Vereine spielen, wieder zurückholen und dadurch eine schlagkräftige Truppe aufbauen.

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Landesliga Nordbayern

Im Untermainderby der Fußball-Landesliga Nordbayern setzte sich der SV Alemannia Haibach am Mittwoch Abend vor rund 500 Zuschauern mit 3:1 gegen Viktoria Kahl durch.

           Der Haibacher Torjäger Marco Trapp jubelt über seinen Treffer zum 1:0

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Spielverlegung in der B-Klasse 5

Das Spiel zwischen dem SV Faulbach und dem FC Zenit Wörth wurde vom 15.08.2010 auf den 03.10.2010 verlegt.

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Die Berichte zur Bezirksliga können sie unter dem BZL-Button lesen.

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Die Vorschau zum Spiel TSV Rottendorf - TSV Lohr lesen sie unter dem Button der Bezirksliga.

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Amorbacher Pleite zum Saisonauftakt

Mit einer 1:2 Niederlage gegen den Post SV Sieboldshöhe startete der Fußball-Bezirksligist TSV Amorbach in die neue Fußball-Saison 2010/2011. Nachdem Thomas Endres (34.) die Abteistädter in Führung gebracht hatte, drehten Hemrich (65.) und Gärtner (70.) im zweiten Durchgang den Spieß für die Postler um. Trotz zweier Platzverweise für die Sieboldshöhe schaffte es der TSV am Ende nicht, noch wenigstens einen Punkt zu ergattern.

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Saisonstart in den regionalen Fußballklassen

Liebe Fußballfreunde,

endlich ist es wieder soweit, wenn am kommenden Wochenende der Ball  in den regionalen Fußballklassen wieder rollt. Da ich in der neuen Saison auch für die Berichterstattung des TSV Lohr zuständig bin, ist es mir aus zeitlichen Gründen leider nicht mehr möglich, auch über die neue A-Klasse 3 im Main-Echo zu berichten. Trotzdem werde ich versuchen, sie auch weiterhin topaktuell über die Geschehnisse rund um den Fußball am bayerischen Untermain auf dem Laufenden zu halten.

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01.08.2010

Liebe Besucher,

am 04. August 2010 erscheint die neue Main-Echo Sonderbeilage "Anpfiff". In der Sonderbeilage können sie alle aktuellen Aufgebote und Neuigkeiten zu den regionalen Fußball-Mannschaften nachlesen. Unter anderem erwartet sie auch eine Story zu der "Millionentruppe der TSG Kälberau", den "goldenen Jahren des SV Erlenbach" und eine Geschichte zum neuen Verein FC Zenit Wörth 08. Diese Geschichten können sie ab sofort auch im "Archiv" nachlesen.

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21.07.2010

Umbruch bei Türk Wörth

Einen gewaltigen Umbruch gab es in der Sommerpause beim Kreisklassenabsteiger Türk TSK Wörth. Mit Ali Kaynar und Murat Topcu verpflichteten die Türken zwei neue Trainer, zudem verließen gleich 17 Spieler den Verein. Im Gegenzug konnten die Wörther 18 neue Spieler verpflichten. Mit einem Durchschnittsalter von rund 21 Jahren tritt somit in der neuen Saison eine blutjunge türkische Mannschaft in der A-Klasse 5 an.

Zugänge:

Umut Göcken (Türk Erlenbach), Burak Gürpinar (TSV Seckmauern), Fatih Alici (FV Klingenberg), Abdullah Berberoglu ( VFB Eichenbühl), Ugur Aksoy (TSV Hainstadt), Cumhur Güzel (SV Erlenbach), Koray Kurum (SV Miltenberg), Halis Dinc (TSV Seckmauern), Ünal Aksoy, Orkan Tarhan (beide Türk Breuberg), Ersin Günay (Teutonia Obernau), Murat Topcu (Reaktiviert), Ergin Kurt (FV Klingenberg), Recep Barutcu (Miltenberg), Ali Kaynar (SV Erlenbach), Can Acarbas (SV Erlenbach), Özkan Atasoy, Ünal Akyüz (beide Viktoria Mömlingen)

Abgänge:

Hakan Asena (FV Klingenberg), Muhammed Cinar, Mehmet Özpinar (beide Tuspo Obernburg), Erol Kurt ( TSV Neustadt), Ömer Kilinc (TSV Collenberg), Aytekin Sirin (TSV Seckmauern), Berkant Celikten, Ilbey Dinc (beide SV Hobbach), Cevat Kabadayi, Cihan Kabadayi, Erhan Avci (alle Türk Miltenberg), Cem Ikiz ( TSV Lützelswiebelsbach), Soner Yilmaz, Atilla Ayhan, Timur Özdemir, Salih Der (alle Ziel unbekannt), Mehmet Karakoc (Karriereende)
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15.07.2010

Starke Schneeberger verlangen dem TSV Amorbach alles ab

Landkreispokal: Der SV Erlenbach wird seiner Favoritenstellung gerecht - Dreierpack von Axel Klein

Auf zwei spannende Begegnungen im Halbfinale des Miltenberger Landkreispokals dürfen sich die einheimischen Fußballfans freuen. Nachdem sich der SV Erlenbach (2:1 in Mönchberg) und Elsava Elsenfeld (3:2 gegen Röllbach) durchgesetzt haben, treffen die beiden Traditionsvereine im Halbfinale direkt aufeinander. Der Kreisliga-Aufsteiger SV Altenbuch bezwang den Ligarivalen aus Richelbach im Elfmeterschießen und trifft nun auf den Bezirksligisten TSV Amorbach, der sich nur knapp im Derby gegen die Sportfreunde Schneeberg durchsetzen konnte.

VfL Mönchberg – SV Erlenbach 1:2
Der Kreisligist aus Mönchberg zeigte sich im ersten Durchgang leicht überlegen und verzeichnete die besseren Chancen. Allerdings brachte Hausdörfer erst in der 57. Minute seine Farben in Führung. „Danach wurden die Erlenbacher immer stärker und konnten bereits nur drei Minuten nach unserem Tor wieder den Ausgleich herstellen“, berichtete VfL-Sprecher Reinhold Schneider. Während beim Gastgeber in den letzten 15 Minuten die Kräfte nachließen, zog der SVE die Zügel an und erzielte durch Igor Stapf das Siegtor. „Insgesamt war der Sieg für die Gäste verdient“, gestand Schneider fair ein. - Tore: 1:0 Hausdörfer (57.), 1:1 Erten (60.), 1:2 Stapf (83.). - SR: Rust (Großlangheim). - Zuschauer: 100. - Rot: Specht (85., SVE, wg. grobem Foulspiel).

Zweikampf zwischen dem Mönchberger Michael Hausdörfer (rechts) und dem Erlenbacher Marc Baldringer (links).


Elsava Elsenfeld – TuS Röllbach 3:2
Im Duell der beiden Bezirksligisten drückte die Elsava in der ersten halben Stunde dem Spiel ihren Stempel auf und verzeichnete durch Wiesner (30.) und Rothenbach (37.) noch zwei Lattentreffer. Im Gegenzug musste Keeper Michael Fischer in der 44. Minute gegen Alexander Grimm in höchster Not retten. „Nach dem Wechsel machte Röllbach mächtig Druck und stand kurz vor dem Ausgleich. Insbesondere nach dem Anschlusstreffer durch Marco Wolf mussten wir in den letzten Minuten einige brenzlige Situationen überstehen“, fasste der zweite Vorsitzende der Elsava, Stefan Zengel, die Begegnung zusammen. - Tore: 1:0 Klein (18.), 2:0 Klein (32.), 2:1 A. Grimm (40.), 3:1 Klein (80.), 3:2 Wolf (82.). - SR: Noe (Mömbris). - Zuschauer: 150.

SV Richelbach – SV Altenbuch 1:1, 4:5 nach Elfmeterschießen
„Speziell in der ersten Halbzeit stand die Begegnung auf einem ganz schwachen Niveau“, berichtete der Pressesprecher des SV Richelbach, Alexander Dick. Auch im zweiten Durchgang boten die beiden Kreisligisten den Zuschauer zunächst nur fußballerische Magerkost, bevor Altenbuch in den letzten zwanzig Minuten die Begegnung durch zwei Riesenkonter hätte entscheiden können. Richelbach rettete sich in das Elfmeterschießen und zog letztendlich doch den Kürzeren. „Die Gäste haben verdient gewonnen. Unsere heutige Leistung ist sicher noch ausbaufähig“ so Dick weiter. - Tore: 0:1 Costa (52.), 1:1 Nortmann (54.). - SR: Greubel (Roßbach). - Zuschauer: 70. - Gelb-Rot: Wendt (85., SVR, wg. wiederholtem Foulspiel), Mahr (87., SVA, wg. wiederholtem Foulspiel).

TSV Amorbach - Sportfreunde Schneeberg 1:0
Der Pressesprecher der Abteistädter, Lars Heinlein, war mit der Leistung seiner Mannschaft im Derby gegen Schneeberg nicht unbedingt zufrieden: „Als Bezirksliga-Elf hätte ich gegenüber einem Kreisklassen-Aufsteiger mehr von unseren Jungs erwartet. Auch wenn wir heute nicht mit dem kompletten Kader angetreten sind.“ Schneeberg suchte sich vor allem über den Kampf den Weg in die Partie und hielt über weite Strecken sehr gut mit. In der Schlussphase waren die Sportfreunde dem Ausgleich äußerst nah. In der 87. Minute vergab zunächst Markus Loster eine Großchance aus kurzer Distanz, nur zwei Minuten später köpfte Marcel Lieske einen Ball an die Latte. - Tor: 1:0 Weigl (32.). - SR: Gürbüz (Röllbach). - Zuschauer: 150.
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12.07.2010

Neuzugänge bei Gencler Birligi Aschaffenburg

Zugänge: Birkan Yasak, Sükrü Doganyigit, Ahmet Doganyigit (alle TV Aschaffenburg), Recep Bulamacci (Griechenland), Osman Bulamacci, Murat Kara, Ömer Ozdemir (bisher vereinslos)

Abgänge: Cihan Gündogdu (Unterafferbach)

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12.07.2010

Neuzugänge beim VfR Nilkheim:

Zugänge: Marcel Antonica, Michele Asta, Andreas Kohl (alle Germania Unterafferbach), Adel Ben-Hassine (Olympia Eisenbach), Alexander Gebler (BSC Schweinheim), Hoa van Tran (Kickers Gailbach), Michael Schick (VfR Goldbach), Marco Sauer (Eintracht Leidersbach), Andreas Gollwitzer, Simon Schick (eigene Junioren), Martin Lischka (TuS Leider), Tobias Fauss (DJK Aschaffenburg), Francesco Tratani (Kickers Aschaffenburg), Sebastian Stößel (Germania Unterafferbach, Winterpause)

Abgänge: Berkan Öztop (TuS Leider), Julien Seitz, Udo Göllner (beide FSV Glattbach), Stefan Hock (Mosbach), Marco Fassler (FSV Feldkahl)

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12.07.2010

Neuzugänge beim TSV Soden

Zugänge: Patrick Honeycutt (TuS Leider), Claus Kuhn (DJK Hain), Christoph Lauth (SV Hörstein), Christopher Schmitt, Dennis Schmitt, Kevin Schmitt (alle eigene Junioren)

Abgänge: Christopher Steigerwald (TSV Rottenberg)

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12.07.2010

Neuzugänge bei der Tuspo Obernburg

Zugänge: Mehmet Özpinar, Muhammed Cinar (beide Türk Wörth), Erol Kurt (TSV Neustadt), Nikolai Gutsch, Yasin Kirez (beide Olympia Eisenbach), Daniel Spilger, Kevin Vignac, Marius Wienand, Dario Schulz, Johannes Schmitt (alle eigene Junioren). -

Abgänge: Marcel Müller, Maurice Neuwirth, Rahim Turhan (alle SV Erlenbach), Georg Gutsch (Viktoria Mömlingen), Jakob Gazembiler (Zenit Wörth), Patrick Wolf (TSV Hainstadt)

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11.07.2010

Neuzugänge beim TSV Ringheim:

Zugänge: Abgar Inci, Alexander Schäfer, Michael Winter, Maximilian Höfling, David Zahn (alle eigene Junioren)

Abgänge: Markus Hartmann (FC Wenigumstadt), Tolga Cakirman, Tarik Tuna (beide VfR Großostheim), Frank Schneider, Thomas Drescher (beide Karriere beendet)

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11.07.2010

Neuzugänge beim TSV Rothenbuch:

Zugänge: Simon Eich, Sebastian Dreßler (beide eigene Junioren), Selzuk Özkan (TuS Leider)

Abgänge: Daniel Bloier (TSV Wiesthal)

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10.07.2010

Neuzugänge bei Elsava Rück-Schippach:

Zugänge: Bastian Renz, Patrick Thiel, Marcel Grabensee, Johannes Till, Rene Adrian, (alle eigene A-Junioren), Stefan Geis, Michael Zengel (beide Elsava Elsenfeld, Winterpause), Stefan Kotschote, Thomas Waase (beide bisher Vereinslos), Nicolai Schmidt (Tuspo Obernburg)

Abgänge: Thomas Schwob (Elsava Elsenfeld)

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09.07.2010

Neuzugänge bei RW Weibersbrunn:

Zugänge: Bastian Schreck, Kevin Roth, Marcel Otter (alle JFG Bessenbachtal). -

Abgänge: David Salg (TSV Krausenbach), Simon Väth (Eintracht Leidersbach). -

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09.07.2009

Neuzugänge beim FC Südring:

Zugänge: Iskender Atasoy, Emre Sandikci (beide Viktoria Aschaffenburg), Onur Dörtoluk (Kickers Aschaffenburg), Nadir Aslan, Hosseyin (beide TV Aschaffenburg), Erkan Tashan (Breitenbrunn), Timo Reinfurt (TUS Leider), Thomas Herold (FC Oberafferbach), Mike Schmidt, Gökhan Bir (beide SV Damm), Alexander Hermann, Kadir Sandikci (beide Spvgg Roßbach), Sedat Beydili, Robert Runge (beide reaktiviert) Tom Urtel, Mucahid Oezdemir, Samet Guersoy (alle eigene Junioren). -

Abgänge: Kevin Teppich, Hans-Jürgen Braun (beide DJK Aschaffenburg), Michael Spajic (DJK Wenighösbach), Marcus Bramm (Teutonia Obernau), Elvis Ahmetovic (SV Dörnsteinbach), Shukrü (FC Unterafferbach), Tobias Steinke (Kickers Aschaffenburg), Cumhur Sahinkaya (Vatanspor Aschaffenburg). -

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09.07.2010

Neuzugänge beim FSV Hessenthal/SV Mespelbrunn:

Zugänge: Bastian Goldhammer, Max Noll, Julius Spieler (alle JFG Elsavatal), Daniel Neuberger (JFG Bessenbachtal), Michael Zindler (Eintracht Straßbessenbach), Jochen Gerlach (TSV Krausenbach). -

Abgänge: keine. -

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09.07.2010

Neuzugänge bei der Spvgg Grünmorsbach 

Zugänge: Andre Schuck (Kickers Gailbach), Marcel Schüssler, Jonas Willig (beide SV Stockstadt), Jonas Schöfer, Julian Domdey, Thorsten Baumann (alle Alemannia Haibach). -

Abgänge: Samded Civelek (Vatanspor Aschaffenburg), Markus Schäfer (Karriere beendet), Felix Kuhnhäuser (Hösbach Bahnhof). -

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09.07.2010

SC Schollbrunn zieht Top-Stürmer an Land

Mit dem ehemaligen Bayernliga-Spieler Zajo Desic verpflichtete der Fußball-Bezirksoberligist SC Schollbrunn einen weiteren hochkarätigen Neuzugang für die kommende Saison. Der 26-jährige Stürmer wechselt vom Kreisklassisten TV Marktheidenfeld zum SCS.

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07.07.2010

Neuzugänge bei der Spielvereinigung Roßbach:

Tekin Babayigit, David Drongowski (beide Viktoria Kahl), Marco Schuhmann (BSC Schweinheim), Yusuf Genc(Eintracht Leidersbach)

Abgänge: keine

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02.07.2010

Spielerkader des neuen Vereins FC Zenit Wörth 08 (www.fczenit.de):

Tor: Juri Sismencev;

Abwehr: Eugen Alberg, Alex Fritz, Alex Gabriel, Vjasceslav Janke, Niko Keibel, Waldemar Kinstler, Andrej Nowik, Vaceslav Vogel, Valeri Zitzer, Andreas Wildjajew;

Mittelfeld: Jakob Gazembiler, Anatoli Gettinger, Arthur Luther, Thomas Mustafaev, Christian Santos, Alex Schauermann, Konstantin Suslow, Angel Vasillev, Resat Telli;

Angriff: Michel Ballmann, Denis Buchholz, Vadim Buchholz, Juri Buss, Andreas Kiel, Roman Luther, Edgar Schwägler;

Trainer: Jorge Pincaro

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02.07.2010

Neuzugänge und Abgänge beim Kreisligisten TSV Pflaumheim:

Neuzugänge:  

Patrick Badowski (TSV Großheubach), Daniel Ballmann (Jugend Viktoria Aschaffenburg), Mustafa Boz (FC Viktoria Schaafheim), Simon Gebhardt (FC Viktoria Mömlingen), Florian Goldhammer (JFG Kickers Bachgau), Stefan Hock (USA / bis Oktober), Mesut Menekse (SV Erlenbach), Phil Sauerwein (JFG Kickers Bachgau), Steffen Seidel (JFG Kickers Bachgau)

Abgänge: 

Giovanni Accardi (Hassia Dieburg), Manuel Anjo (SV Hörstein), Thorsten Brönner(Karriereende), Martin Eichelsbacher (Karriereende), Tobias Hock (beruflich in München), Rene Rollmann (private Pause), Daniel Schadt (TSV Langstadt)

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02.07.2010

Neuzugänge und Abgänge beim Bezirksoberligisten SV Erlenbach:

Neuzugänge:

Alexander Staudt, Tino Orth, Fabian Neuberger, Can Acarbas, Manuel Lux, Eyyüp Erten (alle eigene Junioren), Marcel Müller, Maurice Neuwirth, Rahim Turhan (alle TSG Obernburg), Manuel Krämer, Manuel Baron (beide Viktoria Mömlingen), Baris Eren (FC Kleinwallstadt), Jens Wüst (SV Stockstadt)

Abgänge:

Carlo Rittger (Karriereende), Manuel Stein (Buchen), Andre Ullrich (Großheubach), Christos Patsiouras  (Viktoria Aschaffenburg), Mesut Menekese (TSV Pflaumheim), Tufan Gürpinar (TSV Krausenbach)
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26.06.2010

Neuzugänge beim Bezirksligisten Elsava Elsenfeld:

Manuel Rothenbach (zurück vom Auslandsaufenthalt), Björn Herges (SV Alemania Haibach), Maximilian Hofmann, Waldemar Wiesner (beide VfR Goldbach), Nils Giegerich, Markus Klug, Marcel Oberle, Richard Salzer, Tobias Schönig (alle eigene A-Junioren)

Abgänge:

Ralf Borst (Olympia Eisenbach, Winterpause), Benedict Stewen (Olympia Eisenbach, Winterpause), Osman Kücük (Türk FV Erlenbach), Tobias Gerlach (Studium), Fabian Retsch (FC Kleinwallstadt), Michael Zengel (SV Elsava Rück-Schippach)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------19.06.2010

Vorläufige Einteilung der Spielklassen im Fußballkreis Aschaffenburg:

Kreisliga

SV Altenbuch
FC Kickers Gailbach
VfR Goldbach
VfR Großostheim
SV Großwallstadt
TSV Heimbuchenthal
FC Laufach
SV Mechenhard
VfL Mönchberg
SpVgg Niedernberg
TSV Pflaumheim
SV Richelbach
Spfrd Sailauf
DJK-TSV Stadtprozelten
FC Unterafferbach
SpVgg Wintersbach

Kreisklasse 1

FC Eichenberg
FSV Feldkahl
SC Geiselbach
FSV Glattbach
FC Großwelzheim
DJK Hain
SpVgg Heigenbrücken
FC Hösbach
SV Vorwärts Kleinostheim
VfL Krombach
FSV Michelbach
FC Mömbris
SpVgg Rothengrund/Gunzenb.
SV Schöllkrippen
TV Wasserlos

Kreisklasse 2

DJK Aschaffenburg
FC Wenigumstadt
Spfrd Hausen
SV Hobbach
FC Kleinwallstadt
TSV Krausenbach
TuS Leider
Eintracht Leidersbach
FSV Obernau
SV Sulzbach
SV Stockstadt
SV Straßbessenbach
SG Strietwald
SV Vatan Spor Aschaffenburg
SV Waldaschaff

Kreisklasse 3

SG Breitendiel
FC Bürgstadt
TSV Collenberg
SV Erlenbach/Main II
Türk. FV Erlenbach
TSV Eschau
SC Freudenberg
TSV Großheubach
FC Heppdiel
SG Kleinheubach
FC Kirchzell
FC Mömlingen
TSV Röllfeld
Spfrd Schneeberg
FSV Wörth

A-Klasse 1

SV Albstadt
FV Brücken
SV Daxberg
SV Germania Dettingen II
SV Dörnsteinbach
FC Großwelzheim II
SV Hörstein
DJK Kahl
FC Viktoria Kahl II
TSG Kälberau
TSV Mainaschaff
SV Mensengesäß
FC Oberafferbach
SG Schimborn
TV Wasserlos II

A-Klasse 2

TV 1860 Aschaffenburg
TV Blankenbach
VfR Goldbach II
TSV Keilberg II
SV Königshofen
VfL Krombach II
FC Laudenbach
TSV Rottenberg
Spfrd Sailauf II
SV Schneppenbach
TSV Sommerkahl
SV Waldaschaff II
DJK Wenighösbach
SpVgg Westerngrund
SV Bavaria Wiesen

A-Klasse 3

Eichelsbach-Sommerau
Elsava Elsenfeld II
SV Gencler Birl. Aschaffenburg
SpVgg Grünmorsbach
FSV Hessenthal/Mespelbrunn
VfR Nilkheim
FC Oberbessenbach
TuSpo Obernburg
TSV Ringheim
TSV Rothenbuch
SpVgg Roßbach
SV Rück-Schippach
TSV Soden
FC Südring
RW Weibersbrunn

A-Klasse 4

SV Altenbuch II
DJK Aschaffenburg II
TV 1860 Aschaffenburg II
Türk. FV Erlenbach II
VfR Großostheim II
TSV Heimbuchenthal II
FC Kleinwallstadt II
TuS Leider II
FC Mömlingen II
SpVgg Niedernberg II
FSV Obernau II
TSV Pflaumheim II
BSC Schweinheim II
SG Strietwald II
SV Vatan Spor Aschaffenburg II

A-Klasse 5

TSV Amorbach II
TuS Dorfprozelten
VfB Eichenbühl
TSV Eisenbach
TSV Großheubach II
FV Klingenberg
FV Kickers Laudenbach
Miltenberger SV
Türk. FV Miltenberg
TSV Röllbach II
TV Rüdenau
Spfrd Schneeberg II
TSV Weckbach
SV Weilbach
Türk. TSC Wörth
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18.06.2010

Neueinteilung der Bezirksliga Unterfranken 1, Saison 2010/2011:

TSV Amorbach

Elsava Elsenfeld

TSV Keilberg

BSC Schweinheim

Alemannia Haibach II

Spvgg Hösbach-Bahnhof

TuS Röllbach

Germania Dettingen

FC Eibelstadt

TSV Güntersleben

TSV Lohr

SG Hettstadt

FC Kirchheim

TSV Rottendorf

Post SV Sieboldshöhe

Würzburger FV II

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11.06.2010

FC Zenit Wörth

Die Homepage des neu gegründeten Vereins FC Zenit Wörth 08 ist unter der Adresse www.fczenit.de  zu erreichen.

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11.06.2010

Nach der 0:1 Niederlage im Relegationsspiel gegen den FC Eibelstadt steigt der FV Karlstadt in die Kreisliga ab. Eibelstadt sicherte sich den letzten freien Platz in der Bezirksliga.

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06.06.2010

Dennis Ott hält den Wenigumstädter Sieg fest

Relegationsspiel: Foulelfmeter bringt die Entscheidung

Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisklasse: FC Wenigumstadt – Spvgg Roßbach 2:0 (1:0)

Klaus Rohmann vom Ausrichter Spielvereinigung Niedernberg hatte die passenden Worte für die Begegnung zwischen den beiden A-Klasse Vizemeistern FC Wenigumstadt und Spielvereinigung Roßbach parat: „Das Spiel hat unter den extremen Temperaturen gelitten.“ Bei brütender Hitze erwischten die Wenigumstädter den besseren Start und verzeichneten schon in der zweiten Minute die erste Großchance durch Mischel Vecchio. Bereits nach elf Spielminuten schlug es zum ersten Mal im Tor des Roßbacher Keepers Jakubis ein. Nachdem Mischel Vecchio nach einem langen Ball mit Jakubis zusammengeprallt war, hatte der Wenigumstädter Spielertrainer Ayadi keine Mühe, das runde Leder in das Netz der Spielvereinigung zu schieben. Im Anschluss zeigte sich Wenigumstadt zwar feldüberlegen, aber auch Roßbach hatte einige gute Einschussmöglichkeiten.



Nach dem Wechsel übernahm die Truppe von Gregor Galla das Kommando und übte mächtig Druck auf das Wenigumstädter Tor aus. Zunächst traf Dieter Krug in der 47. Minute nur die Latte, auch Jens Pawlik (54.) scheiterte an FC-Keeper Dennis Ott, dem zu diesem Zeitpunkt besten Spieler auf dem Platz. Die Vorentscheidung fiel in der 78. Minute, als Jakubis etwas übermotiviert Luciano Vecchio im Sechzehner zu Fall brachte. Mit dem sicher verwandelten Foulelfmeter durch Florian Sirsch qualifizierte sich der FC Wenigumstadt für das entscheidende Relegationsspiel gegen die Spielvereinigung Grünmorsbach (Mittwoch, 18:30 Uhr, in Südring), während Roßbach auch im kommenden Jahr in der A-Klasse spielt. - Jörg Albert

Stimmen zum Spiel:

Frank Kurz, Fußball-Abteilungsleiter beim FC Wenigumstadt: „Das frühe Tor durch unseren Spielertrainer Ayadi war natürlich ein sehr guter Auftakt für uns. In den 20 Minuten nach dem Wechsel hat uns Roßbach enorm unter Druck gesetzt, gerade in dieser Phase hat uns unser Keeper Dennis Ott das Unentschieden festgehalten.“

Jens Pawlik, Fußball-Abteilungsleiter bei der Spvgg Roßbach: „Ich denke, dass Wenigumstadt verdient gewonnen hat, weil sie, im Gegensatz zu uns, ihre Torchancen genutzt haben. Es war klar, dass es diejenige Mannschaft, die bei der Hitze das erste Tor macht, es leichter haben wird.“


Tore: 1:0 Ayadi (17.), 2:0 Sirsch (78., Foulelfmeter). - SR: Vonderschmitt (Hausen). - Zuschauer: 450 (in Niedernberg)

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06.06.2010

Ball klar vor der Torlinie - Die Pflaumheimer Volksseele kocht

Bezirksliga-Relegationsspiel: Fehlentscheidung des Schiedsrichter-Assistenten entscheidet die Begegnung – 600 Zuschauer in Krausenbach

Es war die 109. Spielminute im Relegationsspiel zwischen dem Bezirksliga-Dreizehnten FV Karlstadt und dem Vizemeister der Kreisliga Aschaffenburg, TSV Pflaumheim, welche die zahlreichen Pflaumheimer Fans völlig aus der Fassung brachte. Nachdem der Karlstädter Manuel Römlein die Kugel aus rund zwölf Metern an die Unterkante der Latte jagte, sprang der Ball klar vor die Torlinie. Was den Schiedsrichter-Assistenten trotzdem dazu bewegte, die Fahne zu heben und dem Unparteiischen Max Burlein ein Tor zu signalisieren, bleibt wohl sein Geheimnis. Mit dieser Tatsachen-Entscheidung kippte das ansonsten souverän leitende Schiedsrichter-Gespann die Begegnung zu Gunsten des FV Karlstadt, der nun am kommenden Donnerstag (18:30 Uhr, in Güntersleben) gegen den FC Eibelstadt um den letzten freien Platz in der Bezirksliga kämpft.



Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich auf dem Sportplatz des TSV Krausenbach, vor einer prächtigen Kulisse von rund 600 Zuschauern, eine in erster Linie von taktischen Zwängen geprägte Partie mit nur wenigen klaren Torchancen auf beiden Seiten. Die erste Großchance verzeichnete der TSV in der achten Minute, als Tobias Hock den Ball an die Latte des Karlstädter Gehäuses jagte. Auf Seiten des Bezirksligisten war es Torjäger Jörg Boreatti, der in der 21. Spielminute die Pflaumheimer Latte traf. Ansonsten neutralisierten sich die beiden Kontrahenten über weite Strecken der Begegnung, in erster Linie spielte sich die mit hohem kämpferischen Einsatz geführte Partie zwischen den beiden Strafräumen ab.

Das gleiche Bild bot sich den Zuschauern im zweiten Durchgang. Nachdem sich die Truppe von Harald Duhnke zu Beginn der zweiten Halbzeit ein leichtes optisches Übergewicht erkämpft hatte, hätte der TSV Pflaumheim vor allem in den letzten 15 Minuten das Spiel für sich entscheiden können. Insbesondere der eingewechselte Heiko Grimbs sorgte mit schnellen Vorstößen immer wieder für Gefahr vor dem Tor von FV-Keeper Christoph Keller.

Nachdem sich die meisten Zuschauer in der zweiten Hälfte der Verlängerung schon auf ein Elfmeterschießen eingestellt hatten, nutzte Manuel Römlein eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft des TSV und erzielte die Führung für Karlstadt. Der eingewechselte Severin Wagner erzielte gegen die sichtlich geschockten Pflaumheimer kurz vor dem Abpfiff den zweiten Treffer für die Zementstädter.

Stimmen zum Spiel:

Andreas Peter, Pressesprecher des TSV Pflaumheim: „Das Tor war meiner Meinung nach klar vor der Linie. Daher ist unser Ausscheiden auch absolut unglücklich, weil wir nach meiner Ansicht die stärkere Mannschaft waren. Wir hätten das Spiel am Ende der zweiten Halbzeit entscheiden müssen.“

Harald Duhnke, Trainer FV Karlstadt: „Es war heute ein Spiel auf Augenhöhe, allerdings hatten wir den größeren Druck wie die Pflaumheimer. Wir sind natürlich glücklich, dass wir gewonnen haben und hoffen, dass wir mit einem Sieg gegen Eibelstadt die Klasse halten können.“ - Jörg Albert



Tore: 0:1 Manuel Römlein (109.), 0:2 Severin Wagner (117.). - SR: Max Burlein (Abtswind). - Zuschauer: 600 (in Krausenbach). - Gelb-Rot: Tobias Hock (117., Pflaumheim, wg. Meckerns).

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04.06.2010

Die neue Homepage des FC Eichelsbach ist unter www.fc-eichelsbach.de zu erreichen.

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03.06.2010

TuS Röllbach nur im Elfmeterschießen zu bezwingen

Bezirksliga-Entscheidungsspiel: Steenken-Truppe mit unbändigem Willen – Harant und Wolf treffen zweimal

Entscheidungsspiel um den zweiten Platz in der Fußball Bezirksliga Unterfranken 1: TuS Röllbach – TSV Uettingen 2:2, 3:5 nach Elfmeterschießen

Dramatik, zwei gleichstarke Mannschaften und eine hervorragende Kulisse. Den 800 Zuschauern in Weibersbrunn wurde nahezu alles geboten, was man von einem Entscheidungsspiel erwarten kann. In der Regelspielzeit zeigten die beiden Anwärter auf die Bezirksliga-Vizemeisterschaft dem Publikum über weite Strecken allerdings nur fußballerische Magerkost. Die zerfahrene Begegnung war größtenteils von taktischen Zwängen und viel kämpferischen Einsatz auf beiden Seiten geprägt, so dass dem Publikum zunächst nur selten sauber vorgetragene Spielzüge und Strafraumszenen geboten wurden. Aus heiterem Himmel ging Uettingen dann in der 22. Minute in Führung. Nach einem schnell vorgetragenen Konter schob der Torjäger des TSV, Jonas Harant, den Ball überlegt am TuS-Keeper Karsten Kehl vorbei. Allerdings konnte sich die Elf von Marc Steenken auch auf Marco Wolf, den Torjäger in TuS-Reihen, verlassen. Kurz nach dem Seitenwechsel ließ der Routinier dem Uettinger Keeper Patrick Fischer mit einem Freistoß aus rund 20 Metern keine Chance. In der darauf folgenden Viertelstunde zeigte sich Röllbach feldüberlegen, klare Torchancen waren aber nicht zu verzeichnen. Wiederum Harant war es, der die Röllbacher sechs Minuten vor dem Ende mit seinem zweiten Treffer schockte. Allerdings rechnete die Truppe von Horst Gensler nicht mit dem unbändigem Willen der TuS-Kicker. In der ersten Minute der Nachspielzeit war es schließlich Wolf vorbehalten, aus kurzer Distanz zum vielumjubelten 2:2-Ausgleichstreffer einzuschieben. Unmittelbar vor dem Abpfiff hätte Alexander Grimm noch das 3:2 erzielen können, scheiterte aber an Fischer.



In der Verlängerung gestalteten die beiden Kontrahenten das Spiel offener und versuchten verstärkt eine Entscheidung herbeizuführen. Die beiden starken Keeper Karsten Kehl und Patrick Fischer gerieten zusehends in den Mittelpunkt und hatten mehrfach die Möglichkeit sich auszuzeichnen. Insbesondere Kehl rettete den TuS in das Elfmeterschießen, als er in der 117. Minute zunächst einen 16-Meter-Freistoß von Meckelein parierte und auch den Nachschuss von Scheller über die Linie lenkte. Im entscheidenden Elfmeterschießen verschoss auf Seiten der Röllbacher Björn Erhart seinen Strafstoß, während die Uettinger sich treffsicher zeigten und alle Elfmeter versenkten. Der TSV Uettingen spielt nun am kommenden Sonntag gegen den FC Augsfeld die Relegation um den Aufstieg in die Bezirksoberliga.



Stimmen zum Spiel:

Marc Steenken, Trainer TuS Röllbach: „Zunächst einmal muss ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen, weil sie über die gesamte Saison insgesamt dreimal zurückgekommen ist und ein tolle Moral bewiesen hat. Unser Hauptproblem war heute, dass mit Marco Wolf, Alexander und Florian Grimm drei Spieler am Ende stark angeschlagen waren und wir eigentlich nur noch mit acht Akteuren gespielt haben.“

Horst Gensler, Trainer TSV Uettingen: „Ich denke, dass wir im Elfmeterschießen zwar glücklich, aber letztendlich auch verdient gewonnen haben. Aus meiner Sicht war es sehr ärgerlich, dass wir in der Nachspielzeit noch den Ausgleich hinnehmen mussten. Ich hatte meine Mannschaft vor den Standardsituationen der Röllbacher gewarnt und prompt haben wir so zwei Tore kassiert. Mit der Saison sind wir hochzufrieden. Wir haben jetzt schon viel mehr erreicht, als wir uns erhofft hatten. “



Tore: 0:1 Harant (22.), 1:1 Wolf (48.), 1:2 Harant (84.), 2:2 Wolf (90.+1). - Elfmeterschießen: 0:1 Scheller, 1:1 Rohmann, 1:2 Fuchs, 2:2 Wolz, 2:3 Huller, Erhart verschießt, 2:4 Harant, 3:4 Schreck, 3:5 Engler. - SR: Manuel Steigerwald (Gräfendorf). - Zuschauer: 800 (in Weibersbrunn). -

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01.06.2010

„Wir müssen uns auf eine starke Mannschaft einstellen“

Relegationsspiel um den Verbleib/Aufstieg in die Bezirksliga Unterfranken 1: TSV Pflaumheim – FV Karlstadt (Samstag, 17 Uhr, in Karlstadt).

Mit dem TSV Pflaumheim nimmt eine Mannschaft an der Relegation zum Aufstieg in die Bezirksliga teil, die sich erst vor zwei Jahren aus der zweithöchsten unterfränkischen Spielklasse verabschieden musste. Der Vize-Meister der Fußball-Kreisliga Aschaffenburg trifft im ersten Relegationsspiel auf den Tabellen-Dreizehnten der Bezirksliga Unterfranken, den FV Karlstadt. Nach einer starken Runde, in der die Pflaumheimer nur der Spielvereinigung Hösbach-Bahnhof den Vortritt lassen mussten, strotzen die Kicker um Trainer Frank Fahle vor Selbstbewußtsein, wie Pressesprecher Andreas Peter berichtet: „Wir brauchen uns vor keiner Mannschaft zu verstecken und sind optimistisch, dass wir das Spiel gegen Karlstadt positiv gestalten können.“ Laut Peter will die Fahle-Elf dem FVK sein Spiel aufzwängen und hat den Wiederaufstieg als großes Ziel vor Augen: „Wir werden alles daran setzen, dass wir jetzt, da wir uns für die Relegation qualifiziert haben, auch wieder in die Bezirksliga zurückkehren können.“ Der langjährige Bezirksoberligist musste sich vor zwei Jahren in einem dramatischen Entscheidungsspiel der Elsava Elsenfeld nach Elfmeterschießen geschlagen geben und stieg in die Kreisliga ab.

Der FV Karlstadt rutschte erst nach dem letzten Bezirksliga-Spieltag auf den Relegationsplatz ab und durfte sich bei seinem Nachbarn SV Eußenheim bedanken, der die Main-Spessarter mit einem 4:1 Heimsieg in die Saisonverlängerung schickte. „In Eußenheim sind wir eher mit der jungen Garde aufgelaufen. Die Frage ist jetzt, ob wir dieses Konzept beibehalten oder auf erfahrenere Spieler setzen werden“, beschreibt der stellvertretende Sportvorstand der Karlstädter, Klaus Stadtmüller, die Überlegungen in Reihen des FVK. Mit Jörg Boreatti (23 Saisontore) verfügt die Elf von Harald Duhnke, der seinen Vorgänger Klaus Ehehalt kurz vor den Osterspieltagen ablöste, über einen brandgefährlichen Torjäger. Auch Steffen Lehofer, der in der vergangenen Runde achtmal in das gegnerische Netz traf, darf von den Abwehrrecken der Pflaumheimer nicht außer Acht gelassen werden. Stadtmüller ist sich den Qualitäten des TSV bewußt: „Wir müssen uns auf eine starke Mannschaft einstellen.“

Sowohl der TSV Pflaumheim, als auch der FV Karlstadt haben derzeit keine verletzten Spieler zu beklagen, so dass Frank Fahle und Harald Duhnke aus dem Vollen schöpfen und in Bestbesetzung antreten können. Der Sieger der Partie spielt gegen den Gewinner des zweiten Relegationsspiels FC Eibelstadt – TSV Erlabrunn um den letzten freien Platz in der Bezirksliga Unterfranken 1.

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01.06.2010

„Wir müssen an unsere Grenzen gehen, wenn wir gewinnen wollen“

Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisklasse: FC Wenigumstadt – Spvgg Roßbach (Samstag, 16 Uhr, in Niedernberg)

„Alles oder nichts“, so lautet das Motto, wenn die beiden Vize-Meister der Fußball A-Klasse Aschaffenburg 3, FC Wenigumstadt, und der A-4, Spielvereinigung Roßbach, aufeinander treffen. Wenigumstadt belegte in der Endabrechnung hinter dem FSV Obernau den Relegationsplatz und möchte, ebenso wie die Spielvereinigung Roßbach, den Wiederaufstieg in die Kreisklasse packen. Der sportliche Leiter des FCW, Frank Kurz, hofft, dass seine Elf die zuletzt starken Leistungen wiederholen kann: „Gerade nach der Niederlage gegen Ringheim hat unsere Mannschaft sehr stark gespielt und achtmal in Folge gewonnen.“ Insbesondere die Offensiv-Abteilung um Spielertrainer Luciano Vecchio und dessen Bruder Michel zeigte sich treffsicher und erzielte 43:6 Tore in den vergangenen acht Spielen. Trotzdem warnt Kurz davor, die Spielvereinigung auf die leichte Schulter zu nehmen: „Roßbach ist eine sehr erfahrene Truppe und wird von uns nicht unterschätzt werden.“ Respekt zollt auch der Fußball-Abteilungsleiter und Mittelfeldmotor der Roßbacher, Jens Pawlik, dem Relegationsgegner: „Ich sehe die Stärken von Wenigumstadt eindeutig in der Offensive, glaube aber auch, dass sie in der Abwehr anfällig sind. Trotzdem werden wir an unsere Grenzen gehen müssen, wenn wir sie schlagen wollen.“ Im Laufe der Saison war Roßbach den Sportfreunden Schneeberg über lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner, musste aber gegen Ende der Saison eine Schwächeperiode verkräften. Mit lediglich drei Siegen aus den zehn letzten Spielen gelang es der Truppe von Spielertrainer Gregor Galla am Ende trotzdem noch, sich mit drei Punkten Vorsprung auf Oberbessenbach den zweiten Platz zu sichern. Mit Pawlik (14 Tore), Dieter Krug (13) und Sylvester Oribhabor (9) verfügen auch die Roßbacher über drei Spieler, die jederzeit ein Spiel entscheiden können. Beide Mannschaften können in Bestbesetzung antreten und dürfen auf die Unterstützung von zahlreichen Fans hoffen. Der Sieger trifft am kommenden Mittwoch auf den Gewinner der Begegnung SV Sulzbach – Spvgg Grünmorsbach.

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01.06.2010

Röllbach will eine verrückte Saison krönen

Entscheidungsspiel um den zweiten Platz in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken 1: TuS Röllbach – TSV Uettingen (Donnerstag, 15 Uhr in Weibersbrunn)

Eine völlig verrückte Saison erlebt in dieser Runde der Fußball-Bezirksligist TuS Röllbach. Nachdem die Elf um Coach Marc Steenken einen katastrophalen Saisonstart, mit gerade einmal zwei Siegen aus 13 Spielen erlebte, folgte anschließend eine phänomenale Aufholjagd. In der Endabrechnung fanden sich die Röllbacher, punktgleich mit dem TSV Uettingen, auf dem zweiten Tabellenplatz wieder, der zu den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Bezirksoberliga berechtigt. Im direkten Vergleich musste sich der TuS in Uettingen mit 1:4 geschlagen geben, vor drei Wochen kam es dann zu einem denkwürdigen 4:4 Unentschieden im Rückspiel. „In dieser Begegnung haben wir die schlechteste Saisonleistung im Defensivbereich abgeliefert. Das wird so nicht mehr passieren“, ist sich Marc Steenken sicher, dass seine Abwehrspieler diesmal konzentrierter zu Werke gehen. Ein besonderes Augenmerk muss Röllbach auf den TSV-Angreifer Jonas Harant legen, der in der abgelaufenen Saison 19 Treffer erzielte. Der Uettinger Coach Horst Gensler, der den TSV bereits im achten Jahr trainiert, warnt vor allem vor den Spitzen des TuS um Ersoy Sepik, Marco Wolf und Alexander Grimm: „Röllbach hat seine Vorzüge sicher im Offensivbereich und tritt insgesamt sehr kompakt auf. Gerade bei Standardsituationen müssen wir hellwach sein.“ Auf die zuletzt gezeigte Auswärtsstärke setzt Steeken augenzwinkernd seine Hoffnungen: „Eigentlich sind wir froh, dass wir nicht zu Hause antreten müssen. Wir haben in den letzten acht Auswärtsbegegnungen kein Gegentor kassiert und 24 Treffer geschossen.“ Auf Seiten der Röllbacher fallen auf jeden Fall Maximilian Schreck und Arno Hofmann aus. Auch Alexander Grimm kann mit großer Wahrscheinlichkeit nicht auflaufen, ebenso steht hinter dem Einsatz von seinem Bruder Florian noch ein Fragezeichen. Uettingen kann dagegen derzeit keine angeschlagenen Akteure zu beklagen. Keine guten Erinnerungen dürfte der Austragungsort Weibersbrunn beim TSV und Horst Gensler hervorrufen. In der Saison 2002/2003 unterlag der damalige Vizemeister der Kreisliga Main-Spessart in der Relegation zur Bezirksliga der SG Strietwald mit 1:2. -  Jörg Albert

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31.05.2010

Meisterporträt Sportfreunde Schneeberg

Unter dem Button der A-4 können sie ein Meisterporträt zu den Sportfreunden Schneeberg lesen.

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31.05.2010

Raupach übernimmt Germania Dettingen

Mit Thomas Raupach übernimmt zur Saison 2010/2011 ein neuer Trainer den Fußball-Bezirksligisten Germania Dettingen. Der 39-jährige Raupach, der die Spielvereinigung Niedernberg von der A-Klasse in die Kreisklasse führte und anschließend bei der TSG Kälberau als Coach fungierte, tritt die Nachfolge von Ralf Wunderlich an. Wunderlich wechselt nach sieben Jahren in Dettingen zur neuen Saison zum Fußball-Landesligisten Viktoria Kahl.

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26.05.2010

Spielverlegung

Am letzten Spieltag, dem 30.05.10, findet das Spiel in der A 4 zwischen dem FC Oberbessenbach und dem TSV Rothenbuch um 13.00 Uhr statt. Das Spiel in der B 4 zwischen FC Oberbessenbach II und TSV Rothenbuch II beginnt um 15.00 Uhr.

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26.05.2010

Offenbacher Kickers zähmen die Gladbacher Fohlen

D-Junioren-Turnier Eschau: Borussia gelingt die Titelverteidigung nicht – 1500 Zuschauer an drei Turniertagen

Hochklassiger Juniorenfussball, eine perfekte Organisation und drei Tage Kaiserwetter. Vollauf zufrieden konnten die Verantwortlichen des TSV Eintracht Eschau mit der 41. Auflage des nationalen Pfingstturniers für D-Junioren Mannschaften sein. Rund 1500 Zuschauer an drei Turniertagen boten den Nachwuchskickern zudem einen tollen Rahmen. Hoch zufrieden war auch der Trainer der Offenbacher Kickers, Alexander Sticher, nachdem sich seine Mannschaft zum ersten Mal in die lange und mit zahlreichen großen Namen bestückte Liste der bisherigen Gewinner des Eschauer Pfingstturniers eingetragen hatte. „Ich denke, dass der Sieg für uns letztendlich in Ordnung geht. Aber auch die Gladbacher haben ein starkes Turnier gespielt und waren im Finale ein ebenbürtiger Gegner.“

Bereits in der Vorrunde waren der Regionalliga-Nachwuchs der Kickers und die kleinen Fohlen in ihren Gruppen sehr dominant und überzeugten, wie viele andere Mannschaften auch, durch Juniorenfussball auf hohem Niveau. Mit nur einem Gegentor und ohne Niederlage beendete der letztjährige Sieger Mönchengladbach seine Gruppenspiele vor dem Berliner Verein SC Borsigwalde. Eine überzeugende Leistung bot auch in diesem Jahr die Truppe des Gastgebers Eintracht Eschau, welche als JFG Untere Elsava angetreten war. Nach einem 1:0 Sieg über Mörfelden und einem Remis gegen Elsenfeld musste sich die JFG Untere Elsava nur knapp mit 0:1 den SC Borsigwalde geschlagen geben und verpasste so nur knapp den Einzug in die Zwischenrunde.

Sehr ausgeglichen präsentierten sich dagegen die Teilnehmer in der zweiten Vorrundengruppe. Nur dank des besseren Torverhältnisses setzte sich Viktoria Aschaffenburg als Gruppenerster gegenüber dem JFG Team Spessart und der JFG Kickers Bachgau durch. Die Bachgauer hätten in ihren letzten Spiel fast noch das Kunststück fertig gebracht, den FC Hilchenbach mit 8:1 zu schlagen. Da am Ende aber nur ein 7:1 Sieg auf dem Papier stand, verpassten die Kickers den Einzug in die Zwischenrunde lediglich um einen Treffer.

Für klare Verhältnisse sorgten auch die Offenbacher Kickers in ihrer Gruppe. Lediglich der Nordberliner SC schaffte es, einen Ball im Tor der Kickers unterzubringen und somit dem OFC ein 1:1 Remis abzuringen. Mit der weissrussischen Mannschaft von Witebsk packte es auch der Sieger von 2001, allerdings nur dank des besseren Torverhältnisses gegenüber dem Nordberliner SC, in die nächste Runde einzuziehen.

Relativ schnell kristallisierten sich auch in der Zwischenrunde die Endspielteilnehmer heraus. Nachdem Gladbach die Überraschungself der JFG Team Spessart mit 6:0 geschlagen hatte und Witebsk gegen das Team Spessart nicht über einen 2:0 Sieg hinaus kam, reichte den Fohlen gegen die Weissrussen ein torloses Remis, um den Einzug in das Finale perfekt zu machen. Auch Offenbach spielte im Rhein-Main-Duell gegen die Viktoria nur 0:0 Unentschieden, qualifizierte sich dann aber mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Borsigwalde für das Endspiel.

Gegen ein körperlich ausgelaugtes Team Spessart hatten die Nachwuchskicker von Viktoria Aschaffenburg keine Mühe, im Spiel um Platz fünf einen klaren 3:0 Sieg einzufahren. Nach zwei Treffern von Robin Heusser und einem Tor von Marius Groß sicherten sich die Viktorianer den fünften Platz im Gesamtklassement vor der JFG Team Spessart.

Auch für den klaren 3:1 Sieg im Spiel um Platz drei von Witebsk Weissrussland gegen den SC Borsigwalde waren die körperlichen Verhältnisse ausschlaggebend. Die Weissrussen, die im Durchschnitt gesehen, fast einen Kopf größer waren wie die technisch starken Berliner, lagen bereits zur Halbzeit durch zwei Tore von Nikita Ivanov in Front. Nachdem Witebsk durch einen 20-Meter-Freistoß von Mijeka Bely auf 3:0 erhöhte, gelang den Hauptstädtern durch Fryderyc Dudzinski lediglich noch der Anschlusstreffer.

In dem mit Spannung erwarteten Finale zwischen den Offenbacher Kickers und Mönchengladbach erarbeitete sich zunächst der OFC Feldvorteile und ließ die gefährlichen Gladbacher Angreifer kaum zum Zuge kommen. Lediglich in der achten Spielminute befand sich die Kickers-Defensive im Tiefschlaf, als der Borusse Onur Basyigit einen Flugkopfball nur knapp über das Gehäuse von OFC-Keeper Gabriel Kitzinger setzte. Umso überraschender ging der Titelverteidiger, zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff, in der 13. Minute mit 1:0 in Führung, als Batuhan Tasci einen platzierten Schuss aus knapp 16 Metern im Offenbacher Gehäuse versenkte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Kickers weiter den Druck und zwängten die Gladbacher regelrecht in ihrer Hälfte ein. Folgerichtig fiel in der 17. Minute der Ausgleich, als der Offenbacher Dennis Profumo mit einem Kopfball den Borussen-Keeper Nick Spehl überlupfte. Sowohl Spehl als auch sein Gegenüber Gabriel Kitzinger stellten im zweiten Durchgang ihr Können unter Beweis. Zunächst kratzte Spehl in der 22. Minute einen Kopfball von Onur Basyigit von der Linie. Im Gegenzug fischte Kitzinger einen 18-Meter-Freistoß aus dem Winkel. Trotz klarer Offenbacher Überlegenheit wurde das Endspiel nach 30 Minuten mit dem Endstand von 1:1 abgepfiffen. Im anschließenden Elfmeterschießen setzten sich die Kickers knapp mit 4:3 gegen die Borussen durch.





Ergebnisse vom Eschauer Pfingstturnier:

Vorrunde, Gruppe 1: SC Borsigwalde - Elsava Elsenfeld 0:0, JFG Untere Elsava - Elsava Elsenfeld 0:0, Borussia Mönchengladbach - SC Borsigwalde 2:1, SKV Mörfelden - JFG Untere Elsava 0:1, SKV Mörfelden - Borussia Mönchengladbach 0:5, SKV Mörfelden - Elsava Elsenfeld 1:0, SKV Mörfelden - SC Borsigwalde 0:1, Borussia Mönchengladbach - Elsava Elsenfeld 2:0, SC Borsigwalde - JFG Untere Elsava 1:0, JFG Untere Elsava - Borussia Mönchengladbach 0:3. - Tabelle: 1. Borussia Mönchengladbach, 12:1 Tore, 12 Punkte, 2. SC Borsigwalde, 3:2, 7, 3. JFG Untere Elsava, 1:4, 4, 4. SKV Mörfelden, 1:7, 3, 5. Elsava Elsenfeld, 0:3, 2. -

Vorrunde, Gruppe 2: VfR Bockenheim - JFG Team Spessart 0:2, JFG Kickers Bachgau - JFG Team Spessart 1:1, FC Hilchenbach - VfR Bockenheim 2:4, Viktoria Aschaffenburg - JFG Kickers Bachgau 4:0, FC Hilchenbach - Viktoria Aschaffenburg 2:2, Viktoria Aschaffenburg - VfR Bockenheim 0:1, JFG Team Spessart - Viktoria Aschaffenburg 0:2, JFG Kickers Bachgau - VfR Bockenheim 1:0, FC Hilchenbach - JFG Team Spessart 0:4, JFG Kickers Bachgau - FC Hilchenbach 7:1. - Tabelle: 1. Viktoria Aschaffenburg, 8:3 Tore, 7 Punkte, 2. JFG Team Spessart, 7:3, 7, 3. JFG Kickers Bachgau, 9:6, 7, 4. VfR Bockenheim, 5:5, 6, 5. FC Hilchenbach, 5:17, 1. -

Vorrunde, Gruppe 3: JFG Elsavatal - Nordberliner SC 0:2, Kickers Offenbach - JFG Elsavatal 5:0, Nordberliner SC - TSV Olympia Eisenbach 3:2, Witebsk Weißrussland - Kickers Offenbach 0:1, TSV Olympia Eisenbach - Witebsk Weißrussland 1:2, Kickers Offenbach - Nordberliner SC 1:1, Witebsk Weißrussland - Nordberliner SC 2:0, TSV Olympia Eisenbach - Kickers Offenbach 0:4, JFG Elsavatal - Witebsk Weißrussland 1:1, TSV Olympia Eisenbach - JFG Elsavatal 2:4
. - Tabelle: 1. Kickers Offenbach, 11:1 Tore, 11 Punkte, 2. Witebsk Weissrussland, 5:3, 7, 3. Nordberliner SC, 6:5, 7, 4. JFG Elsavatal, 5:10, 4, 5. TSV Olympia Eisenbach, 5:13, 0. -

Zwischenrunde, Gruppe 1: Borussia Mönchengladbach - JFG Team Spessart 6:0, Borussia Mönchengladbach - Witebsk Weißrussland 0:0, JFG Team Spessart - Witebsk Weißrussland 0:2. - Tabelle: 1. Borussia Mönchengladbach, 4 Punkte, 6:0 Tore, 2. Witebsk Weissrussland, 4, 2:0, 3. JFG Team Spessart, 0:8, 0. -
Zwischenrunde, Gruppe 2: Kickers Offenbach - Viktoria Aschaffenburg 0:0, Kickers Offenbach - SC Borsigwalde 3:0, Viktoria Aschaffenburg - SC Borsigwalde 2:3. - Tabelle: 1. Kickers Offenbach, 4 Punkte, 3:0 Tore, 2. SC Borsigwalde, 3, 3:5, 3. Viktoria Aschaffenburg, 1, 2:3. -

Platzierungsspiele: Spiel um Platz 5: Viktoria Aschaffenburg – JFG Team Spessart 3:0, Spiel um Platz 3: SC Borsigwalde – Witebsk Weissrussland 1:3, Endspiel: Kickers Offenbach – Borussia Mönchengladbach 1:1, 4:3 nach Elfmeterschießen. -

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19.05.2010

An den Gladbacher Fohlen führt kein Weg vorbei

D-Junioren Turnier Eschau: Borussia will den Titel verteidigen – zwei Berliner Teams am Start

Mit dem Nachwuchs des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ist der klare Favorit des traditonellen Pfingstturniers für D-Junioren-Mannschaften ausgemacht, das am kommenden Wochenende in Eschau ausgetragen wird. Bei der 41. Auflage der Veranstaltung haben sich neben Mönchengladbach auch die Junioren-Teams des Regionalligisten Kickers Offenbach und des Hessenligisten Viktoria Aschaffenburg angekündigt. Des weiteren wird auch die weissrussische Truppe aus Witebsk, die im Jahr 2001 den Siegerpokal mit nach Hause nehmen konnte, nach mehreren Jahren Abwesenheit wieder in Eschau an den Start gehen.

Mit nur einem Gegentreffer über den gesamten Turnierverlauf holte sich im vergangenen Jahr Borussia Mönchengladbach den Turniersieg und überzeugte die zahlreichen Zuschauer auch mit spielerischer Klasse. Die Truppe von Trainer Ralf Inderdohnen wurde vor dieser Saison altersbedingt zwar neu zusammengestellt, gilt aber trotzdem als klarer Favorit auf den Turniersieg. In der Vorrunde der Gruppe 1 treffen die kleinen Fohlen unter anderem auf den Berliner Verein SC Borsigwalde, der in der D-Junioren-Landesliga seine Pflichtspiele bestreitet. Die Hauptstädter nehmen in diesem Jahr zum ersten Mal in Eschau teil und werden ebenfalls als Kandidat für den Einzug in die Zwischenrunde hoch gehandelt. Eine starke Vorstellung lieferten im vergangenen Jahr die Gastgeber des TSV Eintracht Eschau ab. Derzeit führen die Eschauer, die als neu gegründete JFG Untere Elsava auflaufen werden, die Tabelle in der Kreisklasse an und dürften wiederum für so manche Überraschung gut sein.

Auch in der Gruppe 2 steht mit dem einheimischen Bezirksoberligisten SV Viktoria Aschaffenburg der klare Favorit fest. Neben dem SVA wird auch den Kreisligisten JFG Kickers Bachgau und FC Hilchenbach der Sprung in die Zwischenrunde zugetraut. Die beiden Kreisklasse-Mannschaften von der JFG Team Spessart und dem VfR Bockenheim ergänzen das Teilnehmerfeld und sind in der Außenseiter-Position zu sehen.

Ein interessantes Duell dürfen die Zuschauer in der Gruppe 3 zwischen den Kickers Offenbach und Witebsk Weissrussland erwarten. Die Kickers mussten im Laufe der Saison nur eine Niederlage gegen den Nachwuchs der Eintracht Frankfurt hinnehmen und belegen derzeit den zweiten Platz in ihrer Liga. Auch Witebsk präsentierte sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit guten Mannschaften im Spessart und verzeichnete im Jahr 2001 sogar einen Turniersieg. Mit dem Nordberliner SC debütiert neben den SC Borsigwalde eine weitere Mannschaft aus Berlin beim Eschauer Pfingstturnier. Auch die beiden Aschaffenburger Kreisligisten Olympia Eisenbach und JFG Elsavatal, welche die Gruppe 3 komplettieren, dürfen nicht unterschätzt werden.

Der Turnierbetrieb beginnt am Samstag, 22. Mai, um zwölf Uhr, ab 18 Uhr kommt es zu einem Einlagespiel der Eschauer Damenmannschaft. Der zweite Turniertag wird am Pfingstsonntag um 10:30 Uhr mit einem Freundschaftsspiel der E-Junioren eröffnet, ab 11:00 Uhr findet der Turnierbetrieb statt, bevor es um 18 Uhr zum Duell der Traditionsmannschaften kommt. Die Spiele der Zwischenrunde werden am Pfingstmontag um 10:30 Uhr angepfiffen, ab 14:00 beginnen die Finalbegegnungen. Jörg Albert

Gruppe 1: SKV Mörfelden, Borussia Mönchengladbach (Titelverteidiger), JFG Untere Elsava, SC Borsigwalde, Elsava Elsenfeld. - Gruppe 2: Viktoria Aschaffenburg, FC Hilchenbach, JFG Kickers Bachgau, VfR Bockenheim, JFG Team Spessart. - Gruppe 3: Kickers Offenbach, Witebsk Weißrussland, JFG Elsavatal, Olympia Eisenbach, Nordberliner SC. -

weitere Informationen auch im Internet unter www.tsv-eschau.de

Die Sieger der letzten 20 Jahre in Eschau:
1990: SV Werder Bremen
1991: SV Werder Bremen
1992: SKV Mörfelden
1993: Kreisauswahl Aschaffenburg
1994: Bayer Leverkusen
1995: Kreisauswahl Aschaffenburg
1996: Bayer Leverkusen
1997: Kreisauswahl Aschaffenburg
1998: VfB Stuttgart
1999: VfB Stuttgart
2000: Kreisauswahl Aschaffenburg
2001: Witebsk Weißrussland
2002: FC Schalke 04
2003: FC Schalke 04
2004: MSV Duisburg
2005: MSV Duisburg
2006: Viktoria Aschaffenburg
2007: JFG Vorspessart
2008: Viktoria Aschaffenburg
2009: Borussia Mönchengladbach

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18.05.2010

Pressemitteilung des SV Erlenbach:

Der SV Erlenbach hat sich am vergangenen Wochenende mit sofortiger Wirkung von U 19-Trainer und Spieler der ersten Mannschaft, Sven Unversucht, getrennt. Eine weitere Zusammenarbeit war für die Verantwortlichen des SVE unmöglich geworden, nachdem Sven Unversucht neben seiner verbindlichen Zusage dem SVE in der kommenden Saison als Spieler und Trainer zur Verfügung zu stehen, auch einem anderen Verein eine Zusage für die neue Saison gegeben hat.

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13.05.2010

Die Spielberichte können heute leider erst gegen 22:00 Uhr eingestellt werden.

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12.05.2010

Mittwochsspiel in der BZL:

Post SV Sieboldshöhe – TSV Amorbach 1:4

Obwohl die Abteistädter ihren etatmäßigen Keeper Jochen Giegerich, der am Finger verletzt ist, durch den Abwehrspieler Sebastian Hagendorf ersetzen mussten, gelang dem TSV ein wichtiger 4:1 Auswärtssieg. "Amorbach ging früh durch einen Konter in Führung, aber wir haben uns wieder in das Spiel zurückgekämpft", so der PSV-Sprecher Thomas Zipperer. Durch einen Torwartfehler ging Amorbach in der 55. Minute erneut in Führung und konterte die Gastgeber am Ende aus. "Der Sieg war insgesamt verdient", so Zipperer weiter. - Tore: 0:1 J. Endres (13.), 1:1 Kaiser (43.), 1:2 T. Endres (55.), 1:3 Heckmann (62.), 1:4 Heckmann (84.). - SR: Wieland (Volkach). - Zuschauer: 100.

A-Klasse 4:

FC Oberbessenbach - FSV Hessenthal/Mespelbrunn 0:1
Tor: 0:1 Brkic (72.). - SR: Reus (Leidersbach). - Zuschauer: 150.

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08.05.2010

Samstagsspiel in der Bezirksliga:

Alemannia Haibach II - Post SV Sieboldshöhe 3:1

"Man hat beiden Mannschaften angemerkt, dass die Saison bald zu Ende geht. Gerade das Spieltempo und die Passgenauigkeit haben darunter gelitten", berichtete Alemannen-Sprecher Hardy König. Die Gäste gingen schon nach vier Minunte überraschend in Führung, doch Michael Czapla stelle noch vor dem Wechsel den Ausgleich her. "Wir kamen dann deutlich frischer aus den Kabinen und nahmen in der zweiten Halbzeit das Heft in die Hand. Gerade im zweiten Durchgang waren wir von der Leistung der Sieboldshöhe etwas enttäuscht", so König weiter. - Tore: 0:1 Zschalig (4.), 1:1 Czapla (21.), 2:1 Czapla (54.), 3:1 Bhuya (90.+4). - SR: Angermann (Heigenbrücken). - Zuschauer: 50.

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07.05.2010

Freitagsspiel in der A-4:

Tuspo Obernburg - VfL Mönchberg II 0:1

Tor: 0:1 Weis (89.). - SR: Müller. - Zuschauer: 25

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04.05.2010

„Unser Ziel ist klipp und klar ein Dreier“

Rudi Elbert: Der Elsenfelder Trainer setzt vor dem Abstiegsduell gegen Karlstadt auf Geschlossenheit

Einen regelrechten Absturz in der Tabelle erlebte der Fußball-Bezirksligist Elsava Elsenfeld in der laufenden Rückrunde. Spielte die Elsava in der ersten Halbserie noch um die Spitzenplätze und den Aufstieg in die Bezirksoberliga mit, schwebt die Elbert-Elf mittlerweile in unmittelbarer Abstiegsgefahr. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit dem Trainer der Elsenfelder, Rudi Elbert, über die Ursachen des Leistungstiefs und die Chancen auf den Klassenerhalt.


Herr Elbert, ihre Mannschaft ist in der Rückrunde von der Tabellenspitze bis in die Abstiegsregionen der Bezirksliga abgerutscht. Wie können sie sich diese Entwicklung erklären? -

Es gibt sicher mehrere Gründe für die Entwicklung, aber es liegt auf jeden Fall nicht am Einsatz der Mannschaft. Zum einen hatten wir in der Winterpause den Abgang von Ralf Borst zu verkraften, weiterhin ist mit Jan Bachmann ein weiterer wichtiger Spieler verletzt. Hinzu kommt, dass wir immer wieder aus heiterem Himmel individuelle Fehler produzieren und die Mannschaft mittlerweile auch verunsichert ist.

In den vergangenen Jahren spielte Elsenfeld in der Kreis- und Bezirksliga fast immer nur um die Tabellenspitze mit. Glauben sie, dass ihre Spieler mit der neuen Situation im Abstiegskampf zurecht kommen und was muss sich in der Mannschaft verändern, wenn man den Klassenerhalt schaffen will? -

Es ist mit Sicherheit so, dass die Mannschaft mit dem Abstiegskampf ihre Probleme hat, weil sie in den letzten Jahren mit so einer Situation nicht konfrontiert war. Allerdings nehmen wir jetzt den Kampf an und versuchen dagegen zu halten. Da die kämpferische Leistung passt, bin ich guter Dinge, dass wir uns aus dem Tabellenkeller selbst raus arbeiten.

In den restlichen Spielen dieser Saison erwartet die Elsava mit den Heimspielen gegen Karlstadt, Hettstadt und Dettingen, sowie den Auswärtsspielen in Goldbach, Röllbach und Margetshöchheim ein sehr schweres Restprogramm. Wie realistisch sehen sie selbst die Chancen auf den Klassenerhalt? -

Ich bin zu 150 Prozent davon überzeugt, dass wir die Klasse aus eigener Kraft halten werden. Die Bezirksliga ist eine Wundertüte, in der jeder jeden schlagen kann. Wenn wir unsere Stärken abrufen, dann werden wir auch wieder punkten.

Am morgigen Sonntag steht das Sechs-Punkte-Spiel gegen den FV Karlstadt an. Wie stark schätzen sie Karlstadt ein und wie lautet die Marschroute für die Elsava? -

Karlstadt ist ein unbequemer Gegner und hat mit Jörg Boreatti einen Top-Torjäger in seinen Reihen, den wir unbedingt aus dem Spiel nehmen müssen. Unser Ziel ist klipp und klar ein Dreier.

   

   So einige Nerven hat den Elsenfelder Trainer Elbert die laufende Rückrunde gekostet.

Gerade in den Heimspielen konnte ihre Mannschaft nicht immer überzeugen, während sich die Auswärtsbilanz durchaus sehen lassen kann. Sind ihre Spieler vor dem heimischen Publikum zu verkrampft ?

Das Problem ist, dass die Mannschaft gerade zu Hause verunsichert ist und Angst hat Fehler zu machen. Bereits nach kürzester Zeit kommen von manchem Außenstehenden dumme Bemerkungen, die uns momentan nicht gerade weiterhelfen. Das soll aber nicht die einzige Entschuldigung sein. Allerdings stehen die Vorstandschaft, die Trainer und die Mannschaft fest zusammen und wir werden unsere Linie weiter durchziehen.

Wie lautet ihr Tipp für das Spiel gegen den FV Karlstadt und wo landet ihre Elf am Ende der Saison ? -

Ich tippe, dass wir 3:1 gewinnen und bin mir sicher, dass wir weder absteigen noch in die Relegation müssen.


Steckbrief Rudi Elbert:
Alter: 43
Wohnort: Haibach
Familienstand: verheiratet
Beruf: Kaufmännischer Angestellter
bisherige Vereine als Spieler und Trainer: Viktoria Aschaffenburg, Spvgg Dietesheim, Alemannia Haibach, VfR Goldbach, Elsava Elsenfeld
Trainer in Elsenfeld seit: September 2006
höchste Spielklasse: zweite Fußball-Bundesliga

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03.05.2010

Nachspiel

Marco Wolf: Nach seiner Einwechslung schoss er Röllbach zum Sieg.

„Mit Marco Wolf kamen die Tore.“ So fasste der Pressesprecher des Fußball-Bezirksligisten TuS Röllbach, Siegbert Buhleier, den 4:2 Sieg am vergangenen Sonntag gegen den SV Alemannia Haibach II zusammen. Genau elf Minuten nach seiner Einwechslung in der 55. Minute ließ der Routinier das Leder zum ersten Mal im gegnerischen Netz zappeln. „Das 1:1 war ein direkt verwandelter Freistoß aus rund 20 Metern“, schildert Wolf seinen ersten Treffer. Nachdem Haibach nur zwei Minuten später wieder in Führung ging, schlug der Angreifer in der 75. Minute zum zweiten Mal zu, als er einen Kopfball über die Linie drückte. Nach dem Führungstreffer durch Florian Grimm, war es Wolf vorbehalten, in der 89. Minute den Röllbacher Sieg mit seinem Treffer zum 4:2 endgültig sicher zu stellen. Dementsprechend zufrieden zeigte der dreifache Torschütze auch nach dem Spiel: „Die erste Halbzeit war ausgeglichen, doch im zweiten Durchgang hatten wir Chancen ohne Ende. Der Sieg war hochverdient.“

Eigentlich wollte Marco Wolf in dieser Saison überhaupt nicht mehr in der ersten Röllbacher Mannschaft spielen, sondern sich um seine berufliche Zukunft kümmern: „Vor der Saison habe ich mich zurück gezogen, weil ich gemeinsam mit meinem Kollegen Michael Ambrosch eine Kanzlei im Finanzbereich gegründet habe.“ Doch nach dem verkorksten Röllbacher Saisonauftakt und dem Absturz in den Tabellenkeller erklärte sich der Goalgetter kurz vor der Winterpause wieder bereit die Kickschuhe zu schnüren. „Die Mannschaft hat sich in der Vorrunde deutlich unter Wert geschlagen. Ich habe dann in der Winterpause alles getan, was in meiner Macht stand, dass ich wieder in Form komme und der Truppe helfen kann“, beschreibt Wolf die Vorbereitung auf den zweiten Saisonabschnitt.

Überhaupt fühlt sich der 32-jährige Vermögensberater in Röllbach pudelwohl: „Nachdem ich hierher zu meiner Freundin gezogen bin, wurde ich gleich sehr gut in der Ortschaft und im Verein integriert. Zum TuS Röllbach selbst kann ich nur sagen, dass der Gesamtkreislauf einfach hervorragend ist. Durch die engagierte Jugendarbeit kommen immer wieder solche Talente wie zum Beispiel die beiden Grimm-Brüder, Maximilian Schreck und Christian Wolz nach. Außerdem sind auch die Verantwortlichen im Verein wirklich sehr bemüht.“ Auch dem Trainerteam Mark Steenken und Ersoy Sepik schreibt der ehemalige Oberliga-Kicker einen großen Teil des Erfolges zu: „Die beiden leisten hier eine sehr akribische Arbeit und schaffen es auch im menschlichen Bereich eine Super-Stimmung zu erzeugen.“

Nachdem sich der TuS mittlerweile in der Spitzengruppe festgesetzt hat und nur noch drei Punkte hinter dem Ersten Margetshöchheim und zwei Zähler hinter der zweitplatzierten SG Hettstadt liegt, scheint für Wolf auch der Aufstieg in die Bezirksoberliga nicht abwegig: „Ich denke, wir müssen es nicht, aber die Mannschaft kann es packen. Mittelfristig bin ich sogar der Meinung, dass sich der TuS mit dieser jungen Truppe in der Bezirksoberliga etablieren kann.“ Für seine eigene Zukunft hat Marco Wolf klare Pläne: „Ich werde mich nach dieser Saison wieder zurückziehen.“ Gleichzeitig lässt er sich aber noch eine Hintertüre offen: „Wenn es wieder gegen den Abstieg gehen sollte, dann erkläre ich mich wieder bereit auszuhelfen.“ Bleibt also für den TuS Röllbach nur zu hoffen, dass sie die Vorrunde in der neuen Saison wieder verkorksen. - Jörg Albert


Steckbrief Marco Wolf:
Alter: 32
Familienstand: ledig
Beruf: selbstständiger Vermögensberater und Spielerberater
Position: Sturm
Verein: TuS Röllbach
bisherige Vereine: Eintracht Leidersbach, Viktoria Aschaffenburg, Viktoria Kahl, TuS Röllbach
höchste Spielklasse: Oberliga Hessen
Saisonziel: Aufstieg
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Die Spielberichte vom heutigen Spieltag sind eingestellt.

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01.05.2010

Samstagsspiel in der Bezirksliga:

TSV Amorbach - TSV Uettingen 1:4

"Bei unserer Mannschaft ist nach dem 0:1 wieder die alte Lethargie aufgetreten", fasste TSV-Pressesprecher Lars Heinlein die klare Niederlage gegen Uettingen zusammen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gaben sich die Abteistädter im zweiten Durchgang auf. "Uns fehlt ein Anführer, der die Mannschaft mitzieht. Uettingen hat dagegen sehr effektiv gespielt und verdient gewonnen", ging Heinlein mit den Amorbacher Kickern hart ins Gericht. - Tore: 0:1 Hüsum (47.), 0:2 Harant (58.), 0:3 Meckelein (65.), 1:3 Fischer (69.), 1:4 Fleischmann (82.). - SR: Dittmeier (Großwelzheim). - Zuschauer: 120. - Rot: Gramlich (85., TSV, wg. Tätlichkeit). - Gelb-Rot: Fischer (85., TSV, wg. Meckerns).

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30.04.2010

2:0 Sieg gegen Roßbach - Schneeberg auf dem Weg in die Kreisklasse

Mit einem 2:0 Erfolg über den Tabellenzweiten Spvgg Roßbach hat sich der Spitzenreiter in der Fußball A-Klasse Aschaffenburg 4 eine optimale Ausgangssituation im Aufstiegskampf geschaffen. Schneeberg hat jetzt zehn Punkte Vorsprung auf Roßbach und zwölf Punkte Abstand zum Dritten FC Oberbessenbach. Oberbessenbach muss allerdings noch am Sonntag gegen Elsenfeld II antreten. Die frühe Führung durch Joseph Klingenmeier in der 11. Spielminute gab den Schneebergern Sicherheit, wie Pressesprecher Edmund Reichert berichtete. Roßbach kam ab der 30. Minute zwar auf, verzeichnete aber lediglich durch Oribhabor (44. Minute) eine Großchance. Im zweiten Durchgang war Roßbach wiederum am Drücker, schaffte es aber nicht, sich klare Chancen zu erarbeiten. Durch den Treffer von Marcel Lieske in der 70. Minute war die Partie zu Gunsten von Schneeberg entschieden.

SR: Marquart (Eisenbach). - Zuschauer: 180.

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28.04.2010

Tuspo Obernburg zieht seine Reserve aus der B 4 mit sofortiger Wirkung zurück. Die jeweiligen Gegner sind spielfrei.

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22.04.2010

"Das Spiel birgt einiges an Brisanz und Emotionen“

Fussball: In Röllfeld ist am Sonntag Derby-Zeit angesagt

Ein hochinteressantes Duell erwartet die Fußballanhänger am morgigen Sonntag, wenn die beiden Klingenberger Stadtrivalen TuS Röllfeld und FV Klingenberg zum Spitzenspiel in der Fußball A-Klasse Aschaffenburg 5 aufeinander treffen. Röllfeld befindet sich derzeit auf dem zweiten Rang, der gleichzeitig zu den Relegationsspielen zur Kreisklasse berechtigt, mit vier Punkten Vorsprung (bei einem Spiel weniger) auf die drittplatzierten Klingenberger. Vor dem Spitzenspiel und Stadt-Derby unterhielt sich unser Mitarbeiter Jörg Albert mit dem Urgestein und Geschäftsführer des FVK, Norman Linke.

Herr Linke, nachdem der FV Klingenberg vor zwei Jahren den bitteren Abstieg in die B-Klasse verkraften musste, steht ihre Mannschaft nach dem Wiederaufstieg derzeit auf einem Spitzenplatz in der A-Klasse. Was hat sich beim FVK zum Positiven verändert?           

In erster Linie hat unser Spielertrainer Orhan Mutu nach seiner Verpflichtung wieder Ordnung und Disziplin in die Mannschaft gebracht, was vorher ein großes Problem war. Die Trainingsbeteiligung war miserabel und auch die Anzahl unserer Sportgerichtsfälle war äußerst hoch. Mittlerweile konnten wir unsere Elf außerdem mit drei, vier Spielern verstärken und haben jetzt auch wieder eine klare Struktur in der Truppe.

Am kommenden Sonntag steht das Derby gegen den TuS Röllfeld auf dem Programm. Wie stark schätzen sie den Stadtrivalen ein und welche Chancen hat der FV Klingenberg?

Der TuS steht nicht von ungefähr auf den zweiten Tabellenplatz. Wenn es unserer Elf gelingt, eine Leistung wie beim Heimsieg gegen Breitendiel abzurufen, werden wir in Röllfeld zu punkten. Röllfeld hat natürlich den Heimvorteil mit den bestimmt vielen Zuschauern hinter sich, von denen sich unsere Elf nicht beeindrucken lassen darf. Das Spiel birgt insgesamt natürlich einiges an Brisanz und Emotionen.

Haben sie noch die Hoffnung, in dieser Runde den Aufstieg zu schaffen oder ist der Abstand zu Breitendiel und Röllfeld schon zu groß ?

Wir gehen nicht davon aus, dass wir das Derby verlieren, denn sonst wird es  natürlich ganz schwer noch den zweiten Platz zu erreichen. Es ist noch alles drin, wir dürfen aber selbst keine Punkte mehr abgeben.

Was sind die langfristigen Ziele des FV Klingenberg ? Soll der Aufstieg in die Kreisklasse in den nächsten Jahren realisiert werden ?
 
Sollten wir in dieser Runde den Aufstieg wirklich nicht packen, dann werden wir auf jeden Fall versuchen die Mannschaft komplett zu halten, um in der neuen Runde wieder ganz vorne mit zu spielen. Unseren Coach Orhan Mutu haben wir für ein weiteres Jahr an uns gebunden, so dass wir, auch was die Trainerfrage betrifft, in der neuen Saison sehr gut aufgestellt sind.

Wo platziert sich der FVK am Ende der Saison und welche Mannschaften steigen nach ihrer Meinung von der A-Klasse 5 in die Kreisklasse auf ?

Die DJK Breitendiel ist sicher die Übermannschaft der Klasse und wird den Aufstieg packen. Den Relegationsplatz werden entweder der TuS Röllfeld oder wir belegen. Ich hoffe natürlich, dass es unsere Mannschaft schafft.

Wie lautet ihr Tipp für das Stadt-Derby am Sonntag ?                                                                                                                 

Einen Tipp gebe ich eigentlich nie ab. Ich kann nur sagen, dass wir es, trotz der leichten Favoritenrolle von Röllfeld, schaffen werden.


Steckbrief Norman Linke:
Alter: 63
Beruf: Betriebswirt VWA, Bilanzbuchhalter
Familienstand: verheiratet, 2 Söhne und 2 Enkel
Derzeitige Funktion im Verein: Geschäftsführer
bisherige Funktionen beim FV Klingenberg: 1. Vorsitzender und sonst fast alle Funktionen, Ehrenvorsitzender
Sportliche Erfolge: in der A-Jugend im Endspiel um die unterfränkische Meisterschaft gegen FC 05 Schweinfurt
Mitglied beim FV Klingenberg seit: 1956
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18.04.2010

Die Spielberichte vom heutigen Spieltag sind eingestellt.

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17.04.2010

Samstags-Spiel in der Bezirksliga:

TSV Amorbach - Alemannia Haibach II 0:3

Ein enttäuschter Amorbacher Pressesprecher Norbert Müller gestand die klare Niederlage gegen die Haibacher Reserve ein: "Die Gäste haben heute verdient gewonnen. Selbst als wir in Rückstand geraten sind, hat sich unsere Elf nicht aufgebäumt." Beide Mannschaften zeigten den 150 Zuschauern keine gute Partie, doch mit dem Sieg zog Haibach II in der Tabelle an den Abteistädtern vorbei. - Tore: 0:1 Santana (36.), 0:2 Eck (78.), 0:3 Czapla (90.). - SR: Krug (Versbach). - Zuschauer: 150.

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17.04.2010

Gerüchteküche

Der Erlenbacher BOL-Stürmer Sven Unversucht soll beim TSV Großheubach einen Vertrag als Trainer für die kommende Saison unterschrieben haben.

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14.04.2010

Heutige Nachholspiele in der A-4:

Im Derby zwischen Elsava Elsenfeld II und Rück-Schippach trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem 1:1 Unentschieden. Für Elsenfeld traf "Ille" Repp mit einem Foulelfmeter, Kral erzielte den Ausgleich für Rück-Schippach. Der TSV Heimbuchenthal II kassierte gegen die SG Eichelsbach/Sommerau eine klare 2:6 Heimniederlage. Tore für Heimbuchenthal: Stein, Tsengelidis. Tore für Eichelsbach/Sommerau: Grimm, Markus Ballmann (2), Pfeifer, Hein, May.

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14.04.2010

 Die Spvgg Roßbach hat ihre zweite Mannschaft vom Spielbetrieb in der A-3 zurück gezogen.

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13.04.2010

Unter dem Button der Bezirksliga können sie ein Interview mit dem Trainer des TSV Keilberg, Torsten Zeuch, lesen.

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13.04.2010

Die Vorschau für die A-Klasse 4 ist eingestellt

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10.04.10

Die Berichte von den Spielen Goldbach - Eußenheim und Haibach II - Margetshöchheim sind unter der Bezirksliga eingestellt.

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09.04.2010

Wenn der Vater gegen die Söhne...

Werner Ball: Der Collenberger Trainer trifft am Samstag auf den VfL Mönchberg und seinen Nachwuchs

Ein besonderes Fußballspiel steht am heutigen Samstag bei der Mönchberger Familie Ball auf dem Programm, wenn in der Fußball-Kreisliga Aschaffenburg der VfL Mönchberg und der TSV Collenberg aufeinander treffen. Nicht nur, dass es für beide Mannschaften um wichtige Punkte im Abstiegskampf geht, sondern auch ein familieninternes Duell verleiht dem Derby einen besonderen Reiz. Auf der Collenberger Seite steht der Vater Werner als verantwortlicher Coach an der Linie, während seine beiden Söhne Christof und Michael das Mönchberger Trikot tragen. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit Werner Ball über das bevorstehende Abstiegsderby. -

Herr Ball, ist es ein besonders Spiel für sie, wenn sie mit ihrer Mannschaft auf Mönchberg und ihre beiden Söhne treffen? -

Für den TSV Collenberg ist im Abstiegskampf derzeit jedes Spiel ein besonderes Spiel, allerdings hat das Derby gegen Mönchberg schon einen besonderen Reiz. Bei uns daheim nehmen in den beiden letzten Wochen die gegenseitigen Sticheleien zu, aber der Haussegen hängt noch nicht schief. Allgemein wünsche ich dem VfL viele Siege, allerdings nicht gerade gegen uns.

                                                        Werner Ball


Steht schon fest, ob der VfL Mönchberg mit Christof und Michael Ball auflaufen wird? -

Der Christof ist fit und will auf jeden Fall spielen. Zum Michael kann ich nur sagen, dass er mir gegenüber noch nicht raus rückt, ob er spielt. Er ist derzeit noch angeschlagen und schätzt seine Chancen selbst auf 50 zu 50 ein.

Hätten sie vor dem Saisonbeginn damit gerechnet, dass sie mit Collenberg so weit in den Abstiegsstrudel geraten? -

Ja, ich wusste auf was ich mich eingelassen habe. Nach der letzten Saison, in welcher der TSV nur knapp den Klassenerhalt gepackt hatte, war es mir bewusst, dass es auch in dieser Saison vor allem um den Nichtabstieg geht. Hinzu kam noch die schwere Knie-Verletzung meines Co-Trainers Frank Ullrich. Ich bin mir sicher, dass wir mit ihm zum jetzigen Zeitpunkt im gesicherten Mittelfeld stehen würden.

Wo muss ihre Elf ansetzen, wenn man die Kreisliga halten will?

Gerade im Defensivbereich passieren uns noch zu viele individuelle Fehler und auch die Chancenverwertung ist sicher ein Problem. Zudem ist die Mannschaft sehr jung und tut sich mit Situationen, in denen sie unter Druck steht, schwer. Vom Potenzial her können wir aber mit den anderen Mannschaften in der Kreisliga mithalten und ich bin guter Dinge, dass wir den Klassenerhalt schaffen.

Das Hinspiel gegen Mönchberg hat Collenberg mit 1:3 verloren. Wie stark schätzen sie den VfL ein?

Vor der Runde habe ich Mönchberg zu den Favoriten für den Aufstieg gezählt. Die Mannschaft ist insgesamt noch sehr jung, was vielleicht derzeit auch das Problem ist. Der VfL hat ein sehr laufstarkes Mittelfeld und seine Qualitäten eindeutig in der Offensive. Ich sehe eher die Abwehr, mit Ausnahme von Keeper Umscheid, als die Achillesferse an. Ansonsten kann ich nur sagen, dass sich beide Teams gut kennen und wir im Hinspiel eigentlich auch schon ein Remis verdient gehabt hätten.

In den letzten Wochen der Saison kann Collenberg fast alle Spiele gegen die direkten Abstiegskonkurrenten zu Hause bestreiten. Sehen sie diesen Umstand als entscheidenden Vorteil im Endspurt?

Die beiden Heimsiege gegen Mömlingen und Gailbach machen mir natürlich Hoffnung für die kommenden Aufgaben. Gerade gegen Gailbach hat meine Elf die beste Saisonleistung gebracht und verdient gewonnen. Zudem stehen auch die Collenberger Zuschauer hinter uns und ich glaube an meine Jungs, dass wir die nötigen Punkte einfahren.

Wo landet nach ihrer Ansicht am Ende der VfL Mönchberg und wie schneidet ihre Elf ab?

Ich hoffe, dass wir fünf Mannschaften in der Endabrechnung hinter uns lassen können. Den Mönchbergern trauen ich noch den fünften oder sechsten Platz zu.

Steckbrief Werner Ball:
Alter: 50
Wohnort: Mönchberg
Beruf: Technischer Zeichner
Familienstand: verheiratet, 3 Kinder
Stationen als Spieler: Olympia Eisenbach, TSV Neustadt
Stationen als Spielertrainer und Trainer: Olympia Eisenbach, Viktoria Mömlingen,
TuS Dorfprozelten, TuS Röllbach, SV Lützel-Wiebelsbach, TSV Collenberg
Saisonziel: Klassenerhalt

So tippen die Balls das Derby:

Werner Ball: VfL Mönchberg – TSV Collenberg 2:2
Michael Ball: VfL Mönchberg – TSV Collenberg 3:1
Christof Ball: VfL Mönchberg – TSV Collenberg 3:2

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07.04.2010

                             Kicken mit Kindern statt Dienst an der Waffe

Der Erlenbacher Sven Heckmann leistet sein freiwilliges soziales Jahr als Fußballtrainer ab – Kooperation zwischen dem SV Erlenbach, dem Kindergarten und der Grundschule

Erlenbach. Das Kinder nicht unbedingt immer Lust auf die Schule haben, kommt durchaus hin und wieder vor. Dem Nachwuchs der Erlenbacher Dr. Vits-Schule, der an der Arbeitsgemeinschaft Fußball teilnimmt, ist davon allerdings überhaupt nichts anzumerken. Und das, obwohl der Unterricht sogar am Nachmittag statt findet. Doch was genau verbirgt sich hinter der AG Fußball, die vom erst 20-jährigen Sven Heckmann geleitet wird?



„Genau gesagt handelt es sich um eine Kooperation zwischen unserem Verein, dem Kindergarten und der Dr. Vits-Schule, die seit diesem Schuljahr besteht“, erläutert Peter Rittger, Sportvorstand des Fußball-Bezirksoberligisten SV Erlenbach, die Zusammenarbeit. „Der Hintergrund ist, das wir zum einen mit dem Konzept unserer sozialen Verpflichtung als ortsansässiger Verein nachkommen wollen. Außerdem stehen wir in Sachen Nachwuchsarbeit in Konkurrenz mit anderen Sportarten und können auf diese Weise Kinder für den Fußball begeistern“, so Rittger weiter. Da mit Heckmann, der in der ersten Mannschaft des SVE spielt, zudem ein optimaler Kandidat zur Umsetzung der Kooperation zur Verfügung stand, war die praktische Umsetzung für alle Beteiligten bisher äußerst positiv. Für den Abiturienten, der nach dem Abschluss der Schule lieber ein freiwilliges soziales Jahr anstatt den Bundeswehr- oder Zivildienst ableistet, hat sich das bisherige Engagement mehr als gelohnt: „Nach meinen bisherigen Erfahrungen überlege ich derzeit, ob ich im nächsten Jahr mit einem Lehramtsstudium für die Grundschule beginne.“ Insgesamt 38 Stunden in der Woche muss Heckmann ableisten, davon verbringt der Fußballer drei Vormittage a´ zwei Stunden im Erlenbacher Kindergarten. Bis zu insgesamt 80 Schüler betreut der Erlenbacher außerdem an den Nachmittagen in der Dr. Vits-Schule. „Ab zwölf Uhr gebe ich für die Kinder der Ganztagsschule das Essen aus. Zwischen ein und zwei Uhr bin ich als Pausenaufsicht beschäftigt und ab 14:15 Uhr beginnt dann für zwei Schulstunden die AG Fußball“, berichtet Heckmann. Und da das wöchentliche Pensum mit diesen Aufgaben noch nicht ganz erfüllt ist, trainiert und betreut der Kicker zusätzlich die Bambini- und F-Junioren-Mannschaften des SVE. „Die restliche Zeit erledigt der Sven noch Verwaltungsaufgaben für den Verein“, ergänzt Präsident Udo Berninger. Doch wie schaut es mit der Entlohnung für die vielfältigen Aufgaben aus ? „Es gibt ein monatliches Gehalt von 395 Euro, das der Verein trägt“, so Berninger. Das sich die Investition für den SVE bislang gelohnt hat, zeigt die Zahl der Neuanmeldungen im Verein. Immerhin sieben Kinder haben in der Zwischenzeit neu mit dem Fußball spielen begonnen.

Die durchweg positiven Aspekte der übergreifenden Zusammenarbeit kann auch der Rektor der Grundschule, Andreas Bieber, nur bestätigen: „Durch die AG Fußball wird eine Lücke bei uns geschlossen und gerade für die Jungs wird ein zusätzliches Angebot geschaffen, von dem sowohl der Verein, als auch die Schule profitieren.“ Insbesondere mit der Art und Weise wie Heckmann mit den Schülern umgeht, ist Bieber sehr zufrieden: „Er ist ein echter Glücksfall für uns und hat einen sehr guten Draht zu den Kindern. Die Kooperation mit einer außerschulischen Einrichtung war bisher Neuland für uns, man muss aber feststellen, das sich auch die Institution Schule verändert.“

Da das freiwillige soziale Jahr von Sven Heckmann im kommenden Sommer beendet sein wird, sind Udo Berninger und Peter Rittger bereits jetzt auf der Suche nach einem Nachfolger. Der Bewerber sollte in etwa dem Anforderungsprofil entsprechen, das Berninger beschreibt: „Ideal wäre wegen der kurzen Wege natürlich ein Erlenbacher. Es wäre aber auch nicht schlimm, wenn er aus einer Nachbarortschaft kommen würde.“ Weiterhin sollte der Kandidat sportbegeistert, gerade auch in Hinblick auf Fußball sein und gut mit Kindern umgehen können. „Wir würden die Kooperation mit dem Kindergarten und der Schule gerne fortsetzen, da wir bislang ausschließlich ein positives Feedback haben“, ergänzt Peter Rittger. Und auch die Eltern der Kinder würden sich freuen, wenn ihre Sprösslinge weiterhin sogar am Nachmittag mit Freude in den Unterricht gehen würden.

Interessierte Bewerber können sich mit Udo Berninger (09372/8002) oder mit Peter Rittger (0151/15554468) in Verbindung setzen.

Stichwort freiwilliges soziales Jahr:

Das freiwillige soziale Jahr, auch FSJ genannt, ist ein sozialer Freiwilligendienst für Jugendliche und junge Erwachsene, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Dauer beträgt in der Regel mindestens sechs und höchstens 18 Monate. Seit August 2002 ist es möglich, das freiwillige soziale Jahr auch als Wehrersatzdienst abzuleisten. Allerdings müssen dann zwölf zusammenhängende Monate erbracht werden. Für das FSJ gibt es die vielfältigsten Träger, welche die unterschiedlichsten Stellen anbieten. Nach entsprechenden Gesetzesänderungen besteht mittlerweile auch die Möglichkeit, das FSJ sowohl im sozialen Bereich, aber auch an Einsatzstellen in der Kultur, im Sport, in der Politik, der Denkmalpflege und im ökologischen Bereich zu absolvieren. Diese Einsatzbereiche müssen jedoch einen sozial-karitativen oder gemeinnützigen Charakter vorweisen. (ja)

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05.04.2010

Die Berichte vom Ostermontag sind eingestellt.

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04.04.2010

Die Spiele der Bezirksliga und der A-4 vom Ostersamstag sind eingestellt.

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03.04.2010

Neuerungen

Ab sofort können sie unter den Buttons der Bezirksliga und der A-Klasse 4 auch die aktuellen Ergebnisse und Tabellenstände (Link zum BFV) abrufen. Die Rubrik "Bilder" und das Gästebuch werden demnächst auch wieder befüllt.

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02.04.2010

Ehehalt nicht mehr Trainer beim FV Karlstadt

Nach zwei Niederlagen in Folge trennten sich der Fußball-Bezirksligist FV Karlstadt und Trainer Klaus Ehehalt. Ehehalt war vor der Runde als neuer Coach verpflichtet worden, als Saisonziel war ein Platz unter den "ersten Sechs" ausgegeben worden. Nachdem die junge FVK-Elf mittlerweile gegen den Abstieg kämpft, bot Ehehalt in einem Gespräch am vergangenen Dienstag seinen Rücktrittt an. Als neuer Trainer, zumindest bis zum Saisonende, wurde Harald Duhnke vorgestellt.

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02.04.2010

„Wir wollten zu keiner Zeit den Rückzug antreten“

Türk Wörth: Reserveteam abgemeldet – Fehlende Jugendarbeit als Problem - Dritter Fußball-Verein in Wörth gegründet

Für einigen Wirbel sorgte in den vergangenen Wochen der derzeitige Tabellenvorletzte in der Kreisklasse Aschaffenburg 3, Türk TSK Wörth. Nachdem der ehemalige Kreisligist wegen nicht gezahlter Strafgelder vom Bayerischen Fußball-Verband für die Pflichtspiele gegen Kickers Kirchzell und den SV Erlenbach II gesperrt worden war, konnte man auf der Homepage der Türken eine Stellungnahme des ersten Vorsitzenden, Firat Kaya, lesen, in welcher Kaya sogar eine Abmeldung des Vereins in Erwägung zog. „Ich wollte mit der Drohung eigentlich nur ein Zeichen setzen und unsere Mitglieder wachrütteln. Wir wollten zu keiner Zeit den Rückzug antreten“, relativiert Kaya seine im Internet veröffentlichten Worte. „Es spielten einige Faktoren zusammen, dass es in dieser Saison bei uns sowohl sportlich, als auch was das Vereinsleben angeht, derart bergab ging“, so der 33-jährige weiter.

Firat Kaya und Ali Gündüz


Doch eigentlich begann das Dilemma schon in der vergangenen Saison, als die Wörther einen Spieler einsetzten, obwohl dieser nach einer roten Karte noch gesperrt war. Trotz sechs Punkten Abzug und sechs Begegnungen, die mit X:0 für den Gegner gewertet wurden, schafften die Türken noch den Klassenerhalt über die Relegation. „Eigentlich hätte man glauben sollen, dass uns der Klassenerhalt zusammen schweißt. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Einige wichtige Spieler verließen uns und das Interesse unserer Mitglieder am Verein nahm zusehends ab“, berichtet Kaya. Außerdem musste mit dem Tod des Vaters von Timucin Ayhan ein weiterer Tiefschlag verkraftet werden. Ayhan, eine Art Kultfigur bei Türk Wörth und seit 1995 Trainer der ersten Mannschaft, nahm sich daraufhin eine Auszeit, so dass der Kreisklassist mitten in der Vorbereitung keinen Trainer mehr hatte. „Zum Trainingsauftakt zu Beginn der Saison waren noch über 40 Spieler auf dem Platz, mittlerweile haben wir gerade noch einen Kader von 16 Aktiven. Davon waren eigentlich acht Akteure für die zweite Mannschaft vorgesehen“, schildert der zweite Vorsitzende Ali Gündüz die momentane, sehr problematische Personalsituation. Als logische Konsequenz musste am vergangenen Montag die zweite Mannschaft aus dem laufenden Spielbetrieb der B-Klasse abgemeldet werden.

Das die Mitglieder den Verein, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiern will, in dieser Runde regelrecht im Stich ließen und auch die Zuschauerzahlen rapide in den Keller gingen, kann sich Firat Kaya nur ansatzweise erklären: „Zum einen ist unsere Vereinsstruktur das Problem. Wir haben fast keine Mitglieder im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. Außerdem glaube ich, dass es auch mit der türkischen Mentalität zusammen hängt. Viele mögen den Erfolg und feiern gerne. Wenn sich aber der Mißerfolg einstellt, dann sieht man viele nicht mehr.“ In einer außerordentlichen Versammlung am vorletzten Freitag fragten die beiden Vorsitzenden die Bereitschaft der verbliebenen Spieler und Mitglieder zur weiteren Vereinsarbeit ab. „Zunächst einmal haben alle Spieler signalisiert, dass sie weiterspielen und die Saison ordentlich beenden. Außerdem wollen wir mit verschiedenen Aktionen dem Verein wieder Leben einhauchen“, so Gündüz. Als erste Maßnahme wird das Vereinsheim täglich von elf bis zwanzig Uhr geöffnet und soll als Treffpunkt für die Mitglieder dienen. Weiterhin wollen die Türken über kurz oder lang eine Jugendabteilung aufbauen, gerne auch in Kooperation mit einem benachbarten Verein, so die beiden Verantwortlichen. „Außerdem wollen wir in Zukunft wieder verstärkt auf Spieler aus unseren direkten Umfeld setzen und keine auswärtigen Fußballer mehr holen. Unser Ziel ist es, dass die Identifikation mit dem Verein wieder steigt“, erläutert Gündüz.

              So jubelte Türk Wörth über den Klassenerhalt in der letzten Saison

Auf die offensichtlichen finanziellen Probleme angesprochen, räumt Kaya ein: „Es stimmt, dass wir Verbindlichkeiten im hohen fünfstelligen Bereich haben. Allerdings gibt es in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation viele Vereine mit Geldproblemen.“ Zumindest was die Kosten für den von der Stadt Wörth bis 2014 gepachteten Sportplatz „Zwischen den Bächen“ angeht, scheint sich eine Besserung abzuzeichnen. Ab der kommenden Saison 2010/2011 will der neu gegründete Verein FC Zenit Wörth 08 am laufenden Spielbetrieb teilnehmen und das Sportgelände der Türken anteilig mit nutzen. „Unser Verein setzt sich aus den drei ehemaligen Freizeitvereinen Spartak Miltenberg, Russian Rockets Kleinheubach und X-Boys Erlenbach zusammen und wir sehen uns als eine internationale Mannschaft. Wir wollen zunächst mit einer Elf angefangen. Wenn sich das Ganze positiv entwickelt, dann sollen auch noch eine zweite Mannschaft und ein A-Junioren-Team folgen“, berichtet der erste Vorsitzende des FC 08, Arthur Luther. Dementsprechend würden auch die Kosten für den TSK Wörth geringer ausfallen. Wie auf der Homepage des FC Wörth 08 nachzulesen ist, will der neue Club die Nebenkosten zu einem Drittel übernehmen. Des weiteren soll eine Pacht für die Nutzung des Sportheims entrichtet werden. Von Seiten des Stadtrates der Schifferstadt wurde die Mitnutzung durch den FC 08 am vergangenen Mittwoch abgesegnet. Doch woher kommen die Geldsorgen des TSK Wörth überhaupt ? „Als wir noch in der Kreisliga gespielt haben, wurden die Spieler entsprechend bezahlt. Ich kann aber versichern, dass ab dem Zeitpunkt, als ich vor vier Jahren als Vorsitzender gewählt wurde, kein Spieler mehr Geld bekommen hat“, erklärt der Vorsitzende Kaya. Auch der Bau eines neuen, eigenen Sportgeländes scheitert an der Geldfrage.

Trotz aller Probleme, die derzeit auf den TSK Wörth einwirken, bekräftigen Kaya und Gündüz nochmals: „Wir werden auf keinen Fall aufgeben. Das sind wir schon unseren Vätern schuldig, die den Verein vor zwanzig Jahren gegründet haben. Wenn wir absteigen sollten, dann fangen in der A-Klasse wieder mit dem Neuaufbau an.“ -

Steckbrief Türk TSK Wörth:

Gründungsdatum: 03. Oktober 1989
Aktuelle Spielklasse: Kreisklasse Aschaffenburg 3
1. Vorsitzender: Firat Kaya
Mitglieder: 92
Junioren-Mannschaften: keine
Höchste Spielklasse: Kreisliga Aschaffenburg
Saisonziel: Klassenerhalt
Homepage: www.turk-worth.de

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27.03.2010

Amorbach setzt sich gegen Goldbach durch

TSV Amorbach - VfR Goldbach 2:0. -
"Auf dem schweren Platz entwickelte sich heute kein schönes Spiel", berichtete TSV-Pressesprecher Lars Heinlein. Bis zum Platzverweis gegen den VfR-Spielführer Waldemar Wiesner war das Spiel ausgeglichen, danach erarbeiteten sich die Abteistädter Chance um Chance. "Da wir aber selbst tausendprozentige Chancen nicht nutzten, kam es, wie es kommen musste", so Heinlein weiter. Goldbach wurde in den letzten zehn Minuten immer stärker und drängte auf den Ausgleich, doch Sascha Fischer erlöste in der Nachspielzeit seine Farben. - Tore: 1:0 J. Endres (12.), 2:0 Fischer (90.+1). - SR: Zimmermann (Heidingsfeld). - Zuschauer: 150. - Gelb-Rot: Wiesner (37., VfR, wg. Meckerns). -

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24.03.2010

Türk Wörth vor dem Aus ?

Nachdem der Kreisklassist Türk Wörth am vergangenen Wochenende vom BFV für ein Spiel des laufenden Spielbetriebs gesperrt wurde, spitzt sich die Situation bei den Türken zu. Auf der Homepage von Türk Wörth äußert sich der 1. Vorsitzende Firat Kaya wie folgt: ""Das ist richtig, vom vergangen Jahr waren noch von den Sportgerichtsurteilen ein kleiner Betrag offen. Am Freitag letzter Woche wurden diese beglichen aber leider ein paar Stunden zu spät. Ab Sonntag sind wir wieder spielberechtigt. Das ist echt Schade so etwas, aber ist halt nun mal passiert. Das soll auch ein Wachrüttler für all die jenige sein, die sich nicht mehr um den Verein kümmern und den Verein vor sich hin vegitieren lassen. Ein Armutszeugniss an alle, die es nicht für nötig halten, mal vorbei zu kommen und zu fragen, was los ist, wie die Lage ist, ob Hilfe benötigt wird. Unglaublich, zu den Heimspielen haben wir mehr Gästezuschauer als eigene, wenn es hochkommt spielen wir vor 20 eigenen Fans zuhause und auswärts wird es sogar schwierig einen Zuschauer zu sehen. Man muss nicht immer vorne mitspielen um für den Verein da zu sein, wir spielen diese Saison unten mit, aber das ist noch lange kein Grund den Verein zu verlassen, die Mitgliedschaft zu kündigen oder nicht mehr zu erscheinen. Das gleiche gilt für die Spieler, die ganze Wintervorbereitung war ich mit dem Trainer alleine auf dem Sportplatz und haben auf Spieler gewartet. Auch angesetzte Spielersitzungen finden nicht statt, da die Spieler fehlen. Falls sich dies in den nächsten Wochen nicht ändert, bin ich als Vorstand gewzungen den Verein ganz abzumelden. Vielleicht werden dann viele sehen was sie an dem Verein gehabt haben, aber dann ist es zu spät. gez. Firat Kaya"

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24.03.2010

                            Elf neue Fußball-Trainer in Hausen ausgebildet

Nach insgesamt über 120 intensiven Lerneinheiten legten in der vergangenen Woche elf Fußballer die Prüfung zur DFB-Trainer-C-Lizenz erfolgreich ab. Unter der Organisation der JFG Vorspessart, die sich aus den Vereinen Sportfreunde Hausen, Eintracht Leidersbach, Spielvereinigung Roßbach und dem SV Volkersbrunn zusammensetzt, wurde der Lehrgang auf dem Gelände der Sportfreunde Hausen durchgeführt. Normalerweise müssen die Bewerber eine Woche in der Sportschule Oberhaching verbringen, doch im Rahmen eines sechsmonatigen Pilotprojektes konnte die komplette Ausbildung samt Prüfung dezentral in Hausen absolviert werden. Neben dem DFB-Fußballlehrer Armin Alexander fungierten Harald Funsch und Stefan Borde als Referenten. Für die praktischen Lehrproben standen zwei Nachwuchsteams der JFG Vorspessart zur Verfügung. Die neu erworbenen Lizenzen berechtigen die Inhaber zukünftig Senioren-Mannschaften bis zur Landesliga und Junioren bis einschließlich der Bayernliga zu trainieren.

Hintere Reihe von links nach rechts:
Matthias Stapf (Eintracht Leidersbach), Sebastian Feyh (Eintracht Leidersbach), Oliver Hirschl (TSV Pflaumheim), Joachim Diener (Eintracht Leidersbach), Bernd Schöpplein (Vorsitzender GFT Unterfranken),
Mittlere Reihe von links nach rechts:
Jürgen Kolb (FC Kleinwallstadt), Bastian Scherf (Eintracht Leidersbach), Alexander Trunk (FC Kleinwallstadt), Steffen Goldhammer (Eintracht Leidersbach), Harald Funsch (Leiter des Prüfungslehrganges)
Vordere Reihe von links von rechts:
Karl Zimmermann (2. Vorstand JFG Vorspessart), Klaus Müller (Spvgg Rossbach), Manuel Scholl (Eintracht Leidersbach), Jürgen Killmann (Spvgg Rossbach), Armin Alexander (Leiter des Grund- und Aufbaulehrganges)

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24.03.2010

Schaudt verlängert in Schollbrunn

Seinen Vertrag beim Bezirksoberligisten SC Schollbrunn hat Coach Michael Schaudt verlängert. Schaudt hatte den SCS im letzten Jahr von der Bezirksliga in die BOL geführt.

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24.03.2010

Brandl heuert im Heimbuchenthal an

Auch der Kreisligist TSV Heimbuchenthal stellte mit Michael Brandl seinen neuen Coach für die Saison 2009/2010 vor. Der Stürmer spielt in dieser Saison noch für die Spielvereinigung Wintersbach.

   Michael Brandl  

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24.03.2010

Hahn neuer Trainer in Hausen

Einen neuen Trainer für die kommende Saison präsentierten die Sportfreunde Hausen. Mit Steffen Hahn übernimmt ein Coach die Sportfreunde, der zuletzt den SV Erlenbach II von der A-Klasse in die Kreisklasse geführt hat.

Steffen Hahn

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24.03.2010

                                 „Unser Ziel ist es, das wir nicht absteigen „

Ralf Borst: Olympia Eisenbach ist für den jungen Spielertrainer eine Herzensangelegenheit. -

Mit dem erst 25-jährigen Ralf Borst verpflichtete der TSV Olympia Eisenbach zur Winterpause den derzeit wohl jüngsten Spielertrainer im Umkreis. Die Eisenbacher, die nach der Vorrunde den Relegationsplatz in der Fußball-Kreisklasse 3 belegen, konnten bisher nur einen Sieg einfahren und kämpfen mit Türk Wörth und dem VfB Eichenbühl gegen den Abstieg in die A-Klasse. Mit dem neuen Coach und einer erfolgreichen Rückrunde wollen die Olympioniken auch für die kommende Saison die Kreisklasse halten. Unser Mitarbeiter Jörg Albert unterhielt sich mit Borst über seinen Wechsel und die Aussichten für die Rückrunde.

                                                          Ralf Borst


Herr Borst, sie haben als neuer Spielertrainer zur Winterpause in Eisenbach angeheuert. Wie kam ihr Wechsel in der Winterpause von Elsenfeld nach Eisenbach zu Stande ?

Er kam dadurch zu Stande, dass Eisenbach mein Heimatverein ist und ich, auch während ich in Elsenfeld gespielt habe, dort immer noch eine Junioren-Mannschaft trainiert und so ständigen Kontakt gehalten habe. Vor der Saison waren sich alle Verantwortlichen einig, dass es für die Olympia wegen der vielen Abgänge eine schwere Saison werden wird. Nachdem sich dieser Trend bestätigt hat, habe ich mich in der Winterpause entschieden, das Angebot anzunehmen und in Eisenbach Trainer zu werden.


Mit Elsenfeld haben sie als Stammspieler um den Aufstieg in die Bezirksoberliga gespielt. Bei ihrem neuen Verein kämpfen sie jetzt gegen den Abstieg in die A-Klasse. Wie sehr ist der Trainerposten in Eisenbach für sie eine Herzensangelegenheit? -

Da es mein Heimatverein ist, war die Entscheidung auf jeden Fall eine Herzensangelegenheit für mich. Es war für mich schon schlimm als ich nach den Spielen fast jeden Sonntag erfahren habe, dass es fast nur Niederlagen für die Olympia gesetzt hat. Ich sehe meine Aufgabe auch darin, dass wir die erste Mannschaft für die Juniorenspieler attraktiv erhalten, um den nachrückenden Juniorenspielern eine Perspektive in Eisenbach bieten zu können.


Wie sind ihre Eindrücke aus den ersten Trainingseinheiten. In welcher Verfassung befindet sich ihre neue Elf? -

Wegen der Witterungsverhältnisse verlief der Trainingsauftakt natürlich sehr kompliziert, auch wenn wir uns durch Hallentraining und Laufeinheiten beholfen haben. In der Mannschaft herrscht auf jeden Fall ein gutes Klima und auch mit der Trainingsbeteiligung war ich bisher zufrieden.


Wo sehen sie persönlich die größten Unterschiede zwischen der Spielweise in der Bezirksliga und der Kreisklasse?-

Nach meiner Ansicht ist das Tempo in der Bezirksliga um einiges höher wie in der Kreisklasse. Auch technisch sind deutliche Unterschiede sichtbar. Ich glaube auch, dass in den unteren Ligen das Spiel mehr über den Kampf entschieden wird.


Was sind ihre langfristigen Ziele? Wollen sie als Spieler nochmals höherklassig angreifen oder gilt ihr Hauptaugenmerk einer zukünftigen Tätigkeit als Trainer?

Über diese Thematik habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Zunächst einmal gilt meine volle Konzentration der neuen Aufgabe. Außerdem muss man, wenn man höherklassig spielen will, viel Zeit investieren und mein Beruf genießt bei mir auch eine sehr hohe Priorität.


Gab es neben ihrem Wechsel weitere Zu- oder Abgänge zur Winterpause? -

Außer mir wechselte Benedikt Stewen von Elsenfeld zur Olympia, außerdem ist Marco Baldringer (vom SV Erlenbach) zu uns gestoßen. Nach der Saison kommt dann mein Bruder Marco (vom TuS Röllbach) wieder zurück.


Wenn sie einen Ausblick auf das Ende der laufenden Saison wagen. Wo landet ihre Elf in der Endabrechnung? -

Unser Ziel ist es auf jeden Fall, dass wir nicht absteigen. Allerdings wird auch viel davon abhängen, ob wir zum Beispiel viele Verletzte haben und wie oft wir mit unserer Stammformation antreten können.


Steckbrief Ralf Borst:
Alter: 25
Wohnort: Obernburg
Beruf: Erzieher
Familienstand: ledig
Position: Mittelfeld
Bisherige Vereine: Olympia Eisenbach, Elsava Elsenfeld
Trainer in Eisenbach seit: Januar 2010
Persönliches Saisonziel: Nichtabstieg

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24.03.2010

Liebe Besucher,

nachdem meine Homepage vor drei Wochen bei meinem Anbieter komplett abgestürzt ist und ich nun einige Zeit brauche die Seite wieder komplett aufzubauen, bitte ich Sie um Ihr Verständnis. Ab sofort werde ich wieder die neuesten Informationen und am Sonntag aktuell die Spielberichte hier für sie bereit stellen.

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